
Richard David Precht und Harald Welzer haben in ihrem Buch „Die vierte Gewalt“ mit dem Journalismus in Deutschland abgerechnet. Sind sie am Ende nur beleidigt, weil sie mit ihren Thesen zum Krieg in der Ukraine selbst in die Kritik gerieten?
Vieles, was in Richard David Prechts und Harald Welzers Buch „Die vierte Gewalt“ steht, ist falsch: Journalisten versuchen nicht, sich aneinander anzugleichen, denn sie leben davon, nicht dasselbe zu schreiben wie ihre Kollegen. Die Leitmedien – in dem Buch werden so Welt, FAZ, Spiegel, taz und Süddeutsche bezeichnet – stehen in Konkurrenz zueinander. Auch gab es zum Thema Corona nicht die eine Meinung, die von allen übernommen wurde. Oft kamen Redakteure aus unterschiedlichsten Ressorts wie Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Feuilleton bei ihrer Arbeit an einer Ausgabe zu unterschiedlichen Ergebnissen: Während im Feuilleton




