Punkoirama – Der letzte Tanz

Punkoi-Festival in Spremberg Foto: Antje Jelinek


Ganz weit draußen in Ostdeutschland, an der polnischen Grenze, gibt es noch echte Punk-Festivals. Letztes Wochenende durfte ich bei einem dabei sein.

Das Festival, das unter dem Motto „unkommerziell und von der Szene für die Szene“ steht, nennt sich Punkoirama und findet

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DFB zeichnet Nordstadtliga mit dem Julius Hirsch Preis aus

Julius Hirsch (unten, zweiter von rechts) mit der Meistermannschaft des KFV 1910. Foto: Unbekannt Lizenz: Gemeinfrei

Die Dortmunder Nordstadtliga erhält den Julius Hirsch Preis 2025 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die 2001 gegründete Straßenfußballliga für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Dortmunder Norden belegte den zweiten Platz in der diesjährigen Ausschreibung.

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René Golfmann im youtube-Roulette

Rene Golfmann wohnt und lebt in Herne | Foto: privat

Als Alltagschronist René Golfmann aus Herne die Website thirdeyecollector.com ins Leben rief, schuf er damit einen Raum, in dem seine künstlerische Welt sichtbar wird. Dort stellt er eigene Arbeiten vor – Grafiken, Fotografien, abstrakte Gemälde, Illustrationen – sowie vielfältige Experimente mit Acrylfarben. Sein Alltag spiegelt sich in diesen Werken wider, und die Seite fungiert wie eine offene „Werkschau“, die immer wieder neue Einblicke gewährt. Doch die Plattform ist mehr als nur eine Galerie: In unregelmäßigen Abständen ergänzt Golfmann seine Arbeiten durch persönliche Texte, kleine Anekdoten und pointierte Beobachtungen. Mal sind sie skurril und voller überraschender Wendungen, mal reflektieren sie mit spitzen Gedanken seine Tage. So entsteht eine Mischung aus Kunst und Alltagsreflexion, die den Besucher bestens unterhält. Was sonst noch wichtig ist, erklärt er im youtube-Roulette.

Welcher Song repräsentiert für dich das Ruhrgebiet am besten?

Faust auf Faust – Klaus Lage

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Warum Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist – Marko Martins Freiheitsaufgaben

Marko Martin in Israel Foto: Privat Lizenz: Copyright


Manchmal braucht es den Blick von außen, um die eigene Selbstzufriedenheit bloßzulegen. Marko Martin liefert diesen Blick – scharf, manchmal polemisch und deshalb auch notwendig. Sein neues Buch Freiheitsaufgaben (Tropen, 2025) ist kein akademischer Essay, sondern ein politisches Störmanöver gegen die deutsche Neigung, Freiheit zu verklären, aber nicht ernst zu nehmen.

„Wir alle sind partiell im Irrtum. Auch wer gegen den Strom schwimmt, schwimmt im Strom.“
– Manès Sperber

Ausgangspunkt ist Martins Rede im Schloss Bellevue zum 35. Jahrestag der Friedlichen Revolution. Während Bundespräsident Steinmeier auf routinierte Würde setzte, erinnerte Martin an

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Zum Jahrestag der Anschläge des 11. September: Eine Liebeserklärung an das World Trade Center in New York

Das World Trade Center in New York im Jahre 1999. Archiv-Foto(s): Robin Patzwaldt

Es gibt Orte, die sich einem unauslöschlich ins Herz brennen. Für mich war es das World Trade Center  – diese beiden gigantischen Türme, die wie ein Tor zum Himmel über Manhattan wirkten und deren Anblick mich schon beim ersten Mal in den Bann zog.

Wer je dort gestanden hat, mitten in diesem pulsierenden Herz von New York, wer die Schatten dieser Zwillinge gespürt und die Menschenmassen beobachtet hat, der weiß: Hier war die ganze Welt zu Hause.

Als ich 1999 zum ersten Mal nach New York kam, war es Liebe auf den ersten Blick. Ich erinnere mich, wie ich nach meiner Landung in Newark direkt mit meinem Gepäck in Richtung Downtown fuhr, nur um dort stundenlang im Schatten der Türme zu sitzen.

Es war ein Staunen, ein tiefes, fast kindliches Glück, einfach dort zu sein, Teil dieses grandiosen Ortes.

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