Das Jugendamt der Stadt Dortmund präsentiert morgen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt der Kulturen“ ein umfangreiches und eintrittsfreies Kreativprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im FZW.
Der Startschuss fällt um 14 Uhr mit der Gruppe „Muzenza Capoeira“, die mit einer brasilianischen Kampfkunst/Kampftanz- Show aufwartet. Es folgen Fräulein Nina und Murat Kayi, die beim „Migrantenpop“ mit einer Verschmelzung von preisgekrönten Kabarett und Kreativprojekt für Kinder eine „Live-Werkstatt“ inszenieren.
Danach geht es weiter mit dem Tanztheaterprojekt „Abrakadabra“, dem „Djangos Orientology Orchestra“ und zum Schluss versetzen „Claudia Rudeck & Band“ das Publikum zurück in eine andere Zeit, in der die Lieder noch Geschichten erzählten.
Die teilnehmenden Theater- Tanz- und Musikgruppen stammen alle aus der Dortmunder Nordstadt, beschäftigen sich inhaltlich mit brisanten Themen wie „Gewalt und Rassismus“, „Ausgrenzung“ oder „Mobbing“ und möchten am morgigen Freitag zu einem Austausch untereinander anregen und einladen.





Kaum eine Gruppe kämpft so lange gegen die Dortmunder Naziszene wie die Autonome Antifa. Wir sprachen mit einem ihrer Vertreter über die geplanten Proteste gegen den Naziaufmarsch am kommenden Samstag.
Vor einem Jahr, es war kurz vor dem geplanten Naziaufmarsch Anfang September 2012, sorgte das Antifacamp für viel Aufregung: Nazigegner aus ganz Deutschland wollten für ein paar Tage in Dortmund campieren, um gegen den dann durch das Verbot der Kameradschaft Nationaler Widerstand Dortmund ebenfalls untersagten Naziaufmarsch zu protestieren. Die Stadt verbot das Camp, OB Ullrich Sierau stellte in einer Rede sogar die Nazigegner auf eine Stufe mit den Rechtsradikalen.
Nazis: Kaum Chancen für Verbot von Neonazi-Demo…