Bochumer Forschungsteam legt die bislang umfassendste Himmelskarte vor

Eine Auswahl von aktiven Galaxien. Die in den Bildern sichtbaren Jets werden von den supermassiven Schwarzen Löchern, die sich in den Zentren der Galaxien befinden, angetrieben. Das Bild veranschaulicht die Vielfalt der Formen, die sich aus der Aktivität der Schwarzen Löcher und ihrer Wechselwirkung mit der Umgebung ergeben können. © Grafik: Maya Horton/LoTSS-Team

Einem internationalen Forschungsteam unter Beteiligung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es nach eigenen Angaben gelungen, die bislang umfassendste Bestandsaufnahme aktiver Galaxien vorzulegen. Sie erfasst 13,7 Millionen kosmische Radioquellen – also astronomische Objekte, die intensiv Radiowellen aussenden, die mit Radioteleskopen auf der Erde empfangen werden können.

Die Durchmusterung kartiert den nördlichen Himmel in bislang unerreichter Auflösung. Für diese Himmelskarte hat das Forschungsteam knapp 13.000 Stunden Beobachtungszeit ausgewertet und eine außergewöhnlich

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„Bayern soll zahlen“

Marcus Optendrenk Foto: Gebhard Bücker – www.marcus-optendrenk.de Lizenz: CC BY-SA 3.0

NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) weist Forderungen Bayerns nach Änderungen beim Länderfinanzausgleich zurück. „Der Länderfinanzausgleich ist mehrere Jahre verhandelt und verändert worden, auch zugunsten der Geberländer wie Bayern. Man hat sich darauf nun bis 2030 verständigt, und ich finde, daran sollte man jetzt auch festhalten“, sagt Optendrenk im Interview mit der in Bielefeld erscheinenden

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Keine einzige Anklage in Kölner Cum-Cum-Ermittlungen

Benjamin Limbach Foto (Ausschnitt): Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen Lizenz: CC BY-SA 2.0

In den Cum-Cum-Ermittlungen der Kölner Justiz ist 2025 keine einzige Anklage erhoben worden. Das geht aus einer Antwort von NRW-Justizminister Benjamin Limbach auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervor, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt. In Köln laufen derzeit 130 Cum-Cum-Verfahren. Für 2026 könne er „keine belastbare Prognose“ abgeben – unter anderem

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Rund 61 % der NRW-Paare hatten 2024 das gleiche Bildungsniveau

Hochzeitspaar im Standesamt Foto (Symbolbild): Ralf Roletschek Lizenz: GFDL 1.2


Früher waren Ehen eine Möglichkeit, die Grenzen zwischen den gesellschaftlichen Schichten zu überwinden. Die Ehe zwischen dem  Arzt und der Sprechstundenhilfe sorgte auch für engere Familienbande über Klassengrenzen hinweg. Doch solche Partnerschaften werden seltener.

Menschen wählen mehrheitlich eine Partnerin bzw. einen Partner mit gleichem Bildungsniveau. Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen anlässlich des Valentinstages am 14. Februar 2026 auf Basis von Endergebnissen des Mikrozensus mitteilt, hatten im Jahr 2024 bei rund 61 % der gemischtgeschlechtlichen Paare in NRW beide Personen einen

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Ruhrlagebericht: Stimmung der Wirtschaft bleibt verhalten

Industrie in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die wirtschaftliche Lage im Ruhrgebiet bleibt zu Jahresbeginn 2026 angespannt. Das zeigt der 116. Ruhrlagebericht, den die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Ruhrgebiet in Dortmund vorgestellt haben.

An der gemeinsamen Konjunkturumfrage beteiligten sich im Januar rund 700 Unternehmen mit mehr als 80.000 Beschäftigten. Der Klimakonjunkturindex liegt aktuell bei 93 Punkten. Damit

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„Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“

Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten Foto: Armin Smailovic Lizenz: Copyright

Das Schauspielhaus Bochum präsentiert die deutschsprachige Erstaufführung von Tiago Rodrigues’ Stück „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“. Der portugiesische Autor erzählt von einer Familie mit – gelinde gesagt – ungewöhnlicher Tradition: Immer zum Jahrestag der Ermordung der Landarbeiterin Catarina Eufémia am 19. Mai durch Schergen der Diktatur wird ein

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Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender warnt vor Schaden für europäische Forschung

Bar-Ilan University in Israel Foto: Bar-Ilan University Lizenz: CC BY-SA 2.0

Das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender hat sich mit einer Stellungnahme zu den aktuellen Debatten um Förderentscheidungen des European Research Council (ERC) bei europäisch-israelischen Forschungsvorhaben zu Wort gemeldet. In der  Erklärung betont das Netzwerk die zentrale Bedeutung von ERC-Mitteln für die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit Europas.

ERC-Förderungen seien kein bloßes Projektgeld, sondern ein strategisches Instrument, um exzellente Forschung, Talentbindung und internationale Vernetzung im europäischen Forschungsraum z

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