
Karl-Josef Laumann, der Fraktionsvorsitzender der CDU in Nordrhein Westfalen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, jede Form der unkonventionelle Gasförderung, dem sogenannten Fracking, zu verbieten.
Der Umgang der Bundesregierung mit der unkonventionellen Gasförderung ist von heute in der Politik selten gewordenen Vernunft geprägt: Da weder die Chancen dieser Technologie in Deutschland sicher abzusehen sind und es noch nicht geklärte Restrisiken gibt, soll Fracking nur unter strengen Auflagen und nur ausserhalb von Trinkwasserschutzgebieten erlaubt werden. Das geplante Gesetz ist ein vernünftiger Kompromiss: Es nimmt die Sorgen der Menschen ernst und ermöglicht trotzdem den Einstieg in eine Technik, die weltweit zu sinkenden Gaspreisen geführt hat, deren Anwendung die Grundlage zur Reindustrialsierung der USA geworden ist und einen globalen Wachstumsschub auslösen könnte.
Nun hat sich Karl-Josef Laumann, der Fraktionsvorsitzender der CDU in Nordrhein Westfalen, nach Angaben der FAZ mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. Die Kanzlerin solle Fracking komplett verbieten, der Einstieg in diese Technik erst gar nicht erfolgen. Von der Technik könnten Gefahren ausgehen – Chemikalien ins Wasser geraten.
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