56

Hagen: Der Salafisten-Burger

Cheeseburger Foto: Thogru  Lizenz: CC BY 3.0

Cheeseburger Foto: Thogru Lizenz: CC BY 3.0

Die Aktiven des Wuppertaler Islamisten-Vereins Darul Arqam, in dem u.a. Sven Lau aktiv ist, versuchten letztes Jahr, Spenden für den Ankauf einer Immobilie im Raum Wuppertal zu sammeln. Das Verbot im November konterkarierte dieses Vorhaben, so dass Sven Lau, Marcel Krass und einige andere wohl über Alternativen nachdenken mussten.

Seit einiger Zeit ist man vermehrt in Hagen zugange. Hagen weist seit langem eine Szene auf, die aktivierbar erscheint. Diese Szene verkehrt aktuell in einem Lokal am Bahnhof, dessen Chef ungeniert mit den prominenten Salafisten wirbt: „Heute war unser Bruder Abu Adam mit Brüdern zu Gast bei uns zum Iftar.“

hagen_burger1

oder:

hagen_burger2

Der Chef des Ladens weiß also sehr wohl, wer da zum Essen kommt.

Man wirbt auch mit einem abgetrennten Frauenbereich.

Im folgenden Video aus dem Lokal ist überraschend auch der Herr Gümüs (ab 1:30, die Person, die das Kartoffelstück stiebitzt). Veröffentlicht wurde das Video auf dem youtube-Kanal von Darul Arqam:

Ein Kommentator meint: „Da war vor ein paar tagen Sheikh Abdul Adhim auch essen“

Dieses Lokal ist also der Hagener Szene-Treff. Was man darüber hinaus erkennen kann: Der Frankfurter Bilal Gümüs ist mittlerweile in der salafistischen Chef-Etage angelangt, also dort, wo Strategien und Planungen erstellt werden. Bilal Gümüs ist ein Frankfurter Islamist, der seit etwa 2 Jahren die Koranverteilaktionen auf der Zeil organisiert. Er ist u.a. wegen Körperverletzung vorbestraft. In den letzten Monaten wird er verstärkt von Abou Nagie bundesweit eingesetzt und reist auch international mit. Sven Lau war bei den Frankfurter Zeil-Aktionen wiederholt vor Ort. Kein Wunder, dass Gümüs immer weniger Zeit hat für das Klein-Klein der Koranverteilungen auf der Zeil, die zuletzt nur unregelmäßig stattfinden. Auch kein Wunder, dass jetzt so langsam die Insignien des Wohlstands (man beachte seinen Siegelring  im Foto unten) bei ihm Einzug halten. Schließlich ist LIES! mittlerweile eine GmbH und Gümüs sozusagen Abteilungsleiter und linke Hand des Chefs. Hier wird ein wenig vorgezeigt beim Besuch in Berlin mit dem Rapper Sadiq und dem in Berlin einschlägig bekannten Musik-Manager Ashraf Rammo:

Bilal Berlin 150707

Und das ganze auch noch in der Al Nur-Moschee:

http://www.sueddeutsche.de/politik/berlin-testfall-im-umgang-mit-fundamentalisten-1.2369280

Da wächst doch zusammen, was man lieber getrennt sieht.

RuhrBarone-Logo

56 Kommentare zu “Hagen: Der Salafisten-Burger

  • #51
    keineEigenverantwortung

    @50:
    Hier ist etwas zum Thema "Wie Umwelt- und Tierschutz ins Grundgesetz kamen"
    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/47447610_kw49_grundgesetz_20a/213840

    Unser Grundgesetz hat eigentlich sehr viel zu bieten. Es gibt aber Ziele, Rechte, die sich gegenseitig beeinflussen. Dann muss priorisiert werden.

    Ich kann mich daran erinnern, dass in einem Bericht/Artikel/Buch darauf hingewiesen wurde, dass bspw. das Schächten zu den Zeiten, in denen die Regeln zuerst vermittelt wurden, sehr tierfreundlich war. Dies gilt insbesondere, wenn man es mit anderen Methoden der Zeit vergleicht.

  • #52
    thomas weigle

    Was den Umgang mit Schlacht- und Nutzvieh angeht, haben wir Nichtmuslime keinerlei Grund auf Muslime mit dem Finger zu zeigen. Da ist dezente Zurückhaltung unsererseits mehr als angebracht bzw. erst mal vor der eigenen Tür den DRECK beseitigen. Dieser Tage war wieder ein entsprechender Bericht in der ARD zu sehen. Ich gucke mir sowas in aller Regel kaum mehr an, weil die Bilder nur Abscheu und Entsetzen bei mir auslösen. Vor Jahren war ich mal zufällig bei meinem damaligen Eierlieferanten als dort junge Eber kastriert wurden. Die entsetzlichen Laute der gequälten Tiere habe ich jetzt noch im Ohr. Nein, wir haben in dieser causa anderen nichts zu sagen oder gar vorzuschreiben.

  • Pingback: Hagen: Kein Potenzial bei Pro NRW | Ruhrbarone

  • #54
    olvrbckhff

    "Journalisten bloggen das Ruhrgebiet" heißt es in Ihrem Claim. Eine Nachricht lautet für Sie: Mitglieder einer Religionsgemeinschaft essen in einem Imbiss in Hagen.

    Mein persönlicher Erkenntniswert: Salafisten essen.

    Das Ergebnis Ihrer Recherche: "Seit einiger Zeit ist man vermehrt in Hagen zugange. Hagen weist seit langem eine Szene auf, die aktivierbar erscheint."

    Die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft erhärtet den kolportierten Verdacht. Das ist eine fragwürdige Logik. Recherche sollte idealerweise nicht wie die Rasterfahndung funktionieren. Das ist – schlimmstenfalls – ein Mittel der Exekutive.

    "Man" ist "zugange", "man" "erscheint aktivierbar". Die Pulitzer-verdächtige Recherche führte dazu, dass Hooligans Ihren Bericht zur politischen Agitation nutzten. Ich hoffe, dass Sie sich mit der berufsethischen Dimension dieses Berichts befassen.

  • #55
    bc

    @olvrbckhff

    Salafisten sind nicht lediglich "Anhänger einer Religionsgemeinschaft", so wie Neonazis nicht lediglich "Angehörige einer Volksgemeinschaft" sind.
    Man kann dem Artikel vorwerfen, dass er zu wenig Informationen über Salafisten und deren verfassungsfeindlichen Hintergrund liefert, aber langsam sollte man auch davon ausgehen können, dass der durchschnittlich informierte Bürger zumindest in Ansätzen davon bereits eine Idee entwickelt hat.

    Dass Hooligans gegen politischen Islamismus demonstrieren ist weniger befremdlich, als dass Piraten und Antifaschisten gegen Leute demonstrieren, die gegen politischen Islamismus demonstrieren, anstatt den Hools den Job abzunehmen.

    So ist nun der Eindruck entstanden, dass die Antifa Juden- und Schwulenhasser protektiert.

  • #56
    Sigrid Herrmann-Marschall Artikelautor

    Der Laden scheint zu schließen bzw. der Betreiber gibt auf und sucht einen Nachmieter. Verkündet er zumindest auf seiner fb-Seite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *