18

Ruhrgebiet: Kein Interesse an Kreativen

Nordrhein-Westfalen wird schrumpfen – vor allem das Ruhrgebiet und das Sauerland sind vom demographischen Wandel betroffen. Abriss und neue Nutzungsmodelle stehen in der Diskussion.

Bruckhausen hat keine Chance mehr: Über ein Drittel der Wohnungen steht leer. Die Substanz der Gebäude ist schlecht, die Nähe zu den verbliebenen Duisburger Stahlwerken sorgt für immense Umweltbelastungen. Ein Hauch von Schwefel liegt immer in der Luft. In Bruckhausen sollen 200 Häuser abgerissen werden. Es gibt viele Bruckhausens im Ruhrgebiet, und der Abriss ganzer Quartiere wird zu einer Zukunftsaufgabe der Region. Auch die vom Frankfurter Architekturbüro Albert Speer & Partner (AS&P) veröffentlichte Projektskizze Ruhrplan 21 sieht dazu an vielen Stellen keine Alternative. Aber ist Abriss wirklich das letzte verbleibende Mittel? Dr. Michael Denkel von AS&P sieht noch eine weitere Möglichkeit: Die Neu- und Zwischennutzung von leer stehenden Gebäuden. Die seien vor allem für die Kreativwirtschaft attraktiv: „Dass das  Ruhrgebiet noch über viele Flächen verfügt, die nicht durchoptimiert sind, ist eine Chance. Gerade Künstler und Gründer aus dem Bereich der Kreativwirtschaft nutzen solche Gebäude gerne. Sie sind ein wichtiger Raum für neue Ideen und Projekte. Hier können sich Menschen ausprobieren.“

Zwar warnt Denkel davor, dass das Ruhrgebiet zu große Hoffnungen mit der Kreativwirtschaft verbindet, aber als Branche sei sie durchaus präsent – auch wenn von ihr nicht der entscheidende Impuls zur wirtschaftlichen Erneuerung ausgehen wird.

Wichtig sei, dass auch die Bereitstellungen von Gebäuden für Kreative konzentriert und nach Plan verläuft. Dann könnten, sagt Denkel, von solchen Zwischennutzungen Impulse für die Stadtentwicklung ausgehen.

Solche Impulse will Tino Buchholz setzen. Der Stadtentwickler hatte mit über 100 Künstlern im August die leer stehende Kronenbrauerei in Dortmund besetzt. Die Räumung erfolgte noch am selben Tag, aber seitdem ist man mit der Stadt im Gespräch. Man sucht scheinbar nach passenden Räumen für die Künstler. Es finden Gesprächsrunden zwischen der Initiative für ein Unabhängiges Zentrum und Kulturdezernent Jörg Stüdemann statt.

„Wir sind“, sagt Buchholz, „eine Chance für Dortmund. Wir wollen etwas bewegen, gründen und werden mit unserer Arbeit helfen, einen Teil der Stadt attraktiver zu machen.“ Ein altes Quartier attraktiver machen heißt in der Planersprache Gentrifizierung: Erst kommen die Künstler in die billigen Wohnungen und Werkstätten, dann die Szene-Kneipen  und Galerien und irgendwann steigen die Mieten, wird saniert und die Ursprungsbevölkerung muss das Viertel verlassen, weil es sich die Preise nicht mehr leisten kann. In Berlin war das so. Am Prenzlauer Berg, dem Musterbeispiel für Gentrifizierung in Deutschland sind 80 Prozent der Bewohner in den vergangenen 20 Jahren zugezogen. Der bestimmende Dialekt in dem herausgeputzten Bezirk in Berlin Mitte ist längst das Schwäbische.

Buchholz würde mit seiner Initiative gerne in die Dortmunder Nordstadt ziehen. In dem Problemstadtteil hat sich schon heute in Ansätzen eine Künstlerszene etabliert, der es vielfach an geeigneten Räumen fehlt. Viele, auch öffentliche Gebäude, stehen leer, obwohl es zahlreiche Interessenten für preiswerte Räume gibt. Die Initiative will solche Räume nutzen, die Betriebskosten tragen und eigenverantwortlich renovieren. Nach zehn Jahren, so der Plan, würde man gerne kaufen – zum Ursprungspreis. Buchholz: „Wir wissen, dass wir mit unserer Arbeit die Attraktivität eines Quartiers steigern und wollen am Ende nicht mit leeren Händen dastehen. Verdrängungsprozesse wie am Prenzlauer Berg befürchtet der Stadtentwickler nicht: „Das wird hier nie die Region die Kreative aus aller Welt anzieht. Außerdem wollen wir eng mit den jetzigen Bewohnern zusammen arbeiten.“

Trotz begonnener Verhandlungen besteht allerdings wenig Hoffung für Buchholz und seine Freunde. In einer den Ruhrbaronen vorliegenden Antwort auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Zwischennutzung von öffentlichen Gebäuden durch Kulturinitiativen stellt Stüdemann fest:

„(…) aus liegenschaftlicher Sicht (kann) eine Nutzungsüberlassung von leer stehenden Infrastrukturimmobilien und bebauten Besitzungen des Allgemeinen Grundvermögens an Kulturinitiativen nicht empfohlen werden.“

Für Buchholz ist die Konsequenz klar: Finden sich keine Räume, werden er und viele andere Dortmund verlassen. Er hat schon eine Alternative: „Leipzig.“ Dort sind Zwischennutzungen üblich. Die sächsische Stadt hat längst eine große Anziehungskraft für junge Kreative, auf die man in Dortmund keinen Wert zu legen scheint.

Auch in Essen scheiterten Besetzer aus der Künstlerszene. Schon nach wenigen Tagen verließen sie freiwillig ein leer stehendes Gewerkschaftshaus am Rand der Innenstadt. Und auch in Köln steht es schlecht um die ebenfalls von vielen Künstlern seit April besetzte ehemalige Deutz-Kantine im Stadtteil Kalk. Das zur Sparkasse Köln-Bonn gehörende Immobilienunternehmen S RheinEstate GmbH will bald räumen lassen. Geschäftsführer Jürgen Lange: „Das Gebäude ist aus Sicherheitsgründen nicht als Veranstaltungszentrum zu nutzen. Die Stadt ist nicht bereit für die Umbaukosten aufzukommen, also bleibt uns kein anderer Ausweg als die Räumung – wenn die Besetzer nicht vorher die alte Kantine freiwillig verlassen.“

Geht es nach Michael Denkel von AS&P sollten sich allerdings auch Boomstädte wie Köln oder Düsseldorf Gedanken darüber machen, wie sie Freiräume für unkonventionelle Initiativen in ihren Städten sichern. „In Frankfurt haben wir solche Räume schon nicht mehr. Dort wird jetzt überlegt, junge Kreative in Offenbach anzusiedeln, damit sie in der Region bleiben.“ Frankfurt versucht sich damit zukünftige Potentiale  zu sichern – auch in Zusammenarbeit mit der ungeliebten Nachbarstadt mainaufwärts.

Im Ruhrgebiet ist man noch nicht so weit. Auch wenn der für Kreativwirtschaft zuständige Kulturhauptstadtdirektor Dieter Gorny die Essener und Dortmunder Kunstbesetzer für ihren Tatendrang lobte und ihnen öffentlich Unterstützung zusicherte, tut sich im Ruhrgebiet erst einmal wenig, junge Kreative zu halten. Man darf gespannt sein, wann aus dem Ruhrgebiet der Ruf nach staatlichen Geldern laut wird, sie ins Revier zurückzuholen.

RuhrBarone-Logo

18 Kommentare zu “Ruhrgebiet: Kein Interesse an Kreativen

  • #1
    Nina Mühlmann

    Es ist und bleibt ein Skandal. Warum nur so unbeweglich? In dem Zusammenhang: nicht zu vergessen auch all jene, die schon längst – und schweren Herzens – weggegangen sind. Und dann in den großen Kreativstädten die alten Kollegen und Freunde aus Bochum, Dortmund Duisburg wiedertreffen und ständig da nur darüber reden, warum das mit der Kunst, Kultur und den Räumen im Pott nicht so geht, obwohl da viel größere Möglichkeiten, was die Infrastruktur anbelangt, vorhanden sind.

    Kopfschütteln über die kulturpolitische Situation und Daumen hoch für Buchholz und die Initiative, mit den besten Grüßen aus Hamburg:

    Fräulein Nina

  • Pingback: zoom » Umleitung: Heimatzeitung, erzkonservative Prediger, verlogene Berichterstattung, Prost Laumann, Regina van Dinther, Kreative, SPD in der Falle und Sehnsucht nach dem Sauerland. «

  • #3
    Dortmunder

    Ich könnt´jetzt mal böse sein und die Überschrift umtexten angesichts der Millionen Kommentare hier:
    „Kein Interesse an: „Ruhrgebiet: Kein Interesse an Kreativen““.

    Woran liegts? Stefan Laurin legt sich hier seit zwei Monaten ins Zeug für nen charmanten Gedanken, und keiner hat Bock drauf. ;-(

  • #4
    T

    Das Fräulein Nina.

    Beste grüße ausm Sub und der Nordstadt.

    Ich hoffe es fluppt im hohen Norden.

    Ansonsten kann ich deinen Komentar nur zu 100% unterschreiben.

    lg

  • Pingback: Links anne Ruhr (29.09.2010) » Pottblog

  • #6
    Dirk E. Haas

    @#3: Die geringe Resonanz hat vermutlich zwei Gründe: Das Thema wird seit geraumer Zeit nahezu jede Woche in irgendeiner Ecke des Ruhrgebiets aufs Neue diskutiert (Kneipen-, Kaffeehausgespräche nicht mitgerechnet): da gibt es naturgemäß Ermüdungserscheinungen.

    Aber in diesem Fall vielleicht noch wichtiger ist der immergleiche leberwurstige, chronisch frustrierte Duktus, wenn es ums Ruhrgebiet, Kreativwirtschaft o.ä. geht. So macht man ein Thema „zu“, auch wenn man genau das Gegenteil bewirken möchte.

  • #7
    Georg K

    Dirk Haas

    du bist echt der Knaller. Ich glaube auch: Nur dein Schönmalen wird ganz sicher helfen, Stüdemann zu überzeugen, endlich Räume rauszurücken.

    Wie kann man so naiv sein, zu glauben, Proteste und Hausbesetzungen könnten helfen, ewig leerstehende Räume zu bekommen.

    Nein, man muss einen Antrag auf Förderung stellen. Und bitte bitte machen. Und ansonsten öffentlich die Klappe halten und die anderen Gornys und Fesels machen lassen. Dann wird Stüdemann sagen. Klar, hier habt ihr die Schlüssel .

    Dirk Haas, Du bist mit Deiner Methode sicher Reich und berühmt geworden. Deinen Bitte-Bitte-Weg möchte ich auch gehen.

    Sei mein Guru.

  • Pingback: Mimi Müller › In die Gänge kommen

  • #9
    Dirk E. Haas

    Georg (#7), wenn ich Ihr Guru werden soll, müssen Sie schon ein bisschen aufmerksamer lesen, was ich schreibe.

    Davon, dass ich gegen Hausbesetzungen und für Gornys Retortenverfahren wäre, steht hier nämlich nichts. Ich sage lediglich, dass das notorische, letztlich nur pseudokritische Genörgel über ein Ruhrgebiet, das überhaupt nichts hinbekommt, der institutionalisierten Schlafmützigkeit in den Ruhrgebietsstädten, die routinemäßig beklagen und bedauern, was bei ihnen alles überhaupt nicht geht, nicht unähnlich ist. Gleicher Genpool gewissermaßen.

  • #10
  • #11
    Paule

    das ewige lamento könnte daran liegen, dass es ewig und drei tage (fast) so ist und auch zu bleiben scheint mit den weggehern und der versteppung.

    was aber auch so bleibt, ist dieses ewige gorny/fesel/lab bashing, dass ja so gar nichts nutzt. denn auch wenn das mit millionen aufgestülpte kulivierungsversuche sind. es sind versuche.

    die kommen ja auch von der basis. hier und da neue cafes, boutiquen, konzertorte, ja sogar kinos. und trotzdem wird der magnetismus der bekannten anderen städte bleiben, weil, ja weil die samstag abende nunmal hier so sind, wie sie sind: kleines feines mit ecken muss man mit der lupe suchen, alles was abseits des mainstreams und der mittelmässigkeit und massenkonsumfähigkeit liegt, was eigentümliches versucht, ob musik, cafes, kunst, literatur (und ich meine nicht auf hobby niveau) hat es schwer, publikum zu finden, geschweige denn von räumen und förderung und interesse. darüber kann man gar nicht oft genug klagen. daran sind aber gar nicht zuvorderst politiker oder gorny schuld, sondern die doofen Ruhris, die mit ihren lahmen beinen und hirnen aufm sofa schimmeln und sonst in die westfalenhalle oder in cafes like alex oder ähnlichen dreck spass haben…

  • #12
    Arnold Voss

    Paule, wenn das wirklich stimmt, dass das eigentlich nur an den doofen und faulen Ruhries liegt, dann ist doch auch die Kohle für Gorny und seine Adlaten rausgeschmissenes Geld. Oder sehen sie da keinen Widerspruch in ihrem Kommentar?

  • #13
    Paule

    üüberhaupt kein widerspruch. interesse wecken, die leute locken, auch mit eventzeugs und kreativwirtschafts trallalla. immerhin sag ich. und wenn in dem fahrwasser die kleinen sachen was abbekommen (vom geld, von räumen, von aufmerksamkeit, von netzwerken, vor allem von der erziehung einer region zu mehr neugier und offenheit und kulturbereitschaft, dann sag ich sogar danke)

    und jetzt mal ehrlich lieber herr voss: es liegt an den leuten. die laier von der ruhrpott mentalität und deren bodenständigkeit, ist folklore und bedeutet vor allem viele leute, die sich auf ihre ignoranz und bodenständige fussballl-ist-kultur haltung auch noch was einbilden.

    es gibt hier traditionell aus irgendeinem grund ein misstrauen gegen alles verkopfte, intellektuelle und vieldeutige, noch nicht von oben abgesegnete. und fakt ist: es gibt (deshalb?) nur eine verstreute zahl neugieriger, interessierter, experimentierfreudiger, ja auch gebildeter JUNGER Leute, die sich mehr aussetzen wollen, als dem altbekannten, austauschbaren, eindeutigem und von den Ruhrnachrichten für gut befundenem. und viele von denen finden hier nicht viel davon und dann gehen sie halt weg.

    ja klar, shopping und musical, das geht gut zusammen. auch bum-bumm disco und multiplex, auch rod stewart und irish pub seligkeit, einkaufscenter und comedy sowieso. aber drüber hinaus? inseln in einem meer von einheitsbrei und konsenskultur.
    da muss man eben gorny dankbar sein, sogar dem, dass der hier was auf dauer zu schaffen versucht (nicht triennale / ruhrfestspiele rein-raus, sondern hoffentlich was, das bleibt.), das vielleicht zu pompös verkündet und zu geschäftelhuberische vermarktet wird, aber zumindest nicht dem beschriebenen „kulturverständnis“ entspringt, das hier alles dominiert.

    fragen sie doch mal konzertveranstalter (egal in welcher stadt) wie viele leute zu indie konzerten, singer songwritern kommen, die in Köln, Berlin, ja sogar München ausverkauft sind? Fragen sie mal die Kinobetreiber, warum in den Programmkinos die Filme, die andernorts Preise gewinnen und auch unter der Woche voll sind, manchmal nur drei Tage, eine woche laufen. Fragen sie mal, warum es außer poetry slam und märchenerzählern keinen nennenswerte literaturszene gibt (geschweige denn regelmässige lesungen ausserhalb von buchhandlungswerbung), fragen sie mal, warum die galerien von rang in der region mit zwei händen zu zählen sind, und die vor allem künstler von wo ander vertreten usw usf…

    ach ich hab auch eigentlcih keine lust mehr aufs rumheulen. ich mag es hier. ich mag auch die leute. aber ich könnt mir die haare raufen, wenn ich sehe, wie selbstbezogen und zufrieden so viele tun, damit sie nicht merken, wie langweilig es hier oft genug ist. und was für ein braindrain das auslöst.

  • #14
    Arnold Voss

    „fragen sie doch mal konzertveranstalter …..“

    Paule, ich muss nicht fragen. Ich kenne solche Leute und weiß das alles. Nochmal, wenn das so ist, was will dann Gorny und Freunde machen? Wenn die sogenannten Rezipienten einer kreativen, d.h. nicht am Mainstream und an der lokalen/regionalen Folklore orientierten Kultur fehlen, und das ist so, dann wird sich das nicht dadurch ändern, dass diese Art der Kreativen unterstützt bzw. vermehrt wird.

    Da muss (zusätzlich) Humusarbeit her. Da muss an der Basis was getan werden und nicht nur am Überbau. Das Problem ist nur, dass das Geld für den Überbau bei den knappen Kassen die mittlerweile im Ruhrgebiet die Regel sind, mittlerweile bei der Basisarbeit fehlt.

  • #15
    T

    Ich hab selten ein besseres Argument für ein UZ gehört als:

    „Da muss (zusätzlich) Humusarbeit her. Da muss an der Basis was getan werden und nicht nur am Überbau. Das Problem ist nur, dass das Geld für den Überbau bei den knappen Kassen die mittlerweile im Ruhrgebiet die Regel sind, mittlerweile bei der Basisarbeit fehlt.“

    Denn genau in dieser unausfüllbaren Lücke würde doch ein UZ, zumindest in Dortmund, greifen. Menschen die in Eigenregie und ohne komerzielle Gedanken dahinter Kultur für Jederman erlebbar und auch erschaffbar macht.

    Lg

  • Pingback: Ruhr2010: Eine kleine unerfüllte Wunschliste | Ruhrbarone

  • #17
    Antonia Colloni

    Nicht vergessen die, die auch Kreative genannt werden, creatives: Anwälte, Journalisten, Lehrer, angeblich ja alle mit dem Kpf arbeiten. Aber wer tut das nicht? Auch die Kassiererin muss gucken und ueberlegen und den Strichcode richtig ansetzen und jedes Teil nur einmal. Und dann die, die mit den Händen schaffen. Aber das tun auch die Bäcker und die Metzger und Friseure…mit anderen Worten, das sind alle Kreative, creatives, und die ziehen nun alle weg?

  • #18
    Nina Mühlmann

    Hallo Antonia Colloni,

    schön, dass Du in die Diskussion mit einsteigst. Du hast Recht, Lehrer, Bäcker, Kassiererinnen, Anwälte, Journalisten & Co, sind auch kreative Köpfe. Die Diskussion hier bezieht sich ja auf die spezielle Situation, u.a. in Dortmund, die eine gewisse Infrastruktur für Kultur- und Kunstschaffende betrifft. Von daher ist das hier in genau diesem Kontext zu lesen und bitte nicht falsch zu verstehen. Und: wenn Künstler oder Kulturschaffende ihre Arbeit gut machen, dann bestenfalls eben auch im Selbstverständnis von gutem Handwerk. Auch das schließt sich nicht aus. Glücklicherweise gibt es ja die gute Neuigkeit, dass die Akteure für das UZ Dortmund nun, soweit ich auf dem Laufenden bin, zunächst eine temporäre Zwischennutzung des alten Museums am Ostwall in Dortmund erwirken konnten. Da sag ich nur: Hut ab, gut gearbeitet! Ciao, Nina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *