Der Ruhrpilot

Sylvia Löhrmann Foto: Privat/PR
Sylvia Löhrmann Foto: Privat/PR

NRW: So wird das wohl nichts mit der Inklusion…Welt

NRW II: Selbstanzeigen bleiben liegen…RP Online

NRW III: „“Es wurde Zeit, dass Menschen in der Türkei auf die Straße gehen“…Welt

Umland: Vor allem Zschäpe kommt bei Carsten S. gut weg…Welt

Ruhrgebiet: Opel-Betriebsratschef wehrt sich gegen Vorwürfe…Stern

Ruhrgebiet II: So verprellt die WAZ ihre Abonnenten…Meedia

Bochum: In Sorge um das Heimatland…Der Westen

Bochum II: Metropolradruhr an der RUB …Pottblog

Dortmund: Die letzte Ausstellung im Museum am Ostwall…Ruhr Nachrichten

Duisburg: MSV-Fans wollen Menschenkette vom Rathaus bis zur Arena bilden…Der Westen

Duisburg II: Zoo Duisburg darf weiter Delfine halten – Bundestag lehnt Verbot ab…Der Westen

Essen: Grüne springt der Polizei bei…Der Westen

Essen II: „Ruhr in Flammen“ fällt in Essen auch 2013 aus…Der Westen

 

 

Trianel Lünen: Blauer Himmel über der Ruhr, aber Waltrop unter Wolken

Blick aus Waltrop in Richtung Trianel Kraftwerk Lünen am 05.Juni 2013.
Blick aus Waltrop in Richtung Trianel Kraftwerk Lünen am 05.Juni 2013.

Ah, endlich mal ein fast wolkenloser Himmel! Doch was ist das? Ach Du Schreck! Eine mächtige Rauchsäule am Horizont! Ein tragisches Unglück? Ein Großbrand?

Nein, es ist ‚nur‘ das neue Trianel-Kraftwerk in Lünen im Probebetrieb!

Juristisch gibt es für das Trianel Kohlekraftwerk in Lünen noch so einige Klippen zu meistern, bevor an einen regulären Betrieb dort zu denken ist.

Im derzeitigen ‚Probebetrieb‘ stochert man die Feuer dort aber wohl schon einmal ziemlich kräftig an, wie ein Foto von heute Vormittag (in der Waltroper Vogelsiedlung fotografiert) zeigt.

Bei den benachbarten E.On-Kollegen in Datteln, direkt um die Ecke sozusagen, in der entgegengesetzten Blickrichtung, ist man da derzeit allerdings noch nicht so weit. Dort ist an einen  solchen Probebetrieb aktuell noch nicht zu denken. Da gibt es zumindest noch etwas mehr zeitlichen Aufschub in Sachen der dortigen Rauchsäule…

CSD-Köln: „Ein regenbogenfarbiger Candystorm ist das letzte, was man als rechter Politiker oder Politikerin brauchen kann“

Markus Beisicht - Pro NRW Politiker
Markus Beisicht – Pro NRW Politiker

Pro-NRW will auf dem CSD in Köln mitmarschieren.   Ein neue Vorschlag zieht nicht darauf ab, die Rechten rauszuwerfen, wie es gestern Abend von den CSD-Machern beschlossen   wurde,  sondern sie mit viel Zärtlichkeit empfangen. Wir dokumentieren einen offenen Brief von Johannes J. Arens:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen und Kolleginnen,

da will eine mehr als nur rechtslastige Lokalpartei den CSD mit fremden- und islamfeindlichen Parolen kapern und alles was uns dazu einfällt ist, ob man ihnen dies verbieten kann oder ob man sie doch lieber zu einer Podiumsdiskussion einladen möchte.

Entschuldigung? Waren es nicht einmal nicht-heterosexuelle Netzwerke die dafür bekannt waren, dass sie mit grell-sarkastischem zivilen Ungehorsam auf ihre Belange aufmerksam machten? Ist eine distinguierte Diskussion (die sicherlich auch geführt werden muss) alles, was „wir“ noch zu bieten haben?

Pro Köln befindet sich in einer bequemen Position: Schmeißt man sie raus, werden sie sich als Märtyrer inszenieren, lässt man sie drin, könnte es ihnen gelingen, sich als demokratische Alternative zu inszenieren. „Was kann mir schon geschehen?“, denkt sich also der eine oder andere in den Fraktionsräumen der sogenannten Bürgerinitiative.

Doch es gibt etwas, vor dem Pro Köln Angst hat: vor UNS!

Continue Reading

Der Ruhrpilot

remmel_steffensNRW: Land prüft Pflicht für Solardächer…Der Westen

NRW II: Blitzmarathon – Aktion gegen Raser nur „Abzocke“ und „PR-Aktion“?…Der Westen

Umland: Volker Beck fühlt sich bedroht…Kölner Stadtanzeiger

Ruhrgebiet: „Karstadt droht nächstes Jahr die Insolvenz“…Bild

Ruhrgebiet II: Pixelprojekt sucht nach neuem Finanzkonzept…Der Westen

Bochum: Mitarbeiter der Firma Novero nach Gehaltskürzung geschockt…Der Westen

Dortmund: Bund der Steuerzahler verklagt Stadt Dortmund…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Klage gegen Stadt und Gebag…Der Westen

Duisburg II: 5000 MSV-Fans setzen bei Protestzug eindrucksvolles Zeichen…Der Westen

Essen: Das Welcome-Center schleicht dahin…Der Westen

 

Werbung
Werbung


Zensur im Zeichen des Kreuzes

Satire darf im Prinzip ja alles, außer mensch legt sich mit der katholischen Kirche an. Dann wird es regelmäßig schwierig und kritische Inhalte verschwinden von der Bildfläche oder werden durch die Schere im Kopf gleich runtergekocht. Carolin Kebekus muss für ihre neue Sendung auf die Ausstrahlung des Kirchen-Raps verzichten. Dazu heißt es in einer Erklärung des WDR gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de: „Die Redaktion hat sich bei der Endabnahme der Sendung gegen eine Ausstrahlung des Clips entschieden. Der Grund: Insbesondere durch die Szenen mit dem Kruzifix könnten religiöse Überzeugungen von Zuschauern verletzt werden. Dies war und ist nicht die Intention der Redaktionsgruppe ‚Junges Fernsehen‘ – und ließe sich auch nicht mit dem WDR-Gesetz vereinbaren, das in § 5 ausdrücklich festlegt, die religiösen Überzeugungen der Bevölkerung zu achten.“

Der Ruhrpilot

gabrielNRW: Sigmar Gabriel (SPD) stellt fest – Nordrhein-Westfalen wird nicht sozialdemokratisch regiert…Pottblog

NRW II: Wirte planen Volksbegehren gegen Rauchverbot…General Anzeiger

NRW III: Landesweiter Blitz-Marathon – 3500 Beamte im Einsatz…Münsterländer Volkszeitung

NRW IV: Medienforum NRW soll neu erfunden werden…Mediabiz

Bochum: Verstoßen und verlassen – Bösch verabschiedet sich mit bewegendem Theater aus Bochum…Der Westen

Dortmund: Darum bewirbt sich Dortmund nicht als EM-Austragungsort…Ruhr Nachrichten

Duisburg: So schön wird Duisburgs neues Kindermuseum…Bild

Duisburg II: Weiteres Gutachten soll Loveparade-Veranstalter belasten…Der Westen

Duisburg III: MSV-Fans planen am Dienstagabend Protestmarsch zur Arena…Der Westen

Essen: Kulturgut klagt gegen die Stadt…Der Westen

Unna: Verlegerfamilie Rubens übernimmt „Westfälische Rundschau“ im Großraum Unna…Newsroom

 

 

Essen: Demonstration für die Proteste in der Türkei, von Festnahmen überschattet!

gezi-demo1

Am Sonntag  fand in Essen eine Demonstration aus Solidarität mit den Occupygezi Protesten in Istanbul statt. In der ganzen Türkei gehen seit einigen Tagen tausende Menschen auf die Straße. Angefangen haben die Proteste, nachdem am Freitag die Besetzung des Gezi-Parks in Istanbul brutal von der Polizei beendet wurde. Von unserem Gastautor Sebastian Weiermann.

Um die 1000 Menschen protestierten auf der von Gönül Eglence (Bündnis90/ Die Grünen) organisierten Demonstration in Essen. Das türkische und kurdische Politikspektrum waren breit vertreten, von linken kurdischen Gruppen bis zu Anhängern, des Gründers der türkischen Republik, Kemal Attatürk. Außerdem beteiligten sich einige deutsche Gruppen an dem Protest, diese stammten zumeist aus dem linken, antiimperialistischen Spektrum. Nach Ende der Demonstration gab es einige Festnahmen und einen Polizeikessel. In einer Pressemitteilung der Polizei im Nachhinein hieß es, kurdische Jugendliche hätten Demonstranten provoziert. 

Continue Reading
Werbung
Werbung


Das neue Ruhrbarone Bookzine #5 ist raus

RUHRBARONE-BOOKZINE #5: SELBER MACHEN! Alles andere ist uns zu wenig.

Ruhrbarone_Anz_640_320

Welche Magazine gibt es heute noch, die wirklich frei sind? Die sich dem Joch von Anzeigen und Wirtschaftsinteressen nicht beugen und Geschichten bringen, weil sie erzählt werden müssen. So lang, so hart und so selbstbewusst, wie sie es verdient haben. Es gibt einige Wenige, die es satt haben, und sagen: Selber machen! Die Ruhrbarone gehören mit ihrem Bookzine dazu.

Mit den 216 (anzeigenfreien!) Seiten des fünften Ruhrbarone-Bookzines setzen die Ruhrbarone ein Statement. Sie nennen ihre Art des Geschichtenerzählens S.Qu.A.T. – Storys mit Qualität: authentisch und tough! SQuAT heißt besetzen – Plätze, Räume oder Häuser. SQuAT nennt man es auch, wenn ein Schiff mit schneller Fahrt tiefer eintaucht als es normal wäre. SQuAT bezeichnet Zinnerze, die Quarze umschließen. SQuAT hat viele Bedeutungen.

Die Ruhrbarone schreiben in ihrer Nummer 5 über Menschen und Schicksale – aus den Tiefen des Ruhrpotts, den Weiten der Republik und den Rändern der Welt. Reportagen, Features, Fotostrecken – journalistisch, literarisch, gut.

In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles ums Thema Selbst und Selber machen:

Der Dortmunder Autor Sascha Bisley erzählt die Geschichte eines jugendlichen Gewalttäters, der im Knast keinen anderen Ausweg sieht als den Selbstmord. In einer anderen Geschichte beschreibt er den Boxkampf von „El Pulpo – da Maxican Kickass.“

Continue Reading