Der Ruhrpilot

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NRW: Patrick Schiffer bleibt Landesvorsitzender der Piraten…Mindener Tageblatt
NRW: Streit um Demos gegen Nazis…Welt
NRW: SPD fordert Sperrklausel gegen Zersplitterung der Stadträte…Der Westen
Debatte: Russland eine „Bedrohung für euroatlantische Sicherheit“…FAZ
Debatte: War in Europe…Slate
Debatte: Nato-Beitritt könnte den großen Krieg auslösen…Welt
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Dortmund: Westerfilde – ein Stadtteil am Abgrund…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Loveparade-Gutachten in der Kritik…RP Online
Duisburg: Gebag-Sanierer hört auf…Der Westen
Essen: Grüne kritisiert Heizstrahler in der Außengastronomie…Der Westen
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Essen: Stadtwerke führen neuen Tarif ein…Der Westen
Umland: „Olympia sollten wir noch einmal probieren“…RP Online

Schalke: Team zeigt die gewünschte Reaktion und trotzt beim 1:1 den Bayern

Die Arena auf Schalke. Foto: Michael Kamps
Die Arena auf Schalke. Foto: Michael Kamps

Eigentlich müsste man sich beim FC Schalke 04 über einen gewonnenen Punkt in einem Bundesligaduell gegen den Double-Sieger vom FC Bayern München freuen. Doch das heutige 1:1 (0:1) der Knappen war am Ende vielleicht sogar schon eher eine kleine Enttäuschung. Die Königsblauen hatten die großen Bayern tatsächlich am Rande einer Niederlage. Und das nach einer ersten Halbzeit, die man eigentlich aus Schalker Sicht eher vergessen konnte.

Es waren noch keine 10 Minuten in der Arena gespielt, als der Ex-Dortmunder Robert Lewandowski mit seinem Premierentreffer in der Bundesliga für seinen neuen Club die Gäste in Führung brachte. Und das war nicht einmal die erste Großchance der Gäste. Ralf Fährmann musste schon zuvor zweimal in höchster Not retten.

Die Überlegenheit der Bayern war zu Beginn fast schon beängstigend. Doch je länger das Spiel lief, je besser kamen die Schalker mit den Gästen zurecht. Ob die Bayern etwas nachließen, oder die Gastgeber sich steigerten, darüber mag man spekulieren und diskutieren.

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Chronologie der Besetzungswoche

2014-08-29 18.48.45Nach einer Woche wurde gestern die Besetzung der Albertus Magnus Kirche von der Polizei beendet. Wir haben die Besetzung vom letzten Freitag bis zur Demonstration gegen die Räumung begleitet. Eine Chronologie der Ereignisse.

Freitag, 22. 8. : Wir erfahren am Abend, dass in der Nordstadt eine Kirche besetzt wurde. Gegen 22 Uhr sind wir vor Ort, die Besetzer, allesamt vermummt, lassen uns einen kurzen Blick in die Kirche werfen. Im Keller ist Essen für die Besetzer aufgebaut, und es herrscht hektisches Treiben. Nach wenigen Minuten sind wir wieder draußen. Vor der Tür, in der Enscheder Straße haben sich ca. 30 Unterstützer der Besetzung versammelt. Gegen 23 Uhr ist auch die Polizei vor Ort. Von den Unterstützern wird eine Kundgebung angemeldet, und erst am nächsten Morgen aufgelöst. Die Besetzer wenden sich in einer kurzen Ansprache gegen 1 Uhr an ihre Unterstützer und bedanken sich. Unser Eindruck, diese Besetzung wird nicht lange halten.

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Erotik in der Weltliteratur

Weltliteratur über erotische Themen? Das Literaturbüro Ruhr begann am Donnerstagabend in der Essener Stadtbibibliothek die Veranstaltungsreihe “Von Sinnen”, die vom 28.08 bis zum 03.11.2014 in differenten Städten des Ruhrgebiets gastieren wird, in jeweils unterschiedlicher Besetzung und mit verschiedenen Themen. Insgesamt ist das Literaturbüro dreimal in Essen, dreimal in Duisburg, je einmal in Gladbeck, Oberhausen und Herne zu Gast.

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Der Ruhrpilot

Steag-Kraftwerk Walsum Foto: Steag
Steag-Kraftwerk Walsum Foto: Steag

Ruhrgebiet: Ruhr-Stadtwerke übernehmen Versorger Steag…Welt
Ruhrgebiet: Ein Schnäppchen…Post von Horn
NRW: Kraft unter Druck…General Anzeiger
NRW: Positive Zwischenbilanz für „Kein Kind zurücklassen!“…RP Online
NRW: Asylbewerber kosten 375 Millionen…RP Online
Debatte: Energiewende ist deutsche Jahrhundertwette…Welt
Debatte: Warum brauchen wir die FDP in Parlamenten?…WiWo
Debatte: IS-Terror – Muslimische Intellektuelle begehren auf…Zeit
Bochum: Diegel scheidet bei Bochumer Kammer aus…Der Westen
Bochum: „Bang Boom Bang“ läuft seit 15 Jahren im Kino…Welt
Bochum: Geschossen wird überall in Bochums Partnerstadt Donezk…Der Westen
Duisburg: Bei dieser Kunst geht’s um die Wurst…Bild
Duisburg: Zeltlager bleibt vorerst bestehen…RP Online
Duisburg: Duisburg fehlen 400 Millionen Euro für Straßen…Der Westen
Essen: Rechte Demo findet in Essen auf dem Kopstadtplatz statt…Der Westen

 

NRW: Kaum Interesse an Antisemitismus mit Polizeiunterstützung im Landtag

megafon_israel

Anfang August wurden bei einer Demonstration in Hagen durch ein Megafon der Polizei antisemitische Parolen geschrien. Der Fotojournalist Roland Geisheimer schrieb daraufhin einen offenen Brief an Hagens Polizeipräsidenten, der auf diesem Blog veröffentlich wurde. Den offenen Brief schickte Geisheimer auch an alle Landtagsabgeordneten in NRW. Gestern gab es nach der Sitzung des Innenausschusses die erste Rückmeldung von Werner Lohn (CDU):

Sehr geehrter Herr Geisheimer,
das Thema wurde heute -zunächst gegen den Willen von Innenminister Jäger (SPD)- andiskutiert. Er soll nun einen detaillierten Bericht nachliefern, der auch Stellung dazu bezieht, warum anscheinend nicht möglich gewesen sein soll, die israelfeindlichen Parolen aus einem Polizeimegafon zu unterbinden.
Freundliche Grüße
Werner Lohn MdL (CDU)

Das Fazit des Journalisten fällt vier Wochen nach den Vorkommnissen in Hagen ernüchternd aus. In einer weiteren Mail an die Landtagsabgeordneten schreibt Geisheimer: „Anders als in Hessen, scheint der polizeiliche Support für Antisemiten die Politik in NRW nicht zu interessieren. So interpretiere ich jedenfalls Ihre Reaktionen.“

Bundesweiter Filmstart: „Göttliche Lage“ – Ein Film über den Phönixsee, den Strukturwandel und über Gentrifzierung

Phönixsee Der Film Göttliche Lage. Eine Stadt erfindet sich neu ist bundesweit in den Kinos gestartet – bei der Premiere letzte Woche war das Publikum begeistert. Der Film, der in einer Langzeitbeobachtun die Entwicklung eines alten Arbeiterviertels zum Edelquartier zeigt, ist preisverdächtig. Im Zentrum des neu erschaffenen Stadtviertels liegt der Phönix-See, ein künstlich angelegtes Gewässer, das die ehemalige Industriebrache mit Mondlandschaft-Charakter und Altlastenproblemen zu einer begehrten Wohnlage mit Marina und Flanierpromenade verwandelt hat.

Den See, der etwas größer als die Hamburger Binnenalster ist, belächeln die einen als „Deutschlands größte Pfütze“ und sorgen sich um die Verdrängung der Menschen durch die reichen Neuanwohner, während andere den Phönixsee als Prestigeobjekt ansehen und ihn für eine europaweit bedeutsame städteplanerische Leistung halten. Wer Recht hat, wird in dem Film aber nicht beantwortet – dafür wirft er jede Menge spannender Fragen auf. Nach der ausverkauften Premiere

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‚Für E.On zählt das Kapital, nicht die Menschen!‘

Wolfgang Porrman. Foto: privat
Wolfgang Porrmann. Foto: privat

Kurz vor dem 5. Jahrestag des OVG-Urteils in Sachen des E.On-Kraftwerks ‚Datteln 4‘ vom 03. September 2009 haben wir in den letzten Wochen hier bei den Ruhrbaronen zuletzt schon die aktuellen Einschätzungen zum Sachstand von E.On-Sprecherin Franziska Krasnici und von Waltrops neuer Bürgermeisterin Nicole Moenikes (CDU) eingeholt.

In dieser Woche folgt nun ein engagierter Vertreter der Kraftwerkskritiker. Wolfgang Porrmann ist Mitglied der Partei ‚DIE LINKE‘ und war für diese auch bereits Bürgermeisterkandidat in Waltrop. Porrmann ist zudem Mitglied des Sprecherrats des ‚Aktionsbündnis gegen Datteln 4‘.

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Woher kommt die Kraftwerkskohle?

Der Cerrejòn Steinkohlentagebau in Kolumbien ist der weltweit größte Tagebau. Foto: J. Klute
Der Cerrejòn Steinkohlentagebau in Kolumbien ist der weltweit größte Tagebau. Foto: J. Klute

Seit 2007 ist das neue Dattelner E.ON-Kohleheizkraftwerk im Bau – begleitet von heftigen politischen Konflikten und Protesten, die gerade in diesen Tagen wieder aufleben anlässlich des 5. Jahrestages des OVG-Urteils zu Datteln. Mit einer Leistung von 1100 MW (brutto) und einer Fernwämeleistung von 2.600 MW wäre es das derzeit leistungsfähigste Kohlkraftwerk in Europa.

2018 wird allerdings der Steinkohlenbergbau in Deutschland (vorerst) eingestellt. Bis dahin läuft die Genehmigung der EU für die Subventionierung der Kohleförderung in der Bundesrepublik. Eine erneute Verlängerung der Genehmigung ist nicht vorgesehen.

Wie die E.ON-Pläne für Datteln zeigen, wird der Stromproduktion durch das Verbrennen von Kohle 2018 aber damit noch lange kein Ende gesetzt. Statt auf Kohle von der Ruhr (tatsächlich hat sich die Steinkohleförderung schon seit Jahrzehnten weit von der Ruhr entfernt) wird dann ausschließlich auf aus dem Ausland eingeführte Kohle zugegriffen. Damit stellt sich die Frage, woher genau diese Importkohle kommt, die ja schon heute den Großteil der zur Stromproduktion genutzten Kohle darstellt: In 2012 wurden in Deutschland noch rund 10 Millionen Tonnen Steinkohle gefördert (2013: 7,6 Mio. t), die nahezu komplett als Kraftwerkskohle genutzt wurde. 43,9 Millionen Tonnen Steinkohle (davon 34,7 Mio. t SKE für Kohlekraftwerke und 9,3 Mio. t SKE Kokskohle) wurden in 2012 importiert (in 2013 waren es 50,6 Millionen Tonnen insgesamt).

Die Hauptimportländer für Deutschland sind nach Angaben des GVSt derzeit Russland (23 % der Importe in 2012), USA (20 % der Importe in 2012)  und Kolumbien (19 % in 2012)  (Zahlen: Steinkohlejahresbericht 2013 des GVSt). 

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