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Dortmund: Nazis drohen der Polizei mit Krieg

Nazis setzen sich in Marsch

Nazis setzen sich in Marsch

Bei den Hausdurchsuchungen gegen Neonazis in Dortmund und Niedersachsen heute Morgen meinte es die Polizei offenbar ernst. Die Beamten setzten bei den Hausdurchsuchungen Schusswaffen und Blendgranaten ein. Die Nazi-Szene Dortmund gilt als extrem gewalttätig und gefährlich. Bei dem Einsatz wurden offenbar ein Kopfkissen beschädigt und ein Kampfhund getötet.  Überrascht von dem Vorgehen der Beamten schwören die Dortmunder Nazis im Internet nun Rache:

nazi_rache

Während die Nazis sich in Rachephantasien üben, hat die Polizei eine erste Bilanz des Einsatzes veröffentlicht:

Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten konnten in den Wohnungen in Dortmund und Niedersachsen (Seggebruch und Rinteln) diverse Handys, Smartphones, Laptops, Tablets sowie eine Videokamera auffinden und beschlagnahmen. Sie werden nun zur Auswertung an Experten des Landeskriminalamtes NRW weitergegeben. Diese Auswertung wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

In einer der Dortmunder Wohnungen stießen die Einsatzkräfte zusätzlich auf eine PTB-Schusswaffe. Diese wurde sichergestellt und wird nun waffentechnisch untersucht.

 

 

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3 Kommentare zu “Dortmund: Nazis drohen der Polizei mit Krieg

  • #1
    Donngal

    Freut mich ja dass endlich vernünftig gegen die Faschos vorgegangen wird. Einzig um den Hund ist es etwas schade, da hat der schon so ein Scheiss Leben bei nem Idioten und wird dann auch noch von der Polizei abgeknallt. So an sich ist son Tier ja immer recht unschuldig, aber es wird wohl zum Selbstschutz geschehen sein.

  • #2
    Wolf Dammrich

    Hätte die Stadt Dortmund uns nicht mit Hilfe der LEG aus Dorstfeld vertrieben und wegsaniert, säßen dort heute nicht die Nazis….

  • #3
    Nazienkel

    Leider ist das keine Seltenheit, dass die Polizei bei Einsätzen, bei denen mit Aggression zu rechnen ist, potentiell gefährlich erscheinende Hunde profilaktisch erschießt.

    Bei Hunden, die bewusst als Waffe gehalten wurden (was aggressive Nazis gern tun), mag das verständlich erscheinen.

    Da gab es diesen Fall, in welchem eine Soko sich in der Haustür irrte und den Familienvater misshandelte, der Familienhund wurde bei Sichtung erschossen.

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