Teenage Dads, Mittwoch, 17. September, 20.00, MTC, Köln
Teenage Dads, Mittwoch, 17. September, 20.00, MTC, Köln

Die AfD ist der Gewinner der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen, die Grünen der große Verlierer. CDU und SPD stabilisieren sich bei leichten Verlusten auf historisch niedrigem Niveau. Für beide, jedoch vor allem für die SPD, ist das Wahlergebnis eine Chance.
Trotz hoher Zugewinne bei der Kommunalwahl in NRW schaffte es die AfD weder im Land noch im Ruhrgebiet auch nur annähernd ein Ergebnis zu erzielen, das ihren augenblicklichen Umfrageergebnissen im Bund auch nur nahe kommt: Liegen die Rechtsradikalen dort mittlerweile bei 25 %, schafften sie es NRW-weit nur auf 14,5 %. Bei den Wahlen zum Ruhrparlament kam die AfD auf gerade einmal 18,7 %. Zum Vergleich: In den reichen
Young Rebel Set, Dienstag, 16. September, 20.00 Uhr, Zeche Carl, Essen
Beauty School Dropout, Montag, 15. September, 19.30 Uhr, MTC, Köln

NRW: Merz kündigt Konsequenzen aus NRW-Kommunalwahlen an(€)…FAZ
NRW: Bei dieser Wahl geht’s um was!…Welt
NRW: Wie groß wird das blaue Auge für die Roten?(€)…Spiegel
Richy Mitch And The Coal Miners, Sonntag, 14. September, 20.00 Uhr, Gebäude 9, Köln

NRW: „Es wird keine blaue Welle in den Rathäusern geben“…NTV
NRW: Über die Wahlerfolge der AfD braucht sich niemand zu wundern(€)…NZZ
NRW: Noch da?(€)…Spiegel

Oliver Lembcke, Professor für Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, geht nicht davon, dass die AfD bei der Wahl am Sonntag das Ruhrgebiet erobert. Mittelfristig könnte das allerdings anders aussehen. Lembcke hat klare Vorstellungen, was geschehen muss, um diese Entwicklung zu verhindern. Mit Oliver Lembcke sprach Stefan Laurin.
Ruhrbarone: Die AfD wird aller Voraussicht nach bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen am 14. September deutlich zulegen. Wird das Ruhrgebiet jetzt blau?
Oliver Lembcke: In gewisser Weise hatten wir diese Diskussion schon nach der Bundestagswahl. Bei den Landtagswahlen im Osten im vergangenen Herbst, dem letzten großen Lackmustest vor der Bundestagswahl, zeigte sich ein deutlicher Unterschied: ein blauer Osten und, hurra, ein Westen, der glaubte, davon nicht oder jedenfalls nicht so stark betroffen zu sein.