Der Ruhrpilot

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NRW: Der Rauch verbindet die Clubgänger nicht mehr…Coolibri

Ruhrgebiet: Ruhrfestspiele mit Harfouch, Hoss und Hoger…Welt

Ruhrgebiet II: Mehr Billy und Klippan – Ikea sucht neuen Standort im Revier…Der Westen

Bochum: Stadt will Opel mit Planungsrecht an die Kette legen…Der Westen

Dortmund: Kein sozialer Wohnungsbau am Phoenix-See…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Schulterschluss gegen Forensik im Erlensundern…Ruhr Nachrichten

Essen: Folkwang-Neubau auf Zollverein liegt vorerst auf Eis…Der Westen

Debatte: Deutschland fällt bei Pressefreiheit auf Rang 17…Welt

Umland: Köln verweigert Zahlung der Rundfunkgebühr…Focus

Unstatistik des Monats: Die Medien übertreiben bei der Lebensmittelverschwendung

Tomaten Foto: :Popolon Lizenz: CC/GNU
Tomaten Foto: :Popolon Lizenz: CC/GNU

In Kooperation mit dem RWI-Essen veröffentlichen wir die Unstatistik des Monats. Diesmal geht es um die Verschwendung von Lebensmitteln . Von unserem Gastautor Walter Krämer.

 

Die Unstatistik des Monats Januar sind die regelmäßigen Schreckensmeldungen über weggeworfene Lebensmittel in Deutschland. Zuletzt hatten die beiden christlichen Kirchen beim ökumenischen Landkirchentag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin die Verschwendung von Lebensmitteln angeklagt. Jeder deutsche Verbraucher werfe im Durchschnitt jedes Jahr 83 Kilogramm Lebensmittel auf den Müll.

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Julis haben beschlossen: STERN muss sich bei Brüderle entschuldigen!

JulisBrd

Seit gestern ist es amtlich: Der Stern muss sich für seinen „Herrenwitz“ bei Rainer Brüderle entschuldigen. Das haben die Jungliberalen Rheinland-Pfalz am gestrigen Montag in einer Blitz-Umfrage beschlossen.

„Soll sich der STERN für seinen unfairen und kränkenden Artikel bei Rainer Brüderle entschuldigen?“ Facebook-Nutzer waren gestern dazu aufgerufen, darüber in einer Umfrage zu befinden. Gestern um 16:12 MEZ vermeldeten die Julis RP: „92% fordern mit uns eine Entschuldigung des STERN bei Rainer Brüderle. Es wurden zwar nur ca. 500 Personen befragt, aber es bestärkt uns in der Annahme, dass in der Bevölkerung der Wille zu differenzierten Auseinandersetzung vorhanden ist.“

Seitdem streiten sich die Experten: Wie schnell muss der Stern der Forderung nachkommen? Wie

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Weiß, Mann und Heterosexueller = Unterdrücker?

„Weiß, Mann und Heterosexuell“, das sind, folgt man den beiden bestimmenden Debatten der vergangenen Wochen, die Insignien der Macht in der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Nicht, dass es keine Unterdrückung von Schwarzen, Frauen oder Homosexuellen gäbe, aber dieser Satz von entlarvender Schlichtheit.

Ein heterosexueller Hartz IV Empfänger ist im Gegensatz zum schwulen Guido Westerwelle diskriminiert? Ein schwarzer Oberarzt ist ausgegrenzt und die Milliardenerbin Madeleine Schickedanz ein Underdog? Nein, bei allen Problemen die es gibt: Die Grenzen verlaufen nach wie vor zwischen oben und unten, zwischen denen, die Macht haben und denen, die keine Macht haben. Sicher, unter denen, die Macht haben befinden sich viele weiße, heterosexuelle Männer, keine Frage. Aber viele weiße heterosexuelle Männer gehören auch nicht dazu: Langzeitarbeitslose zum Beispiel,

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Der Ruhrpilot

reichstagNRW: Frau führt Piraten bei Bundestagswahl an…Welt

NRW II: Wagenknecht soll Linke-Liste für den Bundestag anführen…RP Online

Ruhrgebiet: Kein Opel-Solidaritätsfest vor dem Werkstor…Ruhr Nachrichten

Bochum: Auto-Konzernchefs kommen in den Ruhr-Congress…Der Westen

Dortmund: Kürschner werben auf  Messe „Jagd und Hund“ für Fuchspelz…Der Westen

Dortmund II: Staatsanwalt wirft Envio-Verteidigung Prozess-Verschleppung vor…Der Westen

Dortmund III: Schlagerwelle WDR 4 sendet künftig aus Dortmund…Ruhr Nachrichten

Essen: Weiter Irritationen um „Kulturgut“…Der Westen

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Debatte: EU-Bürger wehren sich gegen Kommerzialisierung des Wassers…Nachdenkseite

Internet: Endet am Donnerstag: Call for Papers für re:publica’13…Netzpolitik

Internet II: Das Digitale Quartett #18 – Nischen im Internet…Indiskretion Ehrensache

Ein offener Brief an Günther Jauch

Günther Jauch Foto: Bastih01 Lizenz: CC/GNU
Günther Jauch Foto: Bastih01 Lizenz: CC/GNU

Die Sexismus Debatte ist im vollen Gange. Längst geht es nicht mehr nur um Rainer Brüderle und seine Sprüche gegenüber einer Stern-Journalistin. Am vergangenen Sonntag wurde das Thema bei Günther Jauch diskutiert. Die Diskussionsrunde rief bei vielen Zuschauern Widerspruch hervor. Ein offener Brief. Von unserer Gastautorin Merle Stöver.

Lieber Herr Jauch,

ich bin eine der Frauen, die sich am #aufschrei beteiligt haben. Angefangen habe ich morgens, als ich Aktion entdeckt habe und dann kamen im Lauf des Tages immer mehr Erinnerungen hoch. Glücklich darüber, Menschen gefunden zu haben, die Verständnis haben und ein Ventil entdeckt zu haben, um das, was so sehr bedrückt, rauszuschreien. Es war wirklich ein Aufschrei. Und ein Kraftakt.

Gestern kam dann Ihre Sendung dazu. Ich habe lange gebraucht, um damit fertig zu werden. Ich habe es angeguckt, war schockiert und sprachlos. Nun habe ich sie mit ein paar Stunden Abstand noch einmal angesehen und möchte Ihnen Folgendes sagen:

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Zu viele Freunde? Network-Marketing hilft!

Freunde und Bekannte sind  lästig: Ständig hat einer Geburtstag, man trifft sie in der Kneipe und im Supermarkt, sie rufen einen an und schicken E-Mails. Auf Facebook ist es ja ganz einfach, Freunde loszuwerden: Mit einem Klick hat man sich entfreundet und  seine Ruhe. Aber was macht man ausserhalb von Facebook? Network-Markting heißt die Lösung – innerhalb kürzester Zeit wird man alle Freunde los, hat seine Ruhe und kommt endlich wieder dazu, ein gutes Buch zu lesen.

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Michael Mentzel: Anthroposophie und Nationalsozialismus

Ansgar Martins, Gastautor der Ruhrbarone, hat ein kritisches Buch über Rudolf Steiners Rassismus und Geschichtsbild geschrieben, das vom Historiker Prof. Peter Staudenmaier in einer Rezension als „sachliche und scharfsichtige Darstellung“ begrüsst wurde, „bei weitem die beste Darstellung, die bei einem anthroposophischen Herausgeber erschienen ist“. Das sorgt für einen bizarren Auftritt von Michael Mentzel, Propagandist der, Zitat Prof. Hopmann, „Sekte“ Anthroposophie. Von Andreas Lichte.

Rudolf Heß, Unterstützer der Anthroposophie (rechts), mit Heinrich Himmler vor einem Modell des KZ Dachau, wo es einen biologisch-dynamischen Hof gab | Foto: Friedrich Franz Bauer, Deutsches Bundesarchiv. Lizenz: PD
Rudolf Heß, Unterstützer der Anthroposophie (rechts), mit Heinrich Himmler vor einem Modell des KZ Dachau, wo es einen biologisch-dynamischen Hof gab | Foto: Friedrich Franz Bauer, Deutsches Bundesarchiv. Lizenz: PD

 

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Vom Internet-Zwerg zum Internetzwerk

ProNRWCDUFB1Gefällt mir-Angaben oder Likes auf Facebook sind schon seit längerem eine harte Währung im Internet.  Wer viel geklickt wird, suggeriert Relevanz. Das hat auch Pro NRW verstanden. Seit neuestem inszeniert sie sich als hippe Internetpartei. In Ermangelung realer Erfolge verkündet die Partei: „Pro NRW überholt CDU jetzt auch auf Facebook!“. Dabei übersieht sie, dass diese Währung eben nur on- und nicht offline gilt.

Tatsächlich verzeichnen die Pro NRWler ganze 17 Likes mehr, als ihre christdemokratische Konkurrenz (Stand vom 27. Januar). Damit steht es 3785 zu 3768 für Pro NRW. Für soziale Netzwerke scheint, schaut man sich die Werte anderer NRW-Parteien an, zu gelten: Je marginaler eine Partei ist, desto größerer Beliebtheit erfreut sie sich im Netz. Die NPD NRW etwa, die bei der vergangenen Landtagswahl nur 0,5 Prozent der Stimmen bekam, liegt im Facebook-Ranking der Parteien sogar auf Platz zwei (4501 Likes) – nur noch übertrumpft von der Linken (6019 Likes), die aktuell ebenfalls die APO gibt. Mit den siechen NRW-Piraten (3975 Likes) und eben den feixenden Pro NRWlern besteht die obere Hälfte des Rankings also aus Parteien, die nicht im Landtag sitzen, oder mit einem Fuß schon wieder draussen sind. Die sogenannten Volksparteien inklusive ihrer grün-liberalen Erfüllungsgehilfen (Grüne: 3547, FDP: 1898) bilden damit das Schlusslicht. Die regierende SPD besetzt sogar den letzten Platz. Nur 672 Personen gefallen die Sozialdemokraten.

Was die braune „Bürgerbewegung“ allerdings meint, wenn sie sagt, sie habe die CDU jetzt „auch“ auf Facebook überholt, bleibt vorerst ihr Geheimnis

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