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Krankenhauskeime: Ahnungsloses Steffens-Ministerium bittet WAZ um Hilfe

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) beim Blütenfest Award

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) beim Blütenfest Award

In keinem anderen Bundesland sind Krankenhauskeime  ein so großes Problem wie in NRW. Das von Barbara Steffens (Grüne)  geführte Gesundheitsministerium reagiert: Mit einer Hilflosigkeitsoffensive und etwas Öffentlichkeitsarbeit soll vom eigenen Versagen abgelenkt werden.

Nach den Berichten über Krankenhauskeime war zu erwarten, dass das Steffens-Ministerium handelt: Sich über Gesundheitsämter und Krankenhäuser einen Überblick über die Lage in den Krankenhäusern zu beschaffen, Maßnahmen zu prüfen und auf die Lage zu reagieren.

Was das Gesundheitsministerium tut ist etwas anderes – es fragt per Pressemitteilung über einen verdeckten Emailvertreiler bei der WAZ nach Daten, die es selbst haben müsste:

Das Ministerium hat deshalb die WAZ darum gebeten, alle der Redaktion vorliegenden Informationen über aktuelle Hygienemängel an Kliniken in Nordrhein-Westfalen, die konkret nachprüfbar sind, umgehend den zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort zur Verfügung zu stellen, damit die zuständigen Aufsichtsbehörden auf mögliche Verstöße gegen Hygienevorschriften, die ihnen eventuell bisher noch nicht bekannt geworden sind, umgehend reagieren können.(…)Das Ministerium hat die WAZ ferner darum gebeten, dem Ministerium ebenfalls diese Informationen zukommen zu lassen, damit sich das Ministerium direkt von den zuständigen Behörden vor Ort über deren Bewertungen und Untersuchungsergebnisse informieren lassen kann.

Etwas schmierig ist es vom Steffens-Ministerium den schwarzen Peter nun der WAZ zuschieben zu wollen:

…es wäre fatal, wenn Menschen zu Schaden kämen, weil solche Informationen den zuständigen Aufsichtsbehörden nicht vorliegen oder wenn Menschen aus möglicherweise unberechtigter Sorge vor Hygienemängeln in Krankenhäusern notwendige medizinische Eingriffe nicht durchführen lassen würden.

Die WAZ muss ihre Quellen schützen – Menschen, die offenbar bislang kein Vertrauen in das Gesundheitsministerium und die Politik von Barbara Steffens hatten. Sie und ihr Ministerium haben versagt – die Informationen, die man sich nun bei der WAZ erbettelt, müssten im Ministerium vorliegen – auf Knopfdruck abrufbereit.

Außerdem hat die WAZ alle Informationen veröffentlicht. Im WAZ-eBook sind alle Krankenhäuser benannt, in denen es nach Angaben der Informanten zu Problemen kam. Und auch die Probleme selbst wurden detailliert geschildert. Zudem hat die WAZ die betroffenen Krankenhäuser um Stellungnahme gebeten, so wie es der journalistischen Pflicht entspricht. Und alles veröffentlicht. Einige Krankenhäuser haben geantwortet, einige sind ausgewichen, einige haben nichts gesagt. Alleine die persönlichen und privaten Angaben der Betroffenen hält die WAZ zurück, damit sie geschützt werden – vor den Nachstellungen der Krankenhauslobby etwa.  Denn auch das ist die Pflicht einer Zeitung, die Menschen zu schützen, die sich vertrauensvoll an das Medium gewendet haben und eben nicht an eine Behörde, die sich um Voodoo-Medizin kümmert.

Wenn das Steffens-Ministerium Informationen sucht, muss es nur ins eBook schauen, die Krankenhäuser rausschreiben und seine untergeordneten Behörden anweisen, den Hinweisen nachzugehen. Zeitungen sind nicht die Hilfsgesundheitsbehörden des Steffens-Ministeriums. Das scheint das Steffens-Ministerium nicht ganz scharf trennen zu können.

Die Stellungnahme des Gesundheitsministerium ist eine Mischung aus trotteliger Öffentlichkeitsarbeit und dem dreisten Versuch, von der  eigenen Verantwortung abzulenken. Wozu bekommt dieses Ministerium jedes Jahr Millionen wenn es schon wieder versagt? Bereits bei dem Skandal um die Brustimplantate verwies das Steffens-Ministerium auf die Zuständigkeit des Bundes. In der Stellungnahme tut sie es erneut:

Noch in der vergangenen Woche hat Ministerin Steffens öffentlich die Forderung des Berufsverbands der Deutschen Chirurgen nach weiteren Maßnahmen des Bundes zur Vermeidung der Entstehung und Verbreitung von multiresistenten Keimen unterstützt.

Wozu leistet sich das Land ein Gesundheitsministerium, das offenbar handlungsunfähig ist, wenn es drauf ankommt? Als Beschäftigungstherapie für Barbara Steffens ist es schlicht zu teuer.

P.S.: Das Steffens-Ministerium gibt zu, dass in der Amtszeit der Ministerin, die MRSA-Nachweise im Hirnwasser der Patienten um gut 25 Prozent zu genommen haben. Von 943 Fällen im Jahr 2010 auf 1355 Fälle im Jahr 2013. Und wie gesagt, das sind nur die Fälle in denen MRSA im HIRNWASSER nachgewiesen wurde. Das ist die am besten geschützte Stelle im Körper.

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20 Kommentare zu “Krankenhauskeime: Ahnungsloses Steffens-Ministerium bittet WAZ um Hilfe

  • #1
    Helmut Junge

    Die WAZ-Berichte zu MRSA-Erkrankungen wegen mangelnder HYgiene sind schon länger bekannt, und auch von Experten diskutiert worden. Unter Patienten sind einige Kliniken, die seit August 2013 wegen hygienienebedingter Erkrankungen der Öffentlichkeit durch die WAZ bekannt gemacht wurden, im Dauergespräch.
    Die Ministerin hätte auch davon wissen können, wenn sie gelegentlich die Zeitung lesen würde. Wenn sie jetzt erst reagiert, im vergangenen August aber noch nicht reagiert hat, spricht das eher dafür, daß sie bisher nichts davon wußte. In meinem Bekanntenkreis wissen es aber alle und wundern sich, daß nichts geschieht.
    http://www.derwesten.de/politik/gefaehrliche-keim-infektionen-in-duisburger-helios-kliniken-id8325409.html
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/hygiene-experte-fordert-strengen-schutz-gegen-mrsa-keim-id8331541.html

  • #2
  • #3
    Nansy

    @Helmut Junge: dazu muß die Ministerin noch nicht einmal selbst gelegentlich die Zeitung lesen – jedes gut geführte Ministerium hat dafür eine Pressestelle, die das für sie erledigen sollte….
    Was sagt uns das über dieses „Haus“?

  • #4
    Helmut Junge

    @Nansy, „Was sagt uns das über dieses “Haus”?“ Ich weiß gar nicht, ob Hygiene in der von der Ministerin gepflegten anthroposophischen Medizin überhaupt eine Rolle spielt. Dann achten die Mitarbeiter vielleicht auch nur ob der Mistelwuchs gute Ernte bringt. Was weiß ich schon, wie die ihre Zeit verbringen. Volksmund sagt ja bekanntlich, wie die HerrIn, so das GescherrIn.
    Tut mir Leid, aber ich finde echt nicht die passenden Worte für ein Versagen dieser Qualität. Soll der Stefan das Urteil fällen.
    @Grabotki, wenn es an der Urlaubszeit läge, wäre es ja noch gut, aber ich kenne viele Leute, die bei jeder Gelegenheit, auch im Winter darüber gesprochen haben.
    Diese Frau Ministerin hat einen Grad von Verwurzelung in der hiesigen Bevölkerung, der unterhalb der Nachweisgrenze liegt.

  • #5
    Stefan Laurin Artikelautor

    @Helmut Junge: „Diese Frau Ministerin hat einen Grad von Verwurzelung in der hiesigen Bevölkerung, der unterhalb der Nachweisgrenze liegt“ In ihrer Partei ist das anders. Sie gilt zwar nicht als qualifiziert, ist aber von den dreien in der Regierung die einzige, die explizit zum linken Flügel gehört. Und damit ist sie, so wurde mir gesagt, „unangreifbar“.

  • #6
    Helmut Junge

    @Stefan Laurin, „Sie gilt zwar nicht als qualifiziert, ist aber von den dreien in der Regierung die einzige, die explizit zum linken Flügel gehört. Und damit ist sie, so wurde mir gesagt, “unangreifbar”.
    Toll! Ich werde meinen eigenen, vielleicht auch nur winzigen Teil dazu beitragen, daß die Grünen sich nicht mehr trauen, solche Personen, die sie selbst als nicht qualifiziert ansehen, wegen eines Proporzes in ihrer Partei, dennoch in ein wichtiges öffentliches Amt zu installieren. Angriffsflächen sind genügend da.

  • #7
    Helmut Junge

    Es ist doch so, daß es die Grünen sind, die von allen Parteien, die schlimmsten Zukunfstprognosen auf globaler Ebene vertreten. Aber eines paßt auf keinen Fall zu ihrer Argumentation, die oft genug mit der Angst vor dem ökologischem Weltuntergang operiert, und das ist ihr parteiinterner Prozeß zur Pöstchenvergabe, der eigentlich nur Geschlecht und Gruppenzugehörigkeit als Auswahlkriterium kennt.
    Daß sie sich für die Rettung der Welt nicht ein Verfahren erarbeitet haben, das eine Mindestqualifikation an Fachkompetenz für die Kandidaten voraussetzt,
    steht im krassen Widerspruch zur selbstgewählten Aufgabe und läßt Zweifel aufkommen, ob ihr Anspruch ernst gemeint ist.

  • #8
    Grabotki

    @4 August ist Urlaubszeit mit Kindern, September für Beamte ohne Kinder, im Oktober freut man sich aufs Weihnachtsgeld. Um das Thema kümmern sich die Anderen. Die Presse gibt Mitteilungen heraus. Schuld sind sowieso die Anderen. Helau.

  • #9
    keineEigenverantwortung

    Wenn ich an die Leistungen unserer Ministerien der Landesregierung denke, finde ich es schon diskriminierend, dass ausgerechnet über das Gesundheitsministerium hergezogen wird. Es ist doch nicht so, dass NRW nur in dieser Statistik einen hinteren Platz belegt.

    Was macht eigentlich unsere Ministerpräsidentin zurzeit?
    Nach den für NRW erfolgreichen Koalitionsverhandlungen in Berlin ist sie ja kaum noch wahrnehmbar.

  • #10
    Klaus Lohmann

    So exakt ich die Abqualifizierung von Steffens bisheriger „Arbeit“ nachvollziehen und unterstützen kann und muss, so genau wäre ich allerdings auch bei den Vorwürfen, die die lieben „WAZ-Recherche-Boys“ gesammelt haben. Ich habe drüben in Georgs Artikel zum gleichen Thema meine persönliche Erfahrung geschildert und bin bei *jedem* Drittbericht über angeblich schlimme Fälle und besonders betroffene Häuser sehr skeptisch.

    Ich weiß, dass Stefan mich gleich wieder rüffelt, weil ich es mit Klaus Brandt nicht so habe, aber mir sind bei dessen „Masterpiece“, der Berichterstattung über den Envio-Skandal, im Laufe der Zeit auch jede Menge reißerischer „Ungenauigkeiten“ im Faktenmaterial aufgefallen, die mit viel Wohlwollen „nachlässig“ zu nennen sind. Sollte sich das in den MRSA-Berichten von medizinischen Laien wiederholen, wäre Steffens rehabilitiert und die WAZ um ein Recherche-Blog ärmer.

  • Pingback: Links anne Ruhr (27.02.2014) » Pottblog

  • #12
    Frank Martini

    Hallo Stefan,

    erstmal Glückwunsch zu Deinem Ruhrbarone-Scoop! Mit einem Medienkonzern im Rücken Recherchebröckchen aus vielerlei vertraulichen Gesprächen mit Informanten, die sich nicht gleich im Tagesgeschäft „verbraten“ ließen, anzusammeln und zu einer veritablen Sammlung zu ordnen, ist das eine.

    Die bloße – habe das Buch NICHT gelesen – möglicherweise teils etwas „reißerische“ (gehört zum Handwerk!?!) Faktendarstellung verdient sicher auch den Respekt einer „journalistischen Kärrnerarbeit“. Wobei, wer sich nur ein wenig mit Mikrobiologie befasst und nur mal drei Bierchen mit einem Mikrobiologen trinkt längst weiß, dass die Probleme um die methycilinresistenten Stapphylokokken erst oder nur die Spitze eines wahren Eisbergs sind…

    Worauf es journalistisch deshalb gerade nicht zentral ankommt, ist die bloße Sammlung, Ordnung (und Vermarktung) von Daten (das ist wirklich eher eine administrative Aufgabe), sondern – insbesondere bei einer großen verfügbaren „Datenmenge“ – darüber nicht den Blick fürs Wesentliche zu verlieren, den entscheidenden einzelnen Baum vor lauter Wald noch sicher zu erkennen. Das ist Dir mit Deinem Beitrag m. E. aufs Trefflichste gelungen!

    Sich nicht allein von der Funkearbeit und ihrem Empörungspotential bloß entsetzt die Kinnlade runterrauschen zu lassen, sondern sie in einen ordnenden Zusammenhang zu stellen – bspw. durch Nachgehen der Frage, was das eigentlich für die Aufgaben und ihre Wahnrnehmung seitens eines zuständigen Ministeriums bedeutet.

    Da warst Du, lieber Stefan, soweit ich das gegenwärtig überblicke, der Erste und bislang Einzige – keine ARD, kein Spiegel weit und breit in Sicht. Nur Du hast in einem sehr überschaubaren Textumfang die „Geschichte hinter der Geschichte“ aufgezeigt – und zwar auf den Punkt. DAS ist Journalismus, und dafür gebührt Dir hoher Respekt!

    Und es gibt noch mehr Geschichten hinter der Geschichte im Politischen, auf die schon zarte Hinweise in einigen der Postings hier angedeutet werden: Vodoo-Medizin, Mistel, Proporz, Herrin-Gescherrin, Mangel an Kompetenz und Verankerung. Hinweise, die tief in einen sehr dunklen grünen Abgrund weisen: Ideologisch getriebener Aktionismus statt verstandesgesteuerte Sachkompetenz. Auf viel mehr – buchstäblichen – Feldern gerade in NRW. Denn – inzwischen heißt es sogar schon „Klima“-Ministerium in Düsseldorf – womit auf die Priorität der Energiewende als ehrgeizigstes Ziel gedeutet ist. Ebenfalls ein spannendes Feld. Denn bereits bei überschlägiger Milchmädchenrechnung stellt sich für ein so dicht besiedeltes Bundesland wie NRW die Frage, zu welchem immensen Zuwachs schnell erntereifer Biomasse das führen wird – und um welchen Preis gerade unter Naturschutzperspektiven dieser, wenn überhaupt, realisierbar ist. Da drohen dereinst noch ganz andere Illusionen zu platzen, als die von der durchgängig hohen hygienischen Sicherheit in NRWs Kliniken.

    Beste Grüße nach Bochum!

  • #13
    Stefan Laurin Artikelautor

    @Frank Martini: Den Scoop haben Klaus Brandt und die WAZ-Rechercheredaktion gelandet. Ich habe nur den Bettelbrief des Ministeriums veröffentlicht und kommentiert. Trotzdem danke für die Blumen – nur sie sind unverdient.

  • #14
    KClemens

    Das Problem das Frau Steffens haben dürfte, ist die Tatsache, daß man zur raschen und schnellen Abhilfe des Problems eine konsequente Handdesinfektion umsetzen müsste.

    Und das nicht nur für das Personal, sondern auch für die Besucher von Patienten sowie das Reinigungspersonal in Krankenhäusern. Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch Reingungsmaterialien, die entsorgt werden können. Z.B. Tücher, die in einer Reinigungs-Desinfektions-Lösung liegen und nach Gebrauch entsorgt werden.

    Aber Desinfektion ist ja die pure Chemie und die Wegwerfartikel sind halt nicht aus Jute. Ein recht harscher Konflikt.

    Des weiteren sollte man Patienten mit MRSA oder anderen Keimen oder Viren, wie Noro oder Chlostridium nach Entdeckung umgehend von den anderen Patienten separieren, und sie in einem extra Zimmer alleine unterbringen.

    Das ist natürlich ein Kostenfaktor, wenn KHs mehrere solche Zimmer im Stand by Verfahren vorhalten sollen.

    Auch sollte das Reinigungspersonal wieder direkt von den Krankenhäusern angestellt werden, und, das Reinigungspersonal muss über gute Deutschkenntnisse verfügen, damit man ihm überhaupt klar machen kann, daß man mit dem Lappen, mit dem eben im Klo gefeudelt hat, nicht über die Handläufe wischt.

    Kleinigkeiten, die aber im Endeffekt teuer werden und sogar Menschenleben kosten können.

    Und noch ein kleiner Hinweis an alle, die jemanden im Krankenhaus besuchen. Auch bevor man das KH wieder verlässt, die Hände desinifizieren. Denn man hat ja da auch etliches angefasst.

  • #15
    OWL-Baron

    TSTSTS,# Helmut Junge, Tststs, die Welt wird nicht von Menschen mit Fachkompetenz gerettet, sondern von denen, die GUTEN WILLENS sind, die es GUT MEINEN!!! Ein gewisser Harald S. hat bereits 1988 in der ARD oder sogar im SWR festgestellt, dass“ zwischen GUT GEMEINT und gut gemacht ein unüberbrückbarer Graben liegt“ Hm, interpretiere ich das vielleicht falsch? Nein, GUTER WILLE rettet uns, rettet die Welt, nichts sonst.

  • #16
    Helmut Junge

    ach OWL, wenn guter Wille ohne Fachkompetenz ausreichen würde, hätten wir kein einziges Problem mehr auf der Welt. Leider benötigen wir Fachkompetenz gepaart mit gutem Willen, den es heutzutage doch wirklich in hohem Maße gibt.

  • #17
    OWL-Baron

    Lieber Helmut Junge, ich dachte, wenigstens durch den Verweis auf Harald S(chmidt) hätte ich hinreichend deutlich gemacht, dass dies eine absolut und nur ironisch gemeinte Bemerkung war. Schon das Tststs ist eine Reminiszenz an den Altmeister Harald Schmidt gewesen.Wir schreiben dann wohl doch aneinander vorbei.

  • #18
    Helmut Junge

    Nee, OWL, daß das Ironie war, habe ich schon gemerkt. Nur war da mein Kommentar schon abgeschickt. Daraufhin habe ich meinen Text noch einmal analysiert, ob der Hinweise darauf enthält, daß ich Ihre Ironie nicht verstanden haben könnte. Hat er eigentlich nicht, dachte ich. Mist! Ich konnte aber auch mit Harald S. nix anfangen. Googeln half nix. Der volle Name hätte geholfen. Hab nie eine ganze Sendung von ihm gesehen, so oft der auch zu sehen war.
    Nehmen Sie meinen Kommentar 16 als ein besorgtes Seufzen über die vielen die guten Willens sind, und glauben mit Elektroautos wären Energieprobleme gelöst, und Dosenpfand und Rauchverbot wären geeignete Maßnahmen zum Umweltschutz, und glauben Gene wären giftig und böse, und der Herr würde ihnen ihre Unkenntnis vergeben, usw.

  • #19
    OWL-Baron

    Helmut Junge, ihrem zweiten Absatz kann ich zustimmen. Sollte der WDR mal wieder oder wer auch immer SCHMIDTEINANDER wiederholen, schauen sie mal rein. Es lohnt sich.

  • #20
    Robin Patzwaldt

    @OWL-Baron @Helmut Junge:

    Ist etwas OT, aber es gibt sogar eine ‚Best of Schmidteinander‘ DVD-Box vom WDR. Kann ich nur empfehlen. 🙂

    Einiges findet man aber auch im Netz: https://www.youtube.com/watch?v=t3SwirfyGEo

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