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Böhmermann ist…

Muss deutsch immer böse sein? (Screenshot des YT-Videos von Jan Böhmermanns Musikvideo)
Muss deutsch immer böse sein? (Screenshot des YT-Videos von Jan Böhmermanns Musikvideo)

Muss deutsch immer böse sein? (Screenshot des YT-Videos von Jan Böhmermanns Musikvideo)

Die Debatte um Jan Böhmermann und sein “Deutsch” Video bei den Ruhrbaronen tobt. Felix Christians sieht Böhmermann in seinem Beitrag äußerst kritisch. Sebastian Bartoschek dankt Böhmermann in seinem Kommentar. Daniel Fallenstein ergänzt beide Beiträge. Alle drei liegen falsch.

Böhmermann ist mir völlig egal!

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7 Kommentare zu “Böhmermann ist…

  • #1
  • #2
  • #3
  • #4
    der, der auszog

    Zwei Wochen Osterfreien sind noch zu lang. Es wird Zeit, dass Montag wird und alle wieder ans Arbeiten kommen… 😎

  • #5
    discipulussenecae

    Ich habe mich bei der Lektüre der Diskussionsbeiträge an die schier endlosen Auseinandersetzungen und Theorie-"Debatten" der späten 70er und frühen 80er erinnert. Alles war erlaubt, es mußte nur möglichst humorlos sein – aber noch nicht politisch korrekt. (Ich hatte damals sogar noch einen Studenten-Ausweis!). Witze waren nur erlaubt, wenn sie der weltanschaulichen Selbstvergewisserung der betroffenen Mehrheitsmeinung dienten. So z. B. das AKW, das Loriot so herrlich witzig im Wohnzimmer explodieren ließ. HaHaHa! So haben wir damals nämlich gelernt, wie gefährlich die Atomkraft doch ist. Potzblitz! (Ich bin aber immer noch bekennender Loriot-Fan)

    Nun gut. Aber eine Satire, die sich gegen bestimmte Milieus von deutschen Mitbürgern richtet, nicht als solche zu erkennen – das ist schon starker Tobak. Unabhängig davon, wie gut oder wie schlecht diese Satire gemacht ist.

    Mann könnte damit sogleich wieder das alt-linke Kampf-Lied vom völlig humorfreien Deutschen anstimmen, was ich mir in diesem Zusammenhang aber versage. Und nicht weil ich es für richtig halte. Nein: Ein Volk, eine Nation, ein Staat, eine Kulturgemeinschaft oder was auch immer, das Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Robert Gernardt und Loriot (Achtung: unvollständige Aufzählung!) hervorgebracht hat, verfügt schon über ein komisches Potential. Auch vor dem Hintergrund von Ilja Richter, Atze Schröder und Mario Barth.

    Wo aber in diesem Zusammenhang das Problem liegen soll, ob mann heute noch oder schon wieder stolz darauf sein darf oder muß, ein Deutscher zu sein, oder ob eventuell die Nazihorden bereits den rechten Arm zumindest halb hochhalten, erschließt sich mir noch weniger.

    Ich bin in Deutschland geboren worden, zeige an verschiedenen Grenzen einen Paß vor, der mich bisher in alle Länder hat problemlos einreisen lassen, und ich lebe gern in diesem Land. Nicht mehr und nicht weniger.

    So einfach kann das sein!

  • #6
    Himynameis

    @discipulus: wer einen derart erfrischenden Aprilscherz wie diesen offensichtlich überzogenen Battle von gleich vier Ruhrbarone-Autoren, die zufälligerweise alle einen fertigen Text und eine klare Meinung zu einem belanglosen Thema griffbereit hatten, nicht erkennt, muss gar nicht mit "humorlos" ankommen. 🙂

  • #7

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