100.000 Euro Steuergeld für eine Bakterien-Demokratie

Das Bakterien Parlament Bild: ChatGPT


Der Bundesregierung fehlt das Geld an allen Ecken und Enden: Marode Schulen und Brücken, zu wenig Kita-Plätze, Renten- und Gesundheitssystem nicht mehr finanzierbar. Aber zur Unterstützung obskurer NGOs ist noch immer genügend Geld da. Neuestes Beispiel: Ein gemeinnütziger Verein, der dafür kämpft, dass auch Spinnen, Schaben, Viren, Grünalgen und sogar Wolken demokratische Rechte bekommen, erhält mehr als 100.000 Euro Steuergeld.

Manche Dinge sind so irre, dass es einem fast schwer fällt, sie aufzuschreiben. Die Bundeszentrale für politische Bildung, seit mehr als 25 Jahren fest in der Hand der SPD und mit der Förderung zweifelhafter Projekte immer mal wieder in den Schlagzeilen, finanzierte mit mehr als 100.000 Euro den Verein „Organismendemokratie/organisms

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20.000 Atomtote in Deutschland

Der Bayerische Rundfunk erfindet Atomtote Foto: Screenshot

Wie an jedem 11. März, so war es auch diesmal wieder so weit: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk berichtet über Japan, das am Jahrestag der „Atomkatastrophe von Fukushima“ 20.000 Atomtote betrauert – angeblich.

Tatsächlich betrauert Japan am 11. März die ca. 20.000 Opfer des Tōhoku-Erdbebens, das am 11.3.2011 eine Tsunami auslöste. Der überflutete mit einer lokal bis zu 40 Meter hohen Flutwelle eine Fläche von über 500 km² der japanischen Pazifikküste und drang an einigen Stellen 10 km weit ins Landesinnere vor.

Diese Fakten hinderten den Bayerischen Rundfunk nicht, zu berichten: „Japan gedenkt der Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima: Landesweit legten die Menschen Blumen

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Graue Panther in rot – die SPD auf dem Weg zur Splitterpartei

SPD-Wahlkampfstand Foto (Archiv): Laurin

Die SPD verweigert sich seit Jahrzehnten der Realität. Ihr Unvermögen, die Zeichen der Zeit zu erkennen, zeigt sich aber nicht nur in der Migrations- oder Russlandpolitik. Sie zeigt sich auch beim Thema Wissenschaft und Technologie. Auch hier ist die Partei im Denken der 1970er Jahre stecken geblieben. In der SPD herrscht noch immer der Wunsch nach Freundschaft mit Russland, Abrüstung und einer Postwachstumsgesellschaft und Wissenschaft und Technik werden in der Partei noch immer mit Tschernobyl, Bhopal und Seveso assoziiert.

Es gab eine Zeit, in der die jetzt bei 5,5 Prozent angelangte SPD dem Fortschritt in Wissenschaft und Technik freundlich gesonnen war. Bis in die 1970er Jahre („Willy wählen“) galt, dass die SPD technologische Innovationen wie Atomenergie und Automatisierung begrüßte und als Chance begriff, die die Arbeit erleichtern, gesellschaftlichen Fortschritt unterstützen und

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Glyphosat: schmerzhafte Realitäten

2024 wollte RFKjr Glyphosat noch verbieten. Jetzt erklärt er es als unverzichtbar für die Ernährungssicherheit der USA.
2024 wollte RFKjr Glyphosat noch verbieten. Jetzt erklärt er es als unverzichtbar für die Ernährungssicherheit der USA.

Der weltweit prominenteste Advokat für ein Verbot von Glyphosat war lange Zeit Robert F. Kennedy jr. Er nutzte aus, dass eine dubiose Krebsforschungsagentur das Mittel als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hatte. In seiner neuen Rolle als Gesundheitsminister der Vereinigten Staaten will Kennedy von einem Glyphosat-Verbot nichts mehr wissen. Neuerdings stuft er Glyphosat als so unverzichtbar für die Ernährungssicherheit ein, dass er den Aufbau eines nationalen Glyphosat-Vorrats empfiehlt.

Wann immer in den Medien vom Herbizid Glyphosat zu hören, zu sehen oder zu lesen ist, fehlt praktisch nie der Zusatz, das Mittel stehe in Verdacht, krebserregend zu sein, oft mit dem Zusatz „nach Aussagen der WHO“.

Mit den Tatsachen hat diese Aussage nichts zu tun. Dutzende Aufsichtsbehörden und internationale Organisationen, darunter auch die Weltgesundheitsorganisation WHO, haben den Verdacht geprüft und verworfen. Bei

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Vom Hilfswerk zur politischen NGO

Protest gegen Essen Foto: Mareike Lambertz Lizenz: CC BY 3.0


Die beiden großen christlichen Kirchen verleihen ihren Hilfswerken Brot für die Welt und Misereor Seriosität und moralische Autorität. Ihr Geld stammt jedoch nur zu einem sehr geringen Teil aus kirchlichen Quellen. Mehr als die Hälfte des Budget stammt Jahr für Jahr von deutschen Steuerzahlern, die damit zu großen Teilen ideologische Projekte finanzieren, deren Ausrichtung sich weitgehend mit den Parteiprogrammen von Die Grünen und Die Linke decken.

Ob es um Themen wie Lieferketten, Rohstoffe, Steuergerechtigkeit, Klimagerechtigkeitsnetzwerke im Amazonasraum, Pflanzenschutzmittelrückstände oder grüne Gentechnik in Asien geht – sie mischen überall mit. Die Rede ist von den großen kirchlichen Hilfswerken Misereor und Brot für die Welt. Jeder kennt sie, aber kaum jemand weiß, wer sie finanziert und wo ihr Geld konkret hinfließt.

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Intransparenter Antikapitalismus

Das Publix-Haus in Berlin-Neukölln Foto: Kevin Fuchs


Sie macht ihr Geld mit US-Immobilien, IT- und Pharmakonzernen, globalen Investmentfonds und möchte doch den Kapitalismus am liebsten zerschlagen sehen. Willkommen im Reich der Schöpflin-Stiftung, deren Ursprünge im Konsumerismus der Wirtschaftwunderjahre der Bundesrepublik liegen.

Egal, welche NGO man sich anschaut, die mit zumeist linksgrünen politischen Forderungen von sich reden macht, eines ist gewiss – unter den großzügigen Spendern ist einer fast immer mit dabei: die Schöpflin-Stiftung.

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Tatort mit gesellschaftlichem Auftrag

 

von links: Marlies Feldhusen (Lina Wendel), Johannes Naber, Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) / Bildrechte: NDR Norddeutscher Rundfunk Fotografin: Christine Schroeder


Vor einigen Tagen gab es mal wieder einen Tatort im Milieu der Landwirtschaft. Gedreht wurde der Film mit dem Titel „Letzte Ernte“ im Alten Land, einem der größten Obstanbaugebiete Deutschlands. Das liegt in der Nähe von Hamburg und dort werden vor allem Äpfel angebaut.

Dass solche Krimis logische Fehler haben und die Polizeiarbeit eher karikieren als realistisch darstellen – geschenkt. Auch dass nicht alle Informationen korrekt sind, ist in der Regel verzeihlich. Doch nicht in diesem Fall, denn der Tatort kam mit einer Mission.

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Wie die Bundesregierung, EU, Kirchen und grüne NGOs die Anti-Israel-Hetze finanzieren

25th anniversary of Hamas celebrated in Gaza by Hadi Mohammad cc 4.0


Die Entscheidung von Bundeskanzler Friedrich Merz, Waffenlieferungen nach Israel einzuschränken, ist nur der letzte Schritt einer langen Entwicklung. Seit über einem Jahr macht sich ein illustres Netzwerk von NGOs gegen Exporte an Israel stark. Wesentlicher Treiber: Das gemeinnützige European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR). Finanziell unterstützt wird es nicht nur von der EU, der evangelischen und katholischen Kirche, sondern auch von einem Netzwerk, das tief bis in Deutschlands Umweltschutzbewegung reicht. Seit 2024 „in bedeutendem Umfang“ mit dabei: die Deutsche Umwelthilfe.

Kaum ein Thema wurde in den vergangenen Monaten intensiver diskutiert als die Frage, ob Israel beim Kampf gegen die Hamas noch auf die Unterstützung aus Deutschland zählen kann. Neue Nahrung erhielt die Diskussion am 8. August als Bundeskanzler Friedrich Merz im Alleingang entschied, keine Waffen mehr an Israel zu

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