Der Ruhrpilot

Sylvia Löhrmann Foto: Privat/PR
Sylvia Löhrmann Foto: Privat/PR

NRW: Ministerin will  Sitzenbleiben überflüssig machen…RP Online

Debatte: Siegeszug des demokratischen Kapitalismus…Welt

Debatte II: Der Tanker und sein Beibötchen…Post von Horn

NRW II: Kohle-Firmen sollen EEG-Umlage voll zahlen…RP Online

Ruhr Nachrichten: Zu brisant für die Stadt oder zu brisant für die Ruhr Nachrichten?…Pottblog

Bochum: “Höflichkeiten. Spiele Deine Stadt!”…Bo Alternativ

Dortmund:…100 Ideen für die Wissenschaftsstadt…Ruhr Nachrichten

Essen: Insiderin warnt vor rechtem Netzwerk alter Männer…Der Westen

Essen II: Berufsschüler machen Exkursion in den Süd-Sudan…Der Westen

Duisburg: Ruhrort als Marke – Eine Anmerkung…Xtranews

Duisburg II: Protest für bessere Kinderbetreuung…Der Westen

Umland: Ramones…Test

Gelsenkirchen: „Das bekannte Gefühl von langweiliger Mittelmäßigkeit“

Entwurf der Stadtzeitung Gelsenkirchen Bild: Stadt Gelsenkirchen
Entwurf der Stadtzeitung Gelsenkirchen Bild: Stadt Gelsenkirchen

Die Stadt Gelsenkirchen plant eine eigene Stadtzeitung herauszubringen, CDU-Fraktionschef Werner Wöll bezeichnete die Blatt als Mittel der Propaganda für Oberbürgermeister Frank Baranowksi. Unser Gastautor, Franz Przechowski, Gelsenkirchener und Geschäftsführender Gesellschafter der Agentur Unicblue, hält diesen Vorwurf für Unsinn. An dem Projekt hat er trotzdem einiges zu kritisieren. 

Sehr geehrter Herr Baranowski,

gestatten Sie mir an der Diskussion um die sog. „Stadtzeitung“ einen Beitrag zu leisten. Wie Sie wissen ist „Kommunikation“ mein Beruf. Zunächst einmal möchte ich, ja muss ich Herrn Wöll in jeder Hinsicht ein Armutszeugnis ausstellen.

Rhetorik und Semantik sind im Vorgestern stehengeblieben. Das eine moderne Kommune eine ebenso moderne Standortkommunikation vulgo „Place Branding“ zu betreiben hat, um im Wettbewerb um Unternehmen und auch Bürger bestehen zu können, ist bei Herrn Wöll noch nicht angekommen.

Diesen Versuch als „Propaganda“ zu brandmarken zeugt nicht nur von politischer Kurzsichtigkeit sondern schlicht von Ahnungslosigkeit, wie die heutige Kommunikationsgesellschaft funktioniert. So weit zu Herrn Wöll. Nun möchte ich diese „Stadtzeitung“ einmal unter fachlichen Kriterien unter die Lupe nehmen. Ich kann mich, das muss an dieser Stelle gesagt sein, nur auf den Beitrag der WAZ von Samstag stützen.

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Der Ruhrpilot

landtag_frontNRW: Fällt die „Kitastrophe“ aus?…Welt

NRW II: Netzbetreiber gesucht…Welt

Ruhrgebiet: Abenteuer des Adrian Tuppek im Ruhrgebiet – ein Glücksfund aus der E-Book-Szene…Revierpassagen

Bochum: Fliednerhaus bietet Hunderten Wohnungslosen Zuflucht…Der Westen

Dortmund: So wird Dortmunds östliches Eingangstor in Zukunft aussehe…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Bürger planen mit…Der Westen

Duisburg: Strick-Guerilla führt bunten „Kampf“…Der Westen

Essen: Katerstimmung nach dem Rausch…Der Westen

Essen II: Lernprozess Essen 2013…Der Westen

Umland: Eine Schule prägt die Szene der Bildhauer…Welt

Briefe einer abgesagten Ausstellung

Barbara_Meisner_unl

Wer sich die Briefe, die Teil der abgesagten Ausstellung von Barbara Meisner gewesen wären, durchliest, kann zu dem Schluss kommen, dass die Stadt Dortmund gute Gründe hatte, die Präsentation nicht in ihren Räumen am Borsigplatz stattfinden zu lassen. Nur die hat sie nicht benannt.

Die gestern nicht stattgefundene Ausstellung von Barbara Meisner ist sicherlich kein großer Verlust. Ihre Briefe, ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung, sind kaum mehr als ein zusammenhangloses Geschreibsel voller Dünkel, Gejammer und Dummheit. So etwas zu tun, ist Meisners gutes Recht, so einen Schwachsinn nicht auszustellen das der Stadt Dortmund. Peinlich an der ganzen Nummer ist, dass es erst eine Zusage gab und dann eine ziemlich ungeschickte Begründung für die Absage – und das alles  kurz vor der Eröffnung nachdem die Einladungen bereits verschickt waren. Vor der Zusage hätten sich die Verantwortlichen zeigen lassen sollen, was Meisner ausstellen will. Und  dann hätten sie aus gutem Grund sagen können: „Frau Meisner, stellen sie ihren Kram aus wo sie wollen, aber bitte nicht bei uns. Er ist einfach zu schlecht.“ Das hat die Stadt nicht getan, sollte sie aber  nachholen. Und sich beim nächsten Mal die Werke anschauen, bevor sie eine Zusage macht.

Hier die Briefe:

Auf Wunsch von Frau Meisner haben wir die Links zu den Briefen gelöscht.

Mehr zu dem Thema:

Update II: Stadt Dortmund begründet Absage der Nordstadt-Ausstellung mit Datenschutz

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Vorkriegs-Notizen (4): Weltende?

Sicher, der Maya-Kalender hat sich verschätzt, doch es mehren sich dennoch die Zeichen, dass der Weltuntergang bevorsteht, so oder so.
Auf der „Achse des Bösen“ zündete Nordkorea diese Woche in einer unterirdisch üblen Schurken-Aktion eine Atombombe. Das hat insbesondere die US-Amerikaner empört, die laut Wikipedia selbst erst auf 1.039 Atombombenversuche kommen und im Dezember 2012 in der Wüste von Nevada jüngst ihren letzten Atomtest durchführten, der aber nur „der Beschaffung wissenschaftlicher Daten zur Beibehaltung der Sicherheit und Wirksamkeit der nationalen Atomwaffen“ diente.
Ja, wenn’s so ist.

Eine gewisse Frau Schaffan
Und glich es nicht auch einem christlich-demokratischen Menetekel, als die deutsche Bildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan ihren Doktortitel aberkannt bekam und als Kabinettsmitglied dann von der marienhaft unbefleckt scheinenden Angela (Engel) Merkel zurückgetreten wurde?

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peerblogDebatte: Peerblog – Hacker waren nicht das Problem…Meedia

NRW: Rot-Grün will 10.000 Klinikbetten streichen…Der Westen

 

NRW II: FDP-Politiker Lindner lässt kritische Links per Anwalt löschen…Heise

Bochum: Platz des europäischen Versprechens ist nur noch ungeliebtes Stiefkind…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Rechte BVB-Fans greifen Fanbetreuer an…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Vom Pirat zum Rechtsradikalen…Xtranews

Essen: SPD-Jungpolitiker gründet Anbagger-Akademie…Bild

Essen II: Wirte wollen Rauchverbot stoppen…Der Westen

“The Day It Rained Forever” im App Store

“TDIRF” spielt in der Ruhr-Area des Jahres 2053 – und wird als sogenannter „Illustrated Movie“, einer Mischung aus Realbild und Animationsinhalten umgesetzt. Wer sich dieses virtuelle Projekt nicht entgehen lassen will, kann es sich nun endlich kostenlos HIER im App Store downloaden. Zahlreiche arbeitsintensive Einzelschritte hat die Firma Gesamtkunstwerk unter Federführung der Produzenten Sebastian Büttner und Mark Rau bewältigt. Den starken Figuren Mottek & Co verleihen u.A. Tom Zahner, Christian Oliver und Antoine Monot ihre Stimmen. Eine packende Endzeitstory enstanden aus Fotoaufnahmen der Originalschauplätze. Der Intershop Bochum darf natürlich auch nicht fehlen. Auch für nicht-Ruhrpottler eine uneingeschränkte Empfehlung.
Let It Rain Forever!

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Meteoriteneinschläge in Russland Reaktion auf Schalker Effenberg-Diskussion?

Nur weniger Tage nachdem  Sport-Bild berichtete, das Stefan Effenberg einer der Kandidaten für den Trainerposten auf Schalke ist sandte der Himmel in der vergangenen Nacht eine eindeutige Reaktion: In Russland, der Heimat von Schalke-Hauptsponsor Gazprom, gab es mehrere Metoriteneinschläge. Häuser zitterten, Menschen wurden verletzt. Zeit für die Verantwortlichen von Schalke 04 sich von den Effenberg-Plänen eindeutig zu distanzieren und sie zu begraben – bevor noch schlimmeres geschieht.

 

Über Entschuldungsfonds, Stärkungspakte und Schutzschirme – Rettung oder Abwicklung der kommunalen Selbstverwaltung?

Lars Holtkamp, Grüne-Waltrop Foto: Robin Patzwaldt
Lars Holtkamp, Grüne-Waltrop Foto: Robin Patzwaldt

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Lars Holtkamp ist Inhaber eines Lehrstuhls an der Fernuniversität Hagen. Eines seiner Schwerpunktthemen ist Haushaltspolitik. Privat engagiert er sich seit Jahren für die Partei Bündnis 90/ Die Grünen im Waltroper Stadtrat.

Auch hier bei den Ruhrbaronen sind in den letzten Jahren schon einige Texte von ihm erschienen.

Ich selber hatte zuletzt Ende 2012 die Gelegenheit ein kurzes Interview mit ihm zu führen, in welchem wir auch bereits kurz auf das Thema des Stärkungspaktes zu sprechen kamen.

Nun wird in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift ‚AKP‘ (der Zeitschrift für Alternative Kommunalpolitik) ein, wie ich finde, sehr interessanter Artikel von ihm zu diesem Thema erscheinen, welchen wir auch hier bei den Ruhrbaronen veröffentlichen dürfen, und den ich Ihnen an dieser Stelle auch nicht vorenthalten möchte:

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