
Das Gremium zur fachwissenschaftlichen Begleitung der Documenta fifteen unter dem Vorsitz von Nicole Deitelhoff hat seinen Abschlussbericht vorgelegt. In Kassel reagierten Documenta-Geschäftsführung und künstlerischer Leitung im Skandal um antisemitische Werke demnach mit einem Dreischnitt aus Ignoranz, Verharmlosung und Umdeutung.
Ende Juli, die Debatte um Antisemitismus lief, angestoßen durch einen Beitrag des Blogs des Bündnisses gegen Antisemitismus Kassel, bereits über ein halbes Jahr, setzten der Aufsichtsrat und die Gesellschafter der Kunstshow ein Gremium zur fachwissenschaftlichen Beratung unter dem Vorsitz von Nicole Deitelhoff ein. Nachdem sich dieses bereits während der laufenden Documenta zu Wort gemeldet hatte und antisemitische Kunstwerke benannte, legte es nun seinen Abschlussbericht vor.





