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#Adventskalender #6

Dieselknecht: Country mit Americana-Touch
Dieselknecht: Country mit Americana-Touch
Dieselknecht: Country mit Americana-Touch

Dieselknecht: Country mit Americana-Touch

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 6: Dieselknecht. Ihr Bandname Dieselknecht verrät es: Drei Viertel der Band wuchsen irgendwo auf dem Land zwischen Ackerbohnen und Ergänzungsfutter auf. Mit Heavy Metal und Punkrock. Dann zog es sie in die Stadt, wo sie ausgerechnet den Country kennenlernten – und sich darin verliebten. Flying V und Nietenarmband wurden abgelegt, die neuen Werkzeuge waren von nun an Banjo, Gitarre, Kontrabass und der Mundgeruch von Gunter Gabriel.

Zunächst gefiel es ihnen, Mundorgel-Klassiker, Arbeiterlieder und alte Gedichte in einem Mix aus Punk/Volksmusik/Metal und Rockabilly neu zu vertonen. Noch heute wird auf jedem ihrer energiegeladenen Konzerte „Bolle“ oder „Wir lieben die Stürme“ aus lauter Kehle eingefordert. Doch sie wurden erwachsener – was sie auch werden wollten – und reicherten ihr Repertoire mit mehr und mehr eigenen Stücken an. Mehrstimmige Gesänge wurden ausgefeilt und es durfte auch mal ein Gang runtergeschaltet werden. Richtig, Dieselknecht sind irgendwie Calexico und Truck Stop in nur einer Band.

Das blieb nicht unbeobachtet. Im Jahre 2015 trat der Kultursender ARTE an die Band heran und bat darum, den Song „Zechenstadt“, ihre schwarze Liebeserklärung an ihre Wahlheimat für den METROPOLREPORT RUHRGEBIET zur Verfügung zu stellen. Die Band bestand darauf, dass Lied live zu spielen und so geschah es. Endlich im Fernsehen!

Dieselknecht blieben aber nicht stehen, nahmen drei CD-Alben und vier Vinylsingles auf und filmten Musikvideos. Der Clip zu „Der letzte Wilderer“ ist dabei mehrfach nominiert und prämiert worden, in Arbeit befindet sich ein ca. 30-minütiges Kneipenmusical. Und sie touren unermüdlich durch Festivals, Kneipen, Clubs und manchmal auch leer gefegte Hallen. So wird man erwachsen. Mit ihrem neuen Album „METEOR“ legen diese vier Nachwuchs-Daltons noch eine Schüppe drauf, denn die 12 Songs erzählen von verlorener Liebe, schwarzen Messen und Oscar Wilde.

Übrigens: kommenden Samstag (8. Dezember) spielen Dieselknecht im Club Indie (Am Buchenbaum 41, 47051 Duisburg)

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