Ruhrpilot

Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

Opel: Rettung aus dem Morgenland?…Der Westen

Rechte: Nazi-Modelabel in Essen…Der Westen

Fidel: Castro-Rauxel…taz

Kirche: Probleme mit Meinungsfreiheit…Gelsenkirchen Blog

Islamismus: Staatsanwaltschaft ermittelt…Der Westen

Aus: Geist von Malente hört auf…Pottblog

ProNRW: Braune Kacke und mehr…Hometown Glory

Verlust: Flughafen Dortmund macht 20 Millionen Miese…Ruhr Nachrichten

Preis: Grimme in Marl…Ruhr Nachrichten

Werbung


Afghanistan: Wir sollten gehen…

Ich war für den Krieg in Afghanistan – aber jetzt sollten wir raus.

Frauen in Burkas. Foto: Wikipedia

Es gab viele gute Gründe für den Versuch, die Macht der Taliban zu brechen: Die Menschenrechtsverletzungen, die Unterdrückung der Frauen, die Spengung von antiken Kulturdenkmälern, die Unterstützung von Al Qaida. Kurzum und vielleicht etwas naiv: Ich fand es gut, dass die Bundeswehr auch mit daran wirkte, das Mädchen in die Schule gehen konnten. Nicht überall, aber zumindest in ein paar Teilen des Landes.

Mir war zwar klar dass unsere "Partner" dort beinahe alles Schwerstkriminelle waren, aber ich glaubte auch, es gäbe dazu keine Alternative. Nun, nachdem Afghanistans Ministerpräsident Karzai ein Gesetz unterschrieben hat, dass Frauen zum Sex mit ihren Männern zwingt, ihnen das Verlassen des Hauses untersagt und das zahlreiche weitere barbarische Regeln enthält, ist es Zeit für uns zu gehen. Ein solches Regime will ich mit meinen Steuergeldern nicht unterstützen. Es ist nicht das Leben eines einzigen westlichen Soldaten wert.  OK. es gäbe eine Alternative: Wir machen Afghanistan zur Kolonie, aber das wird nicht klappen. Also gehen wir raus. Wir haben in Afghanistan keine Partner um das Land zu zivilisieren. Aber wenn wir gehen, dann mit allem: Keine Soldaten, aber auch keine humanitäre Hilfe. Keine Straßen, keine Krankenhäuser, keine Entwicklungshilfe. Sie wollen Mittelalter? Sie könnne es haben. Dann aber auch mit allem was dazu gehört. Und den Frauen und Mädchen können wir nicht in Afghanistan helfen – also lasst sie uns rausholen: Jede Frau aus Afghanistan bekommt im Westen Asyl. Pauschal.

 

Ruhrpilot

Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

Foto: Wikipedia

Shopping: Basare für das Ruhrgebiet…Der Westen

Ruhr2010: Scheytt hört in Essen auf…Bild

Shopping II: Ein Einkaufszentrum in Bochum…Ruhr Nachrichten

Fußball: Keiner will nach Schalke…taz

Kommunalwahl: Baranowski-Killer online…Gelsenkirchen Blog

Barcamp: Nach dem Barcamp ist vor dem Barcamp…Ruhr Digital

Ausstellung: Mond im Gasometer…Ruhr Nachrichten

Ruhr2010: Helfer gesucht…Der Westen

Blattkritik: Ein Blick auf die WP…Zoom

Geld: Die Sorgen der Freien…Medienmoral NRW

Musik: Amazon drängt auf MP3-Markt…2.0

 

Mehdorn wird VRR-Chef

Neuer Job für den scheidenden Bahn Chef: Hartmut Mehdorn soll den VRR auf Kurs bringen.

Foto: Wikipedia

Herbert Napp, der Vorsitzende des VRR-Verwaltungsrates ist stolz auf seinen Coup: "Wir haben das Glück der Stunde genutzt mit dem Hartmut Mehdorn endlich einen qualifizierten Chef für den VRR gefunden." Noch ist unkkar, wann Mehdorn sein Amt antreten wird, klar sind aber schon seine Pläne. "Ich will", skizziert Mehdorn die Perspektive des Nahverkehrsverbundes,"den VRR zu einem integrierten regionalen Verkehrsverbund ausbauen. Wer nur an Busse und Bahnen denkt, denkt zu kurz."

Möglichst schnell sollen nun Gespräche aufgenommen werden, um auch den Duisburger Hafen, den Dortmunder Flughafen und den Zeppelinservice WDL zu integrieren: "Meine Vision ist: Sie landen mit dem Zeppelin in Essen-Mülheim, fahren mit dem Bus zum Dusiburger Hafen, dann mit dem Schiff weiter nach Dortmund zum Kanalhafen, mit der Bahn zum Flughafen Dortmund und dann wieder weg – das ist Nahverkehr aus einer Hand."

Werbung


Ruhrpilot

Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

Opel: Neue Chef schließt Insolvenz nicht aus…Handelsblatt

Marl: Lebenslang für Internet-Mord…Zeit

Re:Publica: Pottblog goes Berlin…Pottblog

Glückwunsch: Preis für die Ruhr Nachrichten…Ostroplog

Sicherheit: Reporter im Schulbus-Test…Zoom

YouTube-Sperrung: Danke GEMA…Kueperpunk

Verkehr: Bahn setzt weiter auf BETUWE-Linie…RP Online

Literatur: Bitterschlag-Lesung – die Teilnehmer…Prospero

Cross Border Leasing: Bochum "steigt aus"…Ruhr Nachrichten

Cross Border Leasing II: Recklinghausen "setigt aus"…Recklinghäuser Zeitung

FKK: Neues Angebot für Nackte aus dem Revier…Siegener Zeitung

Bergbau: Risse in Dortmund…Der Westen

 

Bundestagspräsident kandidiert für Ruhrparlament

Die CDU hat heute ihre Liste für das Ruhrparlament aufgestellt. An der Spitze steht erneute Bundestagspräsident Norbert Lammert.

Ihm folgen Hermann Hirschfeld aus Bottrop und Landtagspräsidentin Regina van Dinther. Der noch recht frisch gewählte Chef der CDU-Ruhr, Oliver Wittke betonte, dass die CDU anders als andere Parteien nicht die dritte Wahl ins Ruhrparlament schicken würde sondern Spitzenkräfte und betonte die gestiegene Bedeutung des Ruhrparlaments nach der Kommunalwahl: "Seit 1975 wird das Ruhrgebiet erstmals wieder im Planungsbereich über sich selbst bestimmen. Das ist ein Erfolg der Landesregierung und der CDU Ruhr."

Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Ruhrparlament, Roland Mitschke, zog eine Bilanz der letzten Jahre: "Die RVR Spitze ist so schwach und gilt bei den Kommunen als so inkompetent, dass die Städte immer häufiger ohne den Verband kooperieren. Das Ruhrgebiet droht in Teilräume zu zerfallen."

Sollten die Mehrheiten im Ruhrparlament ausreichen, die Union sieht eine politische Nähe im Revier zur FDP und zu den Grünen, will man auch für die Verbandsleitung Spitzenkräfte aufstellen – Namen wurden allerdings nicht genannt. Schade. Schade auch, dass das Ziel eines eigenen Ruhrbezirks anscheinend nicht mehr ganz oben auf der Tagesordnung der Union steht. Zu groß scheinen die Widerstände aus der Provinz und Teilen der FDP als dass Wittke umd Lammert noch daran glauben, dieses Projekt in absehbarer Zeit umsetzen zu können. Wittke: "Jetzt muß dass Ruhrgebiet erst einmal zeigen, dass es mit den neuen Kompetenzen umzugehen weiß. Erst dann können wir neue Forderungen stellen." Das klang vorein paar Jahren noch anders.