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Wer sich nur um sich selbst dreht, bleibt klein und runzelig

Blogosphäre Foto: litogra Lizenz: CC-by-sa 2.0

Die Petition gegen das Leistungsschutzrecht ist gescheitert und das Wehklagen darüber laut. Ist die Netzgemeinde in diesem Land am Ende? Von Patrick Gensing, Publikative und Stefan Laurin  

Für Wolfgang Michael von Carta hat das Netz seine Kraft verloren und Nico Lumma beschreibt die Netzgemeinde als „klein  und runzelig.“

Lumma hat Recht, Michael nicht: Ja, die „Netzgemeinde ist klein und runzelig, nein, sie hat nicht an Kraft verloren, denn die hatte sie nie.

Wenn die klassischen Medien ein Thema nicht aufgreifen, sind die Blogs in Deutschland nicht in der Lage, ein größeres Publikum zu erreichen und zu mobilisieren. Mal von den Tech-Blogs abgesehen und Markus Beckedahl mit seinem Fachblog Netzpolitik, liegt es daran, dass viele Blogs sich nach wie vor mit Blogs, Facebook und Twitter beschäftigen, gerne Medienschelte betreiben, den Tod der Zeitung voraussagen und den Verlagen erklären, dass sie keine Ahnung vom Internet haben. Eine endlose Schleife  der Selbstreferentialität, die dazu führt, das außer anderen Bloggern , Journalisten  die sich gerne beschimpfen lassen und ein paar hartgesottenen Fans sich niemand für das interessiert, was da so alles geschrieben wird.

Was man durch diese Art des Bloggens flott hinbekommt, sind ein paar Links von anderen Blogs und ein paar Kommentare von Gleichgesinnten – Relevanz über das eigene, enge Themenspektrum hinaus allerdings nicht.

Wir fragen uns schon lange, warum es in Berlin zwar hunderte von Blogs gibt, es aber niemanden in der Hauptstadt bislang gelungen ist, ein auch nur halbwegs interessantes Blog mit bundespolitischer Ausstrahlung aufzubauen. Wir schauen uns um und sehen bei den allgemein-politische Blogs, die auch außerhalb der Blog-Szene, zu der wir uns, damit da keine Missverständnisse aufkommen, zugehörig fühlen, wahr genommen werden neben uns gerade noch die Nachdenkseiten, die Achse des Guten und Carta.

Wenn die „Netzgemeinde“ nicht mehr klein und runzelig sein will, muss sie sich thematisch öffnen, den Hintern hochbekommen und zur Abwechslung mal etwas anderes betreiben, als Nabelschau und Medien-Kritik. Nur dann wird man auch in der Lage sein, Themen in einer breite Öffentlichkeit zu  tragen, weil man von dieser breiten Öffentlichkeit auch als relevant und lesenswert wahrgenommen wird.

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18 Kommentare zu „Wer sich nur um sich selbst dreht, bleibt klein und runzelig

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  • #2
    Wolfgang Michal

    Was die Themenenge der Blogs angeht, so habt ihr natürlich Recht. Aber ihr müsst Blogszene und Netzpolitik auseinanderhalten.
    Netzpolitik wird derzeit von den Parteien aufgesogen, dort bilden sich Expertenzirkel, die es vorher so nicht gab. Das schwächt die parteiübergreifende Netzpolitik, die bis vor kurzem noch einen gemeinsamen Gegner hatte – die etablierte Politik. Daraus bezog man die (relative) Stärke und eine gewisse Geschlossenheit.
    Was die Blogs angeht: Medienkritik ist in einer Gesellschaft, deren Mitglieder einen durchschnittlichen Medienkonsum von 6 bis 8 Stunden täglich aufweisen, fundamental. Der Vorwurf der Selbstreferentialität wird da immer etwas vorschnell erhoben. Grundsätzlich ist aber richtig, dass politische Themen weniger Beachtung finden, internationale Politik fast gar nicht. Die Blogszene ist da weniger klein und runzlig als provinziell. Man muss aber berücksichtigen, dass aufgrund der Unterfinanzierung einfach wenig möglich ist an Eigenrecherche und Professionalität. Und die alten Medien haben – durch Frischzellenzufuhr aus der Blogszene und von Seiten jüngerer Journalisten – stark “aufgerüstet”.

    Also verwechselt bitte nicht Blogszene und Netzpolitik. (Und schreibt meinen Namen richtig :-)

  • #3
  • #4
    Hardy Prothmann

    Guten Tag!

    Ui, was ist denn da mit Euch durchgegangen?

    Ruhrbarone, Carta, Nachdenkseiten – bundesweit relevante Themensetzungen? Ist ein wenig übertrieben, würde ich mal sagen.

    Gute Themensetzungen, hohe Aufmerksamkeit, das passt schon eher.

    Welche der noch 340 existierenden Monopolzeitungen im lokalen/regionalen schafft regelmäßig “bundesweite” Themensetzungen? Und zu welchen Themen? Die Zeitungen bei mir vor Ort, also Mannheimer Morgen, Weinheimer Nachrichten und Rhein-Neckar-Zeitung jedenfalls nicht – obwohl die RNZ ab und an schon, wegen Berichten über Hoffenheim, aber ich glaube, das gilt nicht, denn Ihr meint ja Politik und nicht Brot und Spiele.

    Warum so frustriert? Die drei genannten Angebote sind noch sehr jung und doch schon sehr einflussreich. Dazu kommen lokale Angebote, unter anderem mein “Heddesheimblog”, die es ab und an schon geschafft haben, bundesweite Themen zu setzen, wie beispielsweise zu Hans-Christian Ströbele und der Fischfutter-Affäre.

    Fluegel.tv in Stuttgart hat bundesweit Aufmerksamkeit erhalten und regelmäßig landesweit. So erfolgreich, dass der Sender, “der zeigt, was das Fernsehen nicht zeigt”, ein Exklusivinterview mit dem BW-MP Winfried Kretschmann erhalten hat, über das Bild berichtet hat.

    In vielen vernünftig gemachten, journalistischen Blogs gibt es tolle journalistische Arbeit – die allerdings konsequent von Zeitungen ignoriert wird, die auch von Agenturen, die von Zeitungen getragen werden, ignoriert werden.

    Vorbildlich zeigt sich die ARD – die hatte mich aktuell am Dienstag zu einer Konferenz der Onliner im Senderverbund eingeladen. Und man höre und staune, der mdr beispielsweise arbeitet schon mit Blogs zusammen, um regionale Nachrichten zu machen. Sehr vorbildlich.

    Kleinen Blogs und Einzelblogger vorzuwerfen, sie hätten es in fünf, sechs Jahren nicht geschafft, regelmäßig die Bundesberichterstattung zu rocken, ist ungefähr so sinnvoll wie eine Kritik, dass es dem Spiegel noch nie gelungen sei, eine Regierung abzulösen.

    Unsere Gesellschaft besteht aus dem Bund, den Ländern und den Kommunen. Und da unten ist viel los – aber vielleicht ist Euch das zu klein und langweilig. Also der Raum, in dem die Menschen leben, junge wie runzlige.

    Gruß
    Hardy Prothmann

  • #5
    vera

    Klar, im Kollektiv ist es ein bisschen einfacher, als Einzelblogger mit beschränkter Zeit/wenig Geld ist es einfach nur ein hartes Brot.

    Politische Relevanz ‘da draußen’ ist nur zu erreichen, wenn die Themensetzung entweder Viele interessiert oder sehr speziell ist. Der Einzelne ist vielleicht in der Lage, ein Thema intensiv zu verfolgen, ohne featuring von anderen Blogs (Empfehlung, Verlinkung) wird aber auch die beste Recherche einfach versickern.

    Die ‘Beziehungen’ der größeren Blogs untereinander sind besser geworden, Verlinken scheint wieder in Mode zu kommen. Die vielen kleinen Blogs bilden nur sehr eng umgrenzte Blasen, obwohl sich dort erstaunliches Fachwissen sammelt – sie werden aber nicht wahrgenommen.

    Im Augenblick sehe ich, dass die politische Blogosphäre sich konsolidiert. Dabei rückt sie näher zusammen und bildet gleichzeitig Knoten, die enger abgegrenzt sind als bisher. Die gegenseitige Durchdringung war vor drei, vier Jahren stärker, jetzt scheint es eine unsichtbare Barriere zwischen den ‘Kleinen’ und den ‘Großen’ zu geben.

    Die erste Neugier ist befriedigt, man kennt seine Pappenheimer, hat auch wenig Zeit, und der Feedreader ist ohnehin zu voll. Die Teams der größeren Blogs stehen, nach Frischfleisch wird kaum noch gesucht.

    Die Entwicklung stagniert, was den Austausch angeht.

    Gleichzeitig entstehen andere Kontakte, gerade bspw. die Hangout- Szene (nenne ich mal so). Deren Potential ist riesig, weil Menschen nun mal Bilder mögen, auch, wenn da gar nicht viel passiert – es ist live, und die Themen interessieren Viele (Quartett, Blogger Camp, andere entstehen gerade). @Wolfgang Michal hat geschrieben, er könne nicht verstehen, warum für den LSR-Protest YouTube nicht genutzt wurde – da hat er Recht.

    Das ist eine weitere Abgrenzung, die vielleicht noch aus der alten Medienwelt kommt. Die einen schreiben, die Anderen machen Video. Mit der Zeit muss sich das durchdringen und viel mehr Leute ‘draußen’ erreichen; man klickt eben eher auf ein Filmchen, als einen langen Text zu lesen.

    Das Problem ist dasselbe: Beide Formen leben von gut vermittelten, knackig präsentierten Inhalten. Dabei besteht für die Schreiber die Notwendigkeit, Leser zu finden (= ‘richtig’ anzusprechen), was ungleich schwieriger ist, als ein zwischen mehreren sich entwickelndes Gespräch zu leiten und als Video ins Netz zu stellen.

    Der User ist eher bereit, 45 Minuten ein Video zu verfolgen, als 10 Minuten einen Text zu lesen, der nicht weitgehend der eigenen Meinung entspricht. Beim Text steigt der Leser schneller aus, während er beim Video vielleicht noch bleibt, um zu sehen, was passiert, oder was jemand Bestimmtes sagt. Die ‘Drehbücher’ sind sehr unterschiedlich.

    Die Gefahr besteht, dass sich Text und Video auseinander entwickeln, was ich für einen Verlust halten würde. Ich möchte kein hie Fernsehen, da Zeitung-Remake im Netz haben.

    In Zukunft sind Netzwerke gefragt, die sich bspw. eben mit Politik befassen. Ich glaube, dass auf lange Sicht Pools entstehen werden, die, je nach Bedarf, übergreifend zusammenarbeiten, und in denen Fachleute gefragt sein werden (während bis jetzt Viele ‘alles’ machen). Nur so ist auch auf Dauer Aufmerksamkeit zu generieren. (Entspricht in etwa dem “mal sehen, was der und der dazu schreibt” im klassischen Journalismus, dadurch sind ‘Größen’ wie Prantl oder Wolfgang Blau entstanden.)

    Ein bisschen haben wir die Neugier verloren, sehen eher nach neuen Themen als nach neuen Leuten, auch zu sehr danach, immer auf Linie zu bleiben, dabei sind Querdenker interessant. Wir versuchen auch oft, aktueller zu sein, als wir es leisten können, dann kommen Eintagsfliegen raus, wo ein dauerhaftes Informationsangebot nötig/wünschenswert wäre.

    Das politische Interesse ist da, und die Menschen wollen Hintergrund und Einordnung. Sie wollen auch einbezogen werden – alles Dinge, die im Netz wunderbar funktionieren. Dazu müssen wir aber aus den Nischen raus, auch aus denen in unseren Köpfen. Da wohnen nämlich, ganz wie bei den alten Medien, die Habenwirimmersogemachts. Dass wir erst seit vergleichsweise kurzer Zeit so denken, macht es nicht besser.

  • #6
    Erdgeruch

    Man muss sicher auch zwischen den Ebenen unterscheiden und sich auch die Leserschaft ansehen. Eine solche Studie fehlt irgendwie noch. Die vorliegenden untersuchen anlassbezogen (Wahlen, Themen) Blogs, aber eine längere Betrachtung fehlt noch.

    Bundespolitisch relevant sind sicher wenige Blogs. Politisch fehlt noch vielleicht der Blog von Michael Spreng, der sich aber auch einreiht in eine Kategorie: Medienprofi. Das galt hier auch für David Schraven und sicher auch für Stefan Laurin. Mit anderen Worten: Das Medium mag sich ändern, aber die Anforderungen nicht. Man muss vernetzt sein, Kontakte haben und in der Lage sein, erhaltene Informationen einzuordnen und zu bewerten.

    Große angelsächsische Blogs, wie Huffington oder politico haben eben diese Professionalität, weil es eben solche Profis sind.

  • #7
  • #8
    Stefan Laurin

    @Vera: Alles richtig was Du schreibst und wir hier kooperieren ja auch eng mit Publikative und vor ein paar Tagen auch mal mit Carta. Aber das ändert nichts an dem Problem der Selbstreferentialität: Bloggen über Blogs und andere Social- Media-Aspekte und das Abarbeiten an den klassischen Medien. Wirtschafts- oder Aussenpolitik kommen kaum vor. Eine regelmässige Berichterstattung aus der Hauptstadt mit ab und an einer exklusiven Geschichte? Sehe ich nicht, obwohl es in Berlin ja nun wirklich viele Kollegen gibt, die sich über zu viel bezahlter Arbeit kaum beschweren können und ein Blog einfach schon dazu nutzen könnten zu zeigen was sie drauf haben. Die Tech-Blogs sind da wesentlich weiter: Ich informiere mich fast nur noch über IT-Themen in Tech Blogs. Mobilegeeks, Stadt Bremerhaven, Engadget oder Macnotes nehmen es online zum Teil sogar mit heise.de auf. Dort sieht man was beim bloggen möglich ist.

  • #9
    Günny

    Hallo,
    es könnte auch sein, dass viele Blogger in Ihrer eigenen kleinen Welt leben und glauben, dass sie die einzige Warheit verbreiten. Manchmal sieht man erst durch Misserfolge, dass die Wirklichkeit viele verschiedene Gesichter hat. Die Wirklichkeit könnte beispielsweise so aussehen, dass viele Menschen keine Lust haben irgendwelchen Organen Ihre E-Mail.-Adresse Namen und Anschrift zu hinterlassen ohne zu wissen was wirklich damit geschieht. Wenn man so sieht welche Leute beispielsweise beim Verfassungsschutz arbeiteten oder noch arbeiten kann man schon etwas nachdenklich werden ob eine solche Petition nicht doch irgendwelche Nachteile mit sich bringen könnte. Speziell wenn man in führender Position oder beispielsweise bei der Presse arbeitet.
    Gruß Günny

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  • #11
  • #12
    Kim Berra

    Hallo. Ich kann euch leider nicht zustimmen.

    a) Wenn ich unbedingt ‘Relevanz’ haben will (“Relevanz über das eigene, enge Themenspektrum hinaus”), muss ich wohl mein Themenspektrum verlassen. Warum sollte ich das tun? Eure “bundespolitische[…] Ausstrahlung”? Wenig geht mir so auf die Nerven, wie der geübte Dilettantismus des ‘großen’ Journalismus, seine politische Blindheit und vor allem sein extrem kurzer Atem. Blogs sind auch einfach keine Partein und keine überregionalen Zeitungen. Wenn ich bundespolitische Ausstrahlung wollte, müsste ich wohl etwas anders machen, als bloggen. Ich blogge einfach, um ein paar Ideen auszuprobieren, Reaktionen tun gut und sind wichtig, wenn es gut läuft, können durch Austausch ein paar Gedanken entwickelt werden. Wo liegt jetzt das Problem?

    b) Wenn ihr all die Blogs nicht lesen wollt, tut es doch einfach nicht. Dem obstruktiven Reflex, erst Mal alles schlecht zu finden und zu machen, was nicht den eigenen Wünschen entspricht wollte ich auf dem Weg zum Bloggen gerade entfliehen. Nicht dass er in den vielen, vielen Blogbubbles nicht auch aufträte, aber besser macht ihn das nicht.

  • #13
    Stefan Laurin

    @Kim Berra: Das Schöne am bloggen ist ja, dass man es so machen kann wie man möchte. Du wie Du willst, andere wie sie es wollen. Als dann die Diskussion aufkam, warum Debatten in Blogs den keine größere Wirkung haben, wollten Patrick Gensing von Publikative und uns nun mal daran beteiligen. Jeder wie er mag. Ich lese übrigens jeden Tag verschiedene Blogs und verlinke sie auch. Machen Vera Bunse und viele andere übrigens auch so.

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  • #15
  • #16
    Andreas Lichte

    … eine “kleine Bloggergruppe” ist dem “Bund der Freien Waldorfschulen” so WICHTIG, dass er die WebmasterInnen der Waldorfeinrichtungen zur Suchmaschinen-Optimierung aufruft …:

    “P.S.: An die WebmasterInnen

    Liebe WebmasterInnen der Waldorfeinrichtungen,

    Suchmaschinen bewerten die Wichtigkeit einer Seite bei der Eingabe eines Suchwortes oft nach der Anzahl der Links, die von anderen Internetseiten auf sie verweisen: Je mehr Verweise es gibt, desto weiter vorne wird die Seite in der Ergebnisliste platziert.

    Seit einiger Zeit bedient sich eine kleine Bloggergruppe, deren Autoren es um eine gezielte Diffamierung von Waldorfschulen geht, dieser Technik, um in den Suchmaschinen einen der begehrten vorderen Plätze zu erlangen. Dazu verweisen sie von allen möglichen Orten aus auf die immer gleichen Seiten und verleihen ihnen so den Schein der Wichtigkeit. Zugleich verdrängen sie gehaltvollere Beiträge nach hinten, wo sie leicht übersehen werden.

    Nun wollen wir Sie keineswegs dazu animieren, diesem schlechten Beispiel zu folgen! Dennoch können Sie dazu beitragen, dass die Informationen, die der BdFWS ins Netz stellt, leichter gefunden werden, indem Sie darauf verlinken. Das könnte zum Beispiel gut mit dem neuen Film zur ökologischen Erziehung geschehen, indem Sie die Seite www . waldorfschule.de / medien / videos verlinken.

    Vielen Dank, Ihr HKU” [“HKU” = Henning Kullak-Ublick, Vorstand “Bund der Freien Waldorfschulen”, Anthroposoph]

    Wer wissen möchte, wer u.a. mit “kleine Bloggertruppe” gemeint ist, klickt hier

  • #17
    der Herr Karl

    Blogs können ein bestehendes Thema der “klassischen Medien” aufgreifen und dank den Kommentarmeldungen zu einem unüberhörbaren Sturm anwachsen lassen, auf welchen die Politik zu reagieren gezwungen wird (Beispiel Guttenberg).
    Aber ein Blog hat in der Regel nicht die Reichweite um ein eigenes Thema von den “klassischen Medien” aufgreifen zu lassen. Ausnahmen sind vielleicht der Spiegelfechter und der Sprengsatz.

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