Call It Off, Dienstag, 31. März, 20.00 Uhr, Pitcher, Düsseldorf
Call It Off, Dienstag, 31. März, 20.00 Uhr, Pitcher, Düsseldorf

Am 31. März 2026 wird im Astra Theater in Essen der Dokumentarfilm „Akten des Missbrauchs“ gezeigt. Der Film basiert auf einer mehrjährigen Recherche des Netzwerks Correctiv.
Ausgangspunkt der Recherchen waren einzelne Fälle sexuellen Missbrauchs durch Kleriker, die nach Angaben der Autoren in verschiedenen Ländern
Gus Englehorn, Montag, 30. März, 21.00 Uhr, Popbar, Haldern

Mit einer neuen Bandwelle begrüßt das Traumzeit-Festival den Frühling: Ganz frisch im Line-up sind unter anderem die Techno Marching Band „Meute“, die
The Jeremy Days, Sonntag, 29. März, 20.00 Uhr, Kantine, Köln

Das Unesco-Welterbe Zollverein in Essen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. 2001 wurden Zeche und Kokerei in die Welterbeliste aufgenommen. Unter dem Motto „Denk mal Zukunft“ will die Stiftung Zollverein die Stätte als lebendigen Ort weiterentwickeln und neue Zielgruppen gewinnen.

Ulrich Borsdorf hatte seinerzeit annonciert: „Das Ende naht“. Für Theo Grütter kommt der Abschied von Ruhr Museum und Zollverein nun Ende März 2026. Noch ist es nicht ganz real, aber Theo verlässt wirklich die Bühne seines bisherigen Wirkens. Und er verabschiedet sich in einer großen Feier, es wird – wie immer bei ihm – ein warmherziges Fest mit mehreren hundert Gästen. Von unserem Gastautor Dieter Nellen.
Wie hat alles begonnen? Zunächst absolvierte Heinrich Theodor Grütter nach dem Abitur ein klassisches Studium für das höhere Lehramt. Aus ihm hätte also ein „ordentlicher“ Studienrat werden können, vielleicht in Gelsenkirchen, seiner Heimatstadt, wo er 1957 geboren wurde und der (zusammen mit Schalke 04) er immer noch emotional verbunden

Alexander Kluge galt als einer der bedeutendsten Intellektuellen der Bundesrepublik, weil er über Jahrzehnte hinweg Film, Literatur, Theorie und Medien auf ungewöhnliche Weise miteinander verbunden hat. Nun ist der Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, bildende Künstler, Rechtsanwalt und Unternehmer im Alter von 94 Jahren in München verstorben.

Ganz Deutschland hält den Atem an. In Timmendorfer Strand ringt ein junger Buckelwal mit dem Tod – und plötzlich sind wir alle wieder ein bisschen mehr Mensch. Ich auch. Wirklich. Mich lässt das Schicksal des Tieres nicht kalt. Ein 12 bis 15 Meter langer Koloss, gestrandet im viel zu flachen Wasser der Lübecker Bucht, der den Kopf hebt, schnaubt, kämpft – das geht einem nahe.
Und natürlich klicken wir. Liveticker. Livebilder. Experteneinschätzungen. Große Maschinen rollen an, zwei Bagger graben eine Rettungsrinne, Taucher prüfen den Zustand, Helfer geben Interviews, irgendwo sagt jemand: „Aufgeben ist keine Option.“ Es ist das perfekte Drama. Natur, Gefahr, Hoffnung – und ein einzelnes, identifizierbares Opfer.