
„Man versucht, ein Ally zu sein, also ein:e Verbündete:r, für diskriminierte oder vulnerable Gruppen, indem man solidarisch, empathisch und aktiv unterstützend handelt,“ schreibt Aladin El-Mafaalani in seinem neuen Buch „Wozu Rassismus?“ und beschreibt damit, wohl ohne es zu wollen, ein immer größer werdendes Problem: Immer mehr junge Männer und Frauen, gut trainiert darin, die eigenen Betroffenheit selbstbewusst und lautstark zu verkünden ohne dabei von allzu viel historischem oder politischem Wissen irritiert zu werden. Allzu viel Kritik ist ihnen auf ihrem Lebensweg offenbar nicht begegnet. Wohlmeinenden Allys lobten sie wie Kleinkinder bei ihren ersten Schritten.








