Farewell, Kai-Uwe Brinkmann

Die Ruhr Nachrichten verlieren mit Kai Uwe Brinkmann einen ihrer besten und dienstältesten Autoren | Foto: Peter Hesse

Der Dortmunder Autor und Journalist Kai Uwe Brinkmann ist am 18. Juli gestorben. Er war ein großer Mann des Wortes und schrieb seit über 30 Jahren für die Ruhr Nachrichten. Große Sachverhalte konnte er pointiert und verständlich formulieren – und er hatte eine unglaubliche Gabe mit Sprache umzugehen: präzise, mit humoristischen Spitzen und mit geschmackssicherer Diktion.

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Witten: „Exilliteratur von Schriftstellerinnen im Spiegel des Nationalsozialismus“

Heute abend, 19 Uhr, findet die 1. Lesung einer Lesereihe zur Exilliteratur von Schriftstellerinnen im Kulturcafé Leye auf der Bahnhofstraße in Witten statt.

Anna Seghers und Hertha Pauli verbinden als Schriftstellerinnen besonders ihre Fluchterfahrungen vor dem Naziregime. Anna Seghers fiktionale Geschichte „Transit“ über einen aus einem KZ geflüchteten

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Bilder lügen nicht: Führer und Verführer im Kino

Josef Goebbels (Robert Stadlober) und Adolf Hitler (Fritz Karl) bei der Filmabnahme
© Zeitsprung, SWR, Wild Bunch, Foto: Stephan Pick

„Propaganda ist eine Kunst wie die Malerei.“

Wie dreht man einen Film über jenen Täter, der wie kein anderer die ästhetischen Mittel zur Massenmanipulation und -mobilisierung für Hitlers totalen Krieg einsetzte, ohne zu viel Nähe zur Person zu wecken? Wie geht man eine Filmbesprechung über den heimtückischsten Zwerg mit Gehbehinderung und Klumpfuß der Geschichte an, der im lächerlichen Widerspruch zum arischen Ideal eigentlich als Witzfigur in die Geschichte hätte eingehen müssen, ohne seinen entscheidenden Anteil an der Ausrottungsmaschinerie jüdischen Lebens als Lehre über Hetzer der Gegenwart zu relativieren? Menschen haben

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