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Dortmunder Nazis gehen auf Schwulenjagd

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Angeführt vom Dortmunder Ratsherr der Nazi-Partei Die Rechte, Michael Brück (Auf dem Bild links, der Kleine  rechts ist Christoph Drewer) gingen in den vergangenen Tagen vier Mitglieder des rechtsradikalen Stadtschutzes auf Schwulenjagd. Ziel war ein Parkplatz an der A 45. Mit der gewohnten Wichtigtuerei, dokumentiert auf  einem im Internet veröffentlichten Video,  zogen Jurastudent Brück und seine Burschen durchs Gebüsch und sprachen jeden den sie trafen an um ihm zu sagen, das Geschlechtsverkehr in der Öffentlichkeit nicht erlaubt sei und sie für Recht und Ordnung sorgen würden, weil sie ja vom Stadtschutz wären.  Etwas merkwürdig ist das alles schon, da die Dortmunder Nazi-Partei in der Tradition des 1991 an Aids verstorbenen offen homosexuell lebenden  Nazis Michael Kühnen steht. Kühnen war bis zu seinem Tod ein enger Freund von Rechten-Chef Christian Worch und wäre mit dem Engagement der Nachwuchs-Kameraden wahrscheinlich nicht glücklich gewesen.

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17 Kommentare zu “Dortmunder Nazis gehen auf Schwulenjagd

  • #1
  • #2
    Robert Niedermeier

    Nein, vermutlich hätte der homophile Neonazi Kühnen kein Problem mit der Jagd auf schwule Cruiser gehabt. Erst letztens haben homophile Queer.de-User das Vorgehen der Polizei gegen schwule Cruiser im Südwesten der BRD gerechtfertigt. Mit denselben Argumenten der miesen Dortmunder Nazis. Heterosexuellen Paternaliismus kann man sich also sparen. Auch homophile Männer sind gerne reaktionär, rassistisch, antisemitisch, hetzen gegen Freizügigkeit und sabbeln braunen Dreck.
    Und es ist natürlich keine "Erregung öffentliches Ärgernisses" im Park zu cruisen, auch ist es legal, hinter Büschen Sex zu haben, was die miesen Nazis treiben, ist Rechtsbeugung und ein Angriff auf die freiheitliche Grundordnung der BRD!

  • #3
    Rainer Pauly

    Man muss sich fragen, wann die Dortmunder Polizei gegen diesen "Stadtschutz" vorgeht. Ich kann mir nicht vorstellen, das sich die Exekutive einfach die "Butter vom Brot" (oder das Recht) aus der Hand nehmen läßt.
    Es kann doch nicht die Verhältnisse aus den 30er Jahren wieder geben? Womöglich haben wir dann neben dem "Stadtschutz" demnächst noch eine "Shariapolizei" und diverse andere Gruppierungen, die uns angeblich gegen Pädophile, Betrüger, Diebe usw. schützen wollen. Bis hin zur Anarchie, denn dann kann jeder sein "eigenes" Recht in die eigenen Hände nehmen.
    Bis wieder die religösen Gebäude brennen …. ich will es nicht!

  • #4
    Erich Scheuch

    Die sind nicht schwul und auch nicht hetero. Den einzigen Sex den die haben werden, ist der mit Ihren eigenen "rechten" Händen.
    Wird nur schwierig wenn einer von denen Linkshänder ist. Das nennen die dann wohl schlechten Sex.
    Dann heisst es für die. Hilfe ich hatte noch nie einen Orgasmus. Warum nicht? Ja ich bin doch stramm rechts. Aber leider ein Linkshänder. Ja dann muss du wohl Jungfrau bleiben.

    Wenn man sich das ganze Video anschaut, muss man sich fragen. Was haben die da gefilmt? Da laufen 5 Parkplatz-Kobolde ohne Pappnase und Zipfelmütze durch Gebüsche. (Einer davon filmt das alles) Sprechen mit Personen die keiner sieht oder schlichtweg nicht zu erkennen sind. Als wenn die alle mit sich selbst reden würden. Gehen "hintern" einander in einer Reihe. (Ein Schelm der dabei schlechtes denkt) Filmen irgendwelche Tempotaschentücher, die sie wohl selber dahin geworfen haben können.
    Aber so sind diese Parkplatz-Kobolde. Einfach zu blöd um aus dem Bus gucken.

  • #5
    Lutz Elers

    Damals, als in Wuppertal die "Sharia Polizei" unterwegs war, ging das sogar bundesweit durch die Presse und wurde ziemlich schnell erledigt.

    Nun macht das die rechte nicht erst seit gestern sondern bereits schon länger und niemand interessiert sich dafür? Was ist los in der Bundesrepublik? Das Nazis ganze Städte und Regionen beherrschen und der Bundesinnenminister nichts besseres zu tun hat als das Feuer noch weiter anzufachen?

  • #6
    Siegmar

    Ich erinnere mich an einen Nazi der war auch gegen Schwule.
    Und was war das Ergebnis? Er war selbst Schwul.
    Und auch hier werden wieder Schwule Nazis dabei sein.
    Und Nein ich selbst bin nicht Schwul.

  • #7
    keineEigenverantwortung

    @5:
    In den großen überregionalen Zeitungen gab es Berichte.
    Solche Videos sind in der Lage, mit sehr wenig Aufwand maximale Aufmerksamkeit zu erzielen.

    Die großen Online-Nachrichtenportale scheinen sich zurzeit sehr stark mit dem Bereich Ruhrgebiet und auch Dortmund auseinanderzusetzen.
    Dabei geht es um die Themen:
    – Kriminalitätsentwicklung
    – No go areas
    – Familien Clan Strukturen
    – Bürger, die meinen die Polizei zu unterstützen zu müssen.
    – Dortmund als Hochburg für Personen am rechten Rand

    "Focus" und "Die Welt" haben zurzeit fast täglich Berichte zu diesen Themen.,

    Aus meiner Sicht werden hier viele kleinen Gruppen medial gepusht. Herr Jäger und unser Justizminister müssen endlich zeigen, dass der Staat ein Gewaltmonopol hat, und dass Sicherheit und die Grundrechte hier gesichert sind.

    In vielen Fällen wrürde es auch helfen, wenn die oft geforderte Null Toleranz auch zeitnah durchgesetzt wird.

  • #8
    Matthes

    Kleine Anregung: Die rechten Möchtegern-Hilfssherrifs fühlen sich bestimmt jedes Mal ernst genommen und aufgewertet, wenn ihr "Stadtschutz" ohne Anführungszeichen geschrieben wird. Den Gefallen sollte man ihnen nicht tun.

  • #9
    classen

    ich frage mich langsam auch weshalb unsere Politiker nichts dagegen tun. Haben die etwa Angst um ihre Wählerstimmen. Die Linken wurden vom Verfassungsschutz beobachtet und die können Hetzreden über Facebook führen, Unterkünfte anstecken und jetzt auch bei den Schwulen für Recht und Ordnung sorgen und es passiert absolut nichts. Sehr bedenklich.

  • #10
  • #11
    Jederdarfmal

    Diese "höhö, die sind doch bestimmt selbst schwul"-Kommentare sind übrigens super lächerlich.

  • #12
    Klaus Lohmann

    @#11: Richtig. Wie unter #4 von Erich Scheuch beschrieben, machen sich Nazis hier super-lächerlich.

  • #13
    Rainer Möller

    Bürgerwehren wird es immer mehr geben, das ist in der ganzen westlichen Welt so. Manche Bürgerwehren auf weltanschaulicher Basis arbeiten ja auch ganz seriös, z.B. die "Shomrim" in Großbritannien.
    Der Dortmunder Stadtschutz ist aber offenbar im Begriff sich zu verrennen. Die Dortmunder Bürger haben dringendere Sorgen als den schwulen Sex im Gebüsch. Schade um die vertane Zeit und Energie!

  • #14
    Klaus Lohmann

    Auch wenn der gemeine Nazi das nicht kapieren will und deswegen sogar in Tränen auszubrechen droht – es gibt in Dortmund keinen "StadtSchutz"

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