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Apotheken: Staatsnähe nährt Lobbyismus

Apotheke Foto: joho345 Lizenz: Public Domain

Ein Apotheken-Lobbyist soll das Bundesgesundheitsministerium ausspioniert haben. Wer so etwas zukünftig verhindern will, muss die Privilegien von Gruppen  wie den Apothekern abschaffen.

Für Apotheker sind die Entscheidungen der Politik extrem wichtig: Gesetze entscheiden mit über das Einkommen der Apotheker, Gesetze schützen ihre Privilegien – möglichst früh auf Regelungen und Gesetze Einfluss zu nehmen liegt im Interesse der Pharmazeuten. Wenn dabei Gesetze gebrochen werden ist das nicht zu entschuldigen, aber es überrascht auch nicht. Und mher Sicherheit, ein bessere Überwachung der Mitarbeiter in den Ministerien wird auch nicht viel bringen: Die kriminelle Energie, mit der dann vorgegangen wird, wird sich erhöhen – und das auch bei anderen Gruppen, die in enge Abhängigkeit zum Staat stehen.

Das Einzige was hilft ist, diese Abhängigkeit möglichst stark zurückzunehmen. Und das würde im Fall der Apotheken nicht nur die Macht der Lobbyisten zurückdrängen, sondern könnte uns allen auch noch eine Menge Geld sparen.

Auch wenn die Apotheker sich selbst als Heilberuf verstehen, kann man sie getrost dem Einzelhandel zuordnen. Sie kaufen und verkaufen Waren und immer mehr davon haben mit Medizin nichts mehr zu tun: Kosmetika und Süßigkeiten werden für ihren Umsatz immer wichtiger.

Warum sollte man sie grundsätzlich anders behandeln als den übrigen Einzelhandel? Preise würden sinken, wenn es Apothekenketten gäbe, die mit den Pharmakonzernen auf Augenhöhe verhandeln würden. Und der Apotheker, dessen Anwesenheit in einer Apotheke ja vom Gesetzgeber vorgeschrieben werden könnte, wäre ja fachlich auch nicht schlechter, wenn er der Angestellte einer Apothekenkette und nicht der Eigentümer der Apotheker wäre.

Die Stiftung Warentest attestierte 2010  den Apotheken zudem 2010 große Schwächen bei der fachlichen Beratung:

Überraschend waren vor allem Schwächen bei der Beratung zu Medikamenten und insbesondere zu möglichen Wechselwirkungen. Beispiel: Johanniskraut kann die Wirksamkeit anderer Wirkstoffe mindern. Dazu haben Apotheker und Fachpersonal häufig geschwiegen. In zwei Vor-Ort-Apotheken versagte das Personal bei allen drei Wechselwirkungsmodellen. In elf lösten sie zwei Testfragen komplett nicht. Nur in drei Fällen nannte das Personal alle drei möglichen Wechselwirkungen. Keine Apotheke lieferte eine rundum optimale Information.

Die bisherigen Strukturen bürgen also nicht für Qualität, dafür für hohe Preise. Und sie sorgen dafür dass es für die Apotheker wichtiger ist die Politik zu beeinflussen als um Kunden zu werben. Das kann nur beendet werden, wenn die Politik endlich Apothekenketten zulässt  den Apotheken alle Freiheiten gibt, die andere Händler auch haben. Dann brechen die alten Strukturen weg und es gibt mehr Wettbewerb. Die Anwesenheit eins Apothekers in einer Apotheke kann ja vorgeschrieben werden. Nur ihm muss die Apotheke ja nicht gehören.

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13 Kommentare zu “Apotheken: Staatsnähe nährt Lobbyismus

  • #1
    moritz

    Das kann man so nicht unwidersprochen stehen lassen. Über die Preise der rezeptpflichtigen Medikamente haben die Apotheken schon heute keinerlei Mitspracherecht – die werden zwischen Krankenkassen und Pharmaindustrie ausgehandelt. Das würde sich auch bei einer Liberalisierung des Apothekensektors nicht ändern. Der Wettbewerb um den Preis einer Schachtel Aspirin nimmt sich dabei schon marginal aus, existiert aber tatsächlich schon, wenn man kettenähnliche Modelle wie die Linda-Apotheken mit in die Betrachtung nimmt. Tatsache ist, dass die Apotheken nur sehr wenig Preisgestaltungsspielraum bei rezeptfreien Medikamenten haben, weil dort auch der Großhandel mit seinen Lieferkonditionen Einfluss hat.

    Im Übrigen kann auch die Bezeichnung des Apothekers/der Apothekerin als simplem Einzelhändler nur aus Unkenntnis bestehen – davor steht immerhin ein Studium, das viele als eines der härtesten überhaupt bezeichnen, mit immerhin drei Staatsexamina. Darüber hinaus besteht der Beruf des Apothekers nur zu schätzungsweise 10% aus dem tatsächlichen Verkauf und der Beratung an Kunden/Patienten, der Rest teilt sich zwischen Kontrolle, Einkauf, Herstellung und zum allergrößten Teil Dokumentation auf. Wir haben es hier nicht mit Gemüse und Büchern zu tun, sondern mit Substanzen, die hochgradig gefährlich bis tödlich sein können, wenn sie falsch oder an den Falschen angewendet werden. Ein Tag in einer Apotheke und man sieht, wie gedankenlos Ärzte Arzneien verschreiben, die in Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die der Patient einnimmt, stehen.

    Desweiteren ist eine Ursache des unbestrittenen medialen Apothekenlobbyismus, dass die Apotheker entgegen niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten, Krankenhäusern, Krankenversicherungen, Pharmaherstellern und Großhändlern an den zentralen Verhandlungen nicht beteiligt werden. Die Rezeptgebühr, die gerade nach 8 Jahren erstmals um 3% erhöht wurde, wurde nicht ausgehandelt, sondern vom Gesundheitsministerium beschlossen. Wer nicht beteiligt wird, verschafft sich anderweitig Gehör. Dass solche Fälle wie der aktuelle dabei nicht nur zu verurteilen, sondern auch kontraproduktiv sind, ist völlig klar.

    Aber noch einmal zurück zum Geldargument: Von den 27 Milliarden Euro, die 2011 von den Gesetzlichen Krankenversicherungen für Arzneimittel ausgegeben wurden, gingen 4 Milliarden an die Apotheken, das sind 15%. Im Gegensatz dazu gingen 65% an die Arzneimittelhersteller, der Rest teilt sich auf Mehrwertsteuer und Pharmagroßhandel auf. Die größten Leistungsreserven sind also eindeutig bei den Herstellern zu erwarten, gerade wenn man sich das Preisniveau in Deutschland gegenüber dem europäischen Ausland ansieht. Damit hat aber die Apotheke überhaupt nichts zu tun, das ist eine politische Entscheidung, die die FDP verbockt hat.

    Eine Liberalisierung des Apothekenmarktes würde also zu geringen Preissenkungen bei rezeptfreien Medikamenten führen sowie zu einer weiteren Konzentrierung von Apotheken auf die lohnenswerten Stadtgebiete. Eine Reise in die Eifel oder nach Mecklenburg-Vorpommern ist in dieser Hinsicht schon jetzt erschreckend – wenn einmal in der Woche ein Apotheker im Ort vorbeikommt um Medikamente abzugeben, ist das schlicht nicht ausreichend.

  • #2
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @moritz: Staatferne heißt auch, dass die Preise für rezeptpflichtige Medikamente freigegeben werden müssten und die Kunden etwas davon hätten wenn sie preissensible handeln. Die Pharmagroßhändler gehören zum Teil den Apotheken – Beispiel Noweda – zu einem harten Wettbewerb führt das nicht, die Margen werden nicht weitergegeben, weil es keine richtige Konkurrenz gibt. Der Drogeriehandel hat gezeigt, was geschieht, wenn es zu einer Liberalisierung kommt – die Preise sinken. Die kleine Apotheke in der Eifel muss nicht sterben, tut sie es doch, gibt es noch dei Möglichkeit des Versandhandels. Vieles ist schon heute in Apotheke nicht vorrätig, wird auf Bestellung geliefert und bei den Kunden vorbeigebracht. In Eifeldörfern gibt es schon heute meistens keine Apotheke die man zu Fuß erreichen kann. So what?

  • #3
    Walter Stach

    Stefan,

    gut und folgerichtig,

    wenn Du als Streiter für möglichst viel Freiheit -z.B. für die Freiheit der Raucher-sorry-, auch für den freien Wettbewerbsmarkt im sog.Apothekenbereich streitest.

    Der Apothekenbereich ist im übrigen nur einer von Vielen, wo der freie Wettbewerb nicht gilt. Der freie Wettbewerb gilt eben immer dann nicht oder nur eingeschränkt, wenn die betreffenden Akteure in der Politik, vornehmlich bei der FDP -sh.Apotheken-, „ihr Wählerklientel“ zu befriedigen haben und sich deren Lobbysten ausliefern.

    Mehr „freier Wettbewerb“ auch im Apothekenbereich?
    „Ein Wunsch“, der selbst zur Weihnachten nicht in Erfüllung geht.

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  • #5
    Jupp Schmitz

    Natürlich würden die Preise sinken. Bekanntlich gibt es von Montag 0 Uhr bis Samstag 24 Uhr keinen Ladenschluss mehr. Die Apotheken gönnen sich aber für die „bessere Gesundheitsversorgung“ Öffnungszeiten wie zu Anno Tobak und erheben Spät und Nachtzuschläge!

  • #6
    Springorum

    Mehr Freiheiten für den Apotheken- „Markt“ schön und gut – so lange die Apotheken-Umschau nicht eines Tages den gleichen Weg gehen muss wie die Frankfurter Rundschau 🙂

  • #7
    teekay

    Und weil der ‚freie Markt‘ so gut funktioniert haben die USA auch das teuerste Gesundheitssytem und in der Wal-Mart-Apotheke gibt’s alles viel guenstiger und die ist auch mindestens 12 Stunden am Tag offen…Kein Gesundheitssystem ist bisher in der Lage nachhaltig Kosten zu senken-egal wieviel ‚Markt‘ oder ‚Staat‘ im System rumwerkeln. Wuerde man den Apothekenmarkt oeffnen, dann haette man in ein paar Jahren ein teures oligopolistisches System und alle reiben ich verwundert die ‚damit hat ja keiner rechnen koennen‘ Augen.

  • #8
    Mao aus Duisburg

    Achtung! So was kommt nur einmal vor. Was jetzt folgt, hat eine gleiche Bedeutung wie Weihnachten, Ostern und der 1. Mai zusammen:

    Ich stimme Stefan Laurin in seiner These vorbehaltlos zu!!! :))))

  • #9
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Mao: Ich frag mich die ganze Zeit was ich falsch gemacht habe, aber mir fällt nichts ein 🙂

  • #10
    Frank

    @Stefan und @Walter Stach:

    Volle Zustimmung.

    @Teekay und @Moritz:
    Ist immer wieder amüsant zu lesen, welche Vorwände Liberalen gegen den freien Wettbewerb einfallen, wenn die eigene Klientel betroffen ist, wenn es darum geht, die eigenen Söhne und Töchter vor der rauen Welt da draußen zu schützen 🙂

    Moritz, ein Studium als Beleg für die Qualität der Beratung und Argument, dass man die Käuferseite nicht mit der Auswahl überfordern sollte? Sorry, das zieht für Apotheker genauso wenig wie für andere akademische Berufe, die vom Internet oder globalen Wettbewerb bedroht werden.

    Klar ist: Wir brauchen mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen.

    Die Apothekerlobby hatte ihren Abgesandten der FDP Bundestagsfraktion aberwitzige Sprüche mitgegeben, als es darum ging, unliebsame Onlinekonkurrenz wie Docmorris abzuschießen. Eines davon war der „unmündige, weil unkundige Patient“. Ein Argument aus dem vorletzten Jahrhundert und bekannt von anderen Branchen, die die Zeichen der Zeit verkannten. Der Trend geht zurück zum kundigen Patienten, der den Herrgöttern in Weiß nicht mehr alles glaubt und in der Apotheke demütig sein Rezept abgibt. Man interessiert sich wieder für Heilkunde und Wirkstoffe – allerdings nicht in dem Sinn, wie es der Gesundheitslobby passt. Das Wissen der Patienten ist eine Bedrohung für Ärzte und Apotheker – und die wissen das.

    Die meisten Städten sind mit Apothekern, meist in Bestlagen, überversorgt. Wenn es in der Vergangenheit den Apothekern etwas an den Kragen ging, z.B. durch eine Deckelung der Arzneimittelausgaben, sorgte die Lobby für Ausgleichszahlungen durch die Krankenkassen (2005). Damit muss Schluss sein, weil wir es uns nicht mehr leisten können.

  • #11
    Achim

    Ein paar hundert Jahre vor dem Reinheitsgebot des Bieres wurde
    unter Friedrich II das Apothekenwesen reguliert.
    http://g21.de/friedrichII.html

    Dafür gab es schon damals gute Gründe z.B. die Gefahren von Giften und
    die damals schon bestehende Gefahr des Preiswuchers!

    Heute muss auch noch die Versorgung mit Sprengstoffen reguliert werden…

    Es gibt heute eine Vielzahl von Misständen und Gefahren, die durch Regulierung bekämpft werden müssen.

    Der Markt der rezeptpflichtigen Arzeneimittel wird heute
    von Krankenkassen und Pharmaunternehmen reguliert.
    Es bestehen Rabattverträge, deren tieferer Sinn darin liegt den
    Export von verbilligten Arzeneimitteln fremde Märkte
    zu verhindern.
    Das hochpreisige Medikament wird vom Pharmaubternehmen
    zum Listenpreis an den Apotheker verkauft.
    Dieser stellt dann das Medikament der Krankenkasse in Rechnung.
    Diese holt sich dann ihren Rabatt vom Pharmaunternehmen zurück.
    Da die Rabattverhandlungen nicht zwangsläufig bei allen
    Krankenkassen zum gleichen – oder wenigstens ähnlichen – Ergebnis
    führen, gibt es dann bei vielen Krankheiten unterschiedliche
    Medikamente vom Arzt.
    Mitglieder kleinerer Krankenkassen kriegen dann eventuell
    schlechtere ältere Medikamente, einfach weil ein
    Pharmaunternehmen keinen Bock auf Verhandlungen
    hatte.

    Im Bereich der rezeptfreien Produkte gibt es ein
    unangemessenes marktschreierisches Verhalten.
    Für viel Geld werden (fast) wirkungslose und ggf.
    nebenwirkende „rein pflanzlich“ Medikamente
    und Nahrungsergänzungsmittel vermarktet.

    Eigentlich sind homöpathische Mittel wegen der
    Verdünnung wirkungslos, andererseits können
    Zuckerkügelchen Karies bei Kindern auslösen.

    Viele „rein pflanzliche“ Arzeneimittel verändern
    die Wirksamkeit von „richtigen“ Arzeneimitteln.

    Also muss reguliert werden,

    Es stellt sich nur die Frage wie transparent diese
    Regelungen aufgestellt werden.

    Es wäre eine gute Idee, wenn die gesetzlichen
    Regelungen mal durch ein vom Ministerium
    aufgesetztes Wiki erstellt würden.
    Dort könnten dann Ministerialjuristen, Lobbyisten,
    Wissenschaftler, Bürger und sogar Abeordnete
    die Gesetzesvorlage zusammen erarbeiten.

    Die Transparenz würde deutlich erhöht…

    Achim

  • #12
    Seraquael

    Eine Regulierung des Apothekenmarktes ist richtig und wichtig geht nur momentan in die völlig falsche Richtung. Faktisch werden Kunden wie Krankenkassen von den Apotheken millionenfach betrogen während sich diese auf Riesenmargen, vor allem in den Bereichen in denen die Kassen nichts mehr zahlen, bequem ausruhen können also auch keine gute Leistung bringen müssen.

    1. Die angesprochenen Margen von 15% bei rezeptpflichtigen Medikamenten sind absolut traumhaft, mit Ausnahme von Buchhändlern dürfte da kein anderer Einzelhandelssektor in Deutschland mehr herankommen und die vielgepriesene, ach so wichtige Beratung habe ich in einer Vor-Ort-Apotheke auch auf Nachfrage nie erhalten. Die Verkaufsaushilfen an den Theken wissen gar nichts und die eigentlichen Apotheker sind immer gerade zu Tisch bei Konferenzen oder in der anderen Apotheke die sie noch betreiben. Die Beste weil verständliche und ausführliche Einschätzung über Wechsel- und Langzeitwirkungen der Medikamente die ich permanent nehmen muss und zeitweisen Verschreibungen in den letzten Jahren habe ich von der großen holländischen Versandapotheke bekommen und möchte sie nicht mehr missen. Hier müsste man die Apotheken zwingen besser zu beraten wenn sie ihre Privilegien behalten wollen.

    2. Außerdem bekomme ich bei DocMorris Rabatte auch auf Zuzahlungen und mir werden wenn vorhanden automatisch die zuzahlungsfreien aber wirkstoffgleichen Alternativen geliefert deren Existenz Apotheken Vor-Ort in der Regel nur dann zugeben wenn man mit der GKV-Liste der aktuellen Rabattverträge dort einläuft, da hier auch bei rezeptpflichtigen Medikamenten ein Wettbewerb stattfindet, so aber der Endpreis niedriger ist und so auch die Apotheken weniger Gewinn machen. Hier müsste man die Apotheken zwingen den Kunden nicht immer nur die teuersten Markenmedikamente anzudrehen, das würde den Kunden helfen weil sie die sonst üblichen 5 -10 € Zuzahlung sparen und den Kassen weil die zuzahlungsfreien Medikamente im Endpreis noch mal mindesten 10 Prozent billiger sind als das was die Kassen durch die nicht geleistete Zuzalhung verlieren. Das vielzietierte Argument die Kunden würden auf die teureren Medikamente bestehme ist nämlich eine reine Lüge der Apothekerlobby, in Wahrheit vermeiden es Apotheken nämlich nur so gut wie möglich das die Kunden von den preiswerteren Alternativen auch nur gerüchteweise erfahren.

    3. Die Aufschläge auf medizinisch notwendige Medikamente und Geräte die keine Kassenleistung mehr sind, sind noch dreister. Bei den Blutzuckerteststreifen für mein Gerät schlagen Vor-Ort-Apotheken sage und schreibe 100-150 Prozent auf. ASS 100 zur Blutverdünnung bis zu 400 Prozent und ureareiche Hautcreme für extrem trockene Hautstellen bis zu 700 Prozent. Und dafür stehe ich dann am Mittwochmittag vor einem geschlossenen Ladenlokal oder zahle genauso wie um 18:45 Uhr abends noch irgendwelche ominösen Zuschläge weil der beratungspflichtige Apotheker der ansonsten sowieso nicht zu erreichen ist jetzt pünktlich zu abend Essen will.

    4. Von den Dingen die Apotheken sonst so verkaufen brauchen wir eigentlich gar nicht anfangen. Nur soviel: Schlangöl und Wunderwasser kann ich mir zu Hause selber zusammenmixen, dafür brauche ich nur ein Reformhaus und keine Apotheke die mir den tausendfachen Herstellungspreis berechnet.

    Fazit: Eine Regulierung ist wichtig sollte aber endlich darauf abzielen den Kunden zu schützen und nicht darauf den Apothekern ihre Privilegien zu erhalten die sie sich schon lange nicht mehr verdient haben.

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