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Dortmund: Neonazis und Islamisten gemeinsam gegen Israel

do-hamas

Statt der angemeldeten 100 demonstrieren zur Zeit 1500 Menschen in Dortmund gegen Israel. Unter Parolen wie „Kindermörder Israel“ und Fahnen der Hamas haben sich aber nicht nur Islamisten zusammen  gefunden, sondern auch mehrere Vertreter der Neonazi Partei Die Rechte, darunter Michael Brück. Die Polizei war von der Größe der Demonstration offenbar überrascht worden und zog erst im Laufe der Zeit weiter Kräfte zusammen. Die Demonstration verlief friedlich bis zum Ende friedlich und zog um den Wall an der Oper vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auf Transparenten war neben der Forderung den Krieg zu beenden und „Free Palestine“ auch „Stop Juden“ zu lesen.“ Vereinzelt trugen Demonstranten  auch Schals, auf denen eine Karte von Palästina abgebildet war – einen Staat Israel konnte man dort nicht mehr ausmachen.

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118 Kommentare zu “Dortmund: Neonazis und Islamisten gemeinsam gegen Israel

  • #101
  • #102
    Klaus Lohmann

    @Orhan: Was ist bitte daran „Zensur“, wenn ja die WAZ selbst darüber berichtet?? *Wann* sie das tut, ist absolut ihr eigenes Bier und Niemand wird gezwungen, die WAZ zu lesen.

  • #103
  • #104
    Orhan

    #95 Ganz wenig und Tage später in den Printmedien und Tagesschau. Wetten dass, wenn ich 20 Leute mit meinetwegen Urdeutschem Herkunft ich auf der Strasse frage und mindestens 19 haben davon nicht mitbekommen? Auch nicht von einem Notstand.

  • #105
    Oliver Fink

    @Orhan: Die Situation war nicht anders, als die Hamasfreunde von der Muslimbruderschaft an der Macht waren. Sie können doch nicht so geschichtsvergessen sein? Obwohl…

  • #106
  • #107
    Orhan

    #105 Sie unterstützen also putschisten anstatt vom Volk gewählte Regierung nur weil es unseren Vorstellungen und Standarts nicht passt? Hamas hat in der letzten Woche einen Israeli getötet, Israel fast 200 überwiegend Kinder.

  • #108
    Nansy

    @Klaus Lohmann #97:

    Ich habe von Selbstzensur („vorauseilender Gehorsam“ und „Schere im Kopf“) gesprochen. Sie ist ein besonders perfider Teil der Zensur – dabei versuchen Autoren einer Nachzensur bzw. Prohibitivzensur (die in Deutschland zum Beispiel auch verboten ist) durch selbst auferlegte Beschränkungen zuvorzukommen.
    Es war schon immer das Bestreben aller intelligenten Unterdrücker, im günstigsten Fall die „Schere im Kopf“ zu etablieren, um dem Vorwurf der Zensur auszuweichen…
    Ich finde es allerdings bemerkenswert und historisch naiv, die Selbstzensur als “Verschlammung” des Zensurbegriffs zu bagatellisieren – sorry

  • #109
    Klaus Lohmann

    @#104 | Orhan: Siehe Stefans Links zur sehr dichten und umfangreichen Berichterstattung in der deutschen Medienlandschaft. Und *dass* sie berichtet hat, ist wohl unbestreitbar.

    Nochmal: Niemand ist gezwungen, allein die doofe WAZ zu konsumieren, also gibt es keine Zensur – auch wenn das nicht in Dein privates Verschwörungskonzept passt.

  • #110
    Orhan

    Hier ein aktuelle Kinoereignis mit Unterhaltung (?!) in Sderdot/Israel von einem CNN-Objektiv:

    http://webtv.hurriyet.com.tr/2/66328/26836863/cnn-muhabiri-bu-sevince-dayanamadi

  • #111
    Klaus Lohmann

    @#108 | Nansy: Ich darf mal:
    „..dass Verleger auch die Richtung vorgeben, oder umgekehrt sogar vorgeben, über was nicht mehr geschrieben werden soll..“

    Das hat auch nichts mit Nach- oder Prohibitiv-Zensur zu tun. Deshalb schrieb ich ja von Verschlammung.

  • #112
    Orhan

    #108
    @Klaus Lohman: Soviel ich gelesen habe begründet man den ausgerufenen Notstand in Hamburg in diesem Falle mit „Um zu verhindern dass weitere Demonstranten nach Hamburg kommen und „Um ein Flächenbrand zu verhindern“.
    Die Deutsche Polizei ist nicht so Doof und brutal wie die türkische Polizei in Istanbul (Gezi).

  • #113
    Klaus Lohmann

    @#112 | Orhan: Der Kommunalwahlabend vor dem Dortmunder Rathaus sagt Dir anscheinend nichts, wenn Du die deutsche Polizei (und da nehme ich jetzt an, Du meinst deren Führung) als „nicht so Doof“ bezeichnest.

  • #114
    Thomas Weigle

    @ Orhan dass raketeneinschläge bejubelt werden, ist ziemlich uncool. Wenn hier Raketen in meinem Vorgarten und in der Umgebung einschlügen, wäre ich durchaus davon angetan, wenn die BW dem eine Setzen würde.
    Als 1991 in Israel irakische Raketen einschlugen, tobten begeisterte Palästinenser durch die Straßen Gazzas, dito als die Flugzeuge in den Twintowers einschlugen. Gut möglich also, dass die jubelnden Israelis sich dieses Verhalten von den Palästinensern abgeguckt haben.

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