Die internationale Konferenz für Nachtleben „Stadt nach acht“ findet am 1. und 2. September erstmals in Dortmund statt. Ausrichter sind die Stadt und der Verband LiveMusikKommission, kurz Livekomm, dem mehr als 700 Musikspielstätten, Clubs und Festivals aus allen
Er hat Erinnerungen von denen gesammelt, die entkommen sind. „Verspätete Zeugnisse“ hat Boris Zabarko diese Berichte genannt, sie bezeugen einen „Vernichtungsschlag gegen die europäische Zivilisation“. Sein Werk wird mit Claude Lanzmanns‘ „Shoah“ verglichen. Jetzt musste der Historiker, 86 Jahre alt, erneut fliehen, vergangene Woche konnte er mit Tochter und Enkelin nach Deutschland entkommen. Und stellt uns vor die Frage, ob sich Geschichte wiederhole.
Am 27. September 1941, einem Schabbat, trafen sich höhere Wehrmachts-, SS- und Polizeifunktionäre in Kiew und beschlossen, alle Juden der Stadt zu „evakuieren“. Montags und dienstags wurden 33.771 Menschen nach Babi Jar verbracht, einer idyllisch bewaldeten Schlucht vor der Stadt, in der sie ermordet wurden: “Aber ich riss mich los und entkam.”
So berichtet es Michail Rosenberg, er war 8 Jahre alt, als die Deutschen kamen, um ihn und seine Familie in den Tod zu transportieren: “Mutter hielt mich ganz fest, drückte mich an sich und sagte: Wenn wir sterben, dann zusammen, damit du nicht leiden musst.’ Aber ich riss mich los und sprang durchs Fenster …”
Büste von Aristoteles, Rom Foto: Giovanni Dall’Orto Lizenz: Copyright
Leichenberge werden nach Abzug der russischen Truppen rund um Kiew geborgen, Böhmermann berichtet von der Umstrukturierung Ungarns durch Viktor Orban in einen autokratischen Staat und die EU glänzt im Zeichen absoluter Passivität. Die Reaktionen auf die momentanen Weltgeschehen stehen im Zeichen ihrer eigenen Unzulänglichkeit. Von unserem Gastautor Ioannis Dimopulos.
Nachdem Bilder ekelhaftester Barbarei durch die deutsche Medienlandschaft spukten, ist das Bedürfnis sich zu echauffieren groß. Unmenschlich sei das alles, man müsse jetzt solidarisch sein und sich – gerade in Deutschland – aktiv an der Verbesserung der Lage beteiligen. Damit
Ein Kunstwerk hat ein Vorleben, bestehend aus Übungen, Skizzen, Studien. Doch das, was zum fertigen Werk führt, bleibt dem Publikum oftmals verschlossen. Ideen werden verworfen oder durchleben mehrere Phasen. Mit ihrer Ausstellung „Resümee Cabral“ gewährt die Künstlerin Maria Teresa Crawford Cabral einen Einblick in verschiedene Phasen und Themen ihres Schaffens, aber lässt auch hinter die Routine ihrer Schaffensprozesse blicken.
Arno Eich: „Das Bedürfnis, etwas zu machen, ist stark!“; Foto: Peter Ansmann
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und das Schicksal der Menschen, die seit Wochen von der russischen Soldateska terrorisiert werden, berührt die Menschen in der ganzen Welt, besonders die europäischen Nachbarn.
Die Gräueltaten von Putins Truppe, die mordend und vergewaltigend durch die Ukraine zieht, hat eine gewaltige Flüchtlingswelle in Gang gesetzt: In ganz Deutschland, auch im Ruhrgebiet, kommen seit Kriegsbeginn Flüchtlinge an. Einige tausend von ihnen werden auch in Duisburg landen, viele sind bereits dort.
Der Wunsch zu helfen ist groß. Auch vor Ort in Duisburg. Das Kulturzentrum Steinhof im Süden von Duisburg nutzt jetzt sein Netzwerk aus Künstlern und Kreativen, um seinen Beitrag in dieser Krise zu leisten.
Am 6. April 2022 findet dort ab 19:30 Uhr das Benefiz-Konztert Help! Benefiz for Ukraine statt. Das Event wird live auf YouTube gestreamt. Die Erlöse werden zu 100% gespendet.
Der deutsche Literaturkritiker Ijoma Mangold bei einem Vortrag in Osnabrück im Februar 2016 Foto: Krimidoedel Lizenz: CC BY-SA 4.0
Ijoma Mangold ist Autor und Literaturkritiker. Im Interview spricht er über seine Kindheit in Heidelberg, über Identität und Zugehörigkeit sowie über heutige antirassistische Diskurse.
Herr Mangold, in „Das deutsche Krokodil“ erzählen Sie, wie Sie als Sohn einer Schlesierin und eines Nigerianers in den 1970er Jahren in Heidelberg aufgewachsen sind. Sie beschreiben darin, dass Sie sich für alles Afrikanische an sich oder an Ihrem Zuhause häufig eher geschämt haben. Können Sie sich heute erklären, warum das so war?
Ijoma Mangold – Ja, natürlich. Es ist ganz einfach: Menschen oder zumindest Kinder wollen gerne Normalität in ihren eigenen Verhältnissen haben, weil sie ein unbewusstes Gespür dafür haben, dass Abweichung immer mit einer Erhöhung des Risikos einhergeht. Das hat sich heute
Robert und Maximilian sprechen über die Netflix-Horrorserie Archive 81, die zweite Staffel von Witcher, die Thrillerserie Yellowjackets und Book of Boba Fett. Mit Utopia und Foyle’s War hat Robert auch mal wieder für euch im Schatzkästlein britischer TV-Unterhaltung gewühlt. Außerdem die Horrorfilme The Sadness und No exit und die News mit der Herr der Ringe Serie von Amazon, der neuen Serie von David Simon und was Sean Penn zu Zelenski zu sagen hat.
DJ Hell bei einem Besuch im Ruhrgebiet | Foto: Dominik Asbach
Er ist der Gentleman des Techno, Erfinder des Electroclash und legte schon als DJ auf einer Party von Playboy-Gründer Hugh Hefner auf. Die Corona-Phase war für ihn als DJ besonders hart – keine Engagements, somit keine Möglichkeiten an Jobs zu kommen. Zwischendurch war er ein paar Wochen in Mexico. Nun öffnen die Clubs wieder: am 22. April legt DJ Hell im Dortmunder Club Oma Doris auf. Im Interview sprechen wir über musikalische Vorlieben, sein schwieriges Verhältnis zu Arnold Schwarzenegger und warum er das Ruhrgebiet so anziehend findet.
Dem Hennes Bender seine Fans haben abgestimmt: „Die dickste Buxe vom Revier“ heißt sein fünftes Asterix-Album auf Ruhrdeutsch. Am 11. April erscheint im Egmont Verlag der Revier-Asterix, den man unter „Obelix GmbH und Co Kg“ in der hochdeutschen Version kennt: Von Zäsar seim Julius entsendet, zieht der Stratege Arminius Merzenmus seine Fäden, um die Kumpels im Dorf in sein kapitalistisches Netz zu verwickeln. Wenn er sich da nicht mal selber ein Beinchen