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ACTA: So war es in Dortmund

Matt Dolibog hat ein schönes Video zur Anti-ACTA Demo vom Samstag gedreht. Und zu der blöden Krake, mit der gegen ACTA demonstriert wurde, gibt es einen sehr lesenswerten Artikel bei Publikative.

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3 Kommentare zu “ACTA: So war es in Dortmund

  • #1
    at

    Schade, man muss doch gar nicht so viel von Semiotik verstehen, um den vermeintlich lesenswerten Artikel als zumindest unausgegoren zu erkennen.
    So ist „z. B. die Fotografie eines gebrauchten Autos bei Ebay“ natürlich zunächst auch ein Ikon. Denn um ein solches handelt es sich schon deshalb keineswegs nur dann, „wenn die Darstellung vereinfacht und stilisiert ist, wie zum Beispiel bei einem Piktogramm“, weil ein geringer Abstraktionsgrad ja gerade eine hohe Ikonizität bedeutet.
    Dass die Krake im „Stürmer“ ihre Aussagekraft insbesondere aufgrund eines Symbols, nämlich des Davidsterns, entfaltet, wird hingegen mit keinem Wort erwähnt.
    Und „die Tentakeln der Krake als Computerkabel“ darzustellen, hilft natürlich auch nur dann, wenn man ACTA nur mit Urheberrecht im Internet verbindet – wenn man ACTA also nur aus Zeitung und Fernsehen kennt, wo die Tragweite des Abkommen systematisch ignoriert wird.
    Stattdessen wird über „die Tragweite der Ähnlichkeit“ referiert, als ob diese Erkenntnis eine sachlich fundierte und differenzierte Analyse ersetzen könnte.
    Fazit: Es genügt nicht, mit ein paar Fachbegriffen und Namen um sich zu werfen. Man braucht auch ein Publikum, das darauf hereinfällt.

  • #2
    Matt

    Anscheinend gibt es überall political correctness Stolperfallen. Nun ja, war keine Absicht, das dürfte hoffentlich bei den Bildinhalten im Video klar sein. 🙂

  • #3

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