Fangs, Freitag, 17. Februar, 23.00 Uhr, Hafenliebe, Dortmund
Der Ruhrpilot
Internet: Unterstützung für Acta bröckelt…FR Online
Umland: Aus für das Autonome Zentrum in Köln Kalk…Welt
NRW: Loveparade-Gutachten belastet Polizei…RP Online
NRW II: Poker um den NRW-Haushalt…WZ
Ruhrgebiet: Ärger um Kontrolle in Umweltzonen…Ruhr Nachrichten
Bochum: SPD legt Ablehnungsliste zu den Sparmaßnahmen vor…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Konzerterlebnisse mit Pop-Perlen…Der Westen
Dortmund: Gibt es zu viele Verbote am Phoenix-See?…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Stadt springt Gebag mit 11,5 Mio Euro bei…Der Westen
Duisburg II: NRW-Innenminister Jäger sucht keine Lichtgestalt als OB für Duisburg…Der Westen
Duisburg III: Sauerland räumt seinen Platz…Welt
Duisburg IV: Demo “Stop ACTA” in Duisburg am 25.02.2012…Xtranews
Duisburg V: Gutachten zur Love-Parade-Katastrophe…Spiegel
Essen: Neue AStA-Spitze der Uni Duisburg-Essen gelobt Transparenz…Der Westen
Umland II: Brandanschlag auf türkische Zeitung „Zaman“ in Köln…Der Westen
Umland III: Mobile Beratung Köln informiert über Rechtsextremismus vor Ort…NRWREX
Umland IV: Der Wald ist voller Schnee – Joggen für Eingeweihte…Zoom
Umland V: Der Kölsche Außenminister, ein interessanter Mann…Tapfer im Nirgendwo
Debatte: Deutscher Opfermythos – Dresden gegen Auschwitz…Publikative
Internet II: Subtil macht die CDU der Digitalen Gesellschaft klar, wie ernst sie sie nimmt…Mediaclinique
Anti-ACTA Ruhrgebiets Demonstration 2.0
Und weiter geht es. ACTA ist noch lange nicht vom Tisch – wir müssen noch einmal auf die Straße. Und wenn wir ehrlich sind: es war doch auch schön am vergangenen Samstag. Hier der Aufruf zur Anti-ACTA Ruhrgebiets Demonstration 2.0 am 25. Februar in Dortmund:
ACTA ist ein internationales Abkommen, das von demokratisch nicht-legitimierten Abgesandte vieler Länder im Geheimen verhandelt wurde. Einige Länder haben das Abkommen schon unterschrieben und ihm den Weg geebnet. Bundestag und Bundesrat wird das Abkommen im Frühjahr zur Abstimmung vorgelegt.
Wir lehnen ACTA entschieden ab. Mit ACTA wird die Beweislast bei Copyright-Verstößen umgekehrt, Internetprovider müssen private Polizei spielen und alles überwachen, was ihr online tut. Sie werden dazu gezwungen zu zensieren, Internetsperren steht nichts mehr im Weg.
Darüber hinaus hat ACTA tiefgreifenden Einfluss auf die medizinische Versorgung insbesonndere der Entwicklungsländer. Wirkstoffgleiche Medikamente von unbekannten Herstellern, die Leben retten könnten, werden vom Markt verbannt – alles im
Dresden: “Nationaler Widerstand im Todeskampf”
In der rechtsextremen Bewegung herrscht Katerstimmung. Ihr Aufmarsch in Dresden war erneut ein Misserfolg. Die Blockierer konnten hingegen demonstrieren, wie Widerstand gegen Neonazis aussehen kann – trotz aller Kriminalisierungsversuche in den vergangenen Monaten. Eine spannende Perspektive – auch für die anstehenden Nazi-Demonstrationen im Ruhrgebiet. Von unseren Freunden von publikative.org
Am späten Abend versammelten sich laut Dresden nazifrei die letzten BlockiererInnen auf dem Postplatz um noch einmal den Erfolg des Tages zu feiern. Zuvor hatten Tausende von ihnen an mindestens zwei dauerhaften Blockadepunkten dafür gesorgt, dass die Nazis nur eine Minirunde laufen konnten. Gegen 16 Uhr gelang es Menschen, die sich vom Mahngang “Täterspuren” gelöst hatten und DemonstrantInnen, die sich am Schützenplatz vor dem Gewerkschaftshaus versammelt hatten, den Platz Freiberger Straße / Ammonstraße vor dem World Trade Center zu besetzen.
Bitte nicht nochmal: Hermann Dierkes über Posten und Proteste in Duisburg

Auf der Anti-Sauerland-Welle zu surfen, erscheint vielen in Zeiten des ungenierten Wulff-Bashings sehr attraktiv. Und er ist ja auch untragbar geworden. Also, der Sauerland jetzt. Gut, der Wulff ist seinerseits ebenfalls zum wandelnden Fettnäpfchen mutiert, die Loverparade-Toten hat er aber nicht mit zu verantworten. Zurück also zum Oberbürgermeister a.D., der am Sonntag bei einem Volksentscheid von seinen Untertanen hinweggefegt wurde. Die eigentlichen Stars der zeitweise zur Farce geronnenen politischen Tragikomödie im Zuge des Loveparade-Katastrophe, finden sich in der unabhängigen Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“. Sie haben mit Beharrlichkeit ihr Ziel, die Abwahl des amtierenden OB Sauerland, erreicht. Dennoch: Jetzt will jeder dabei gewesen sein, von Anfang an heroisch auf den Barrikaden gestanden haben. Man wittert Beute.
Und siehe da: Alte Bekannte kehren zurück aus den Tiefen der journalistischen Nichtbeachtung. Und damit ist nicht die langsam aufdringlich werdende Band „Die Bandbreite“ gemeint, welche mit einem publikumswirksamen Anti-Sauerland-Schlager die Proteste unterwanderte. „Entrismus“ schimpft sich das übrigens im Wörterbuch.
Migrantenpop mit Fräulein Nina und Murat Kayi
Morgen, 16. Februar um 20 Uhr in der Börse in Wuppertal: Fräulein Nina und Murat Layi mit ihrem Programm Migrantenpop. Bitte glaubt mir, wenn ihr hingeht, werdet ihr einen wunderbaren und charmanten Abend erleben, denn die beiden sind grandios. Es ist viel, viel besser als man es auf dem Video erahnt.
Die Aeronauten
Die Aeronauten, Donnerstag, 16. Februar, 20.30 Uhr, Hafenklang, Hamburg
Der Ruhrpilot
NRW: Trickst das Land bei WestLB?…RP Online
Ruhrgebiet: Jäger und die Polizei unter Druck…Post von Horn
Bochum: Verträge machen Opel-Werkschließung unmöglich…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Bei Herrn Walter darf weitergefeiert werden…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Festivals im Wechsel…Der Westen
Dortmund: CDU befürwortet verkaufsoffene Sonntage…Der Westen
Umland: Elbers wegen Parteispenden in der Kritik…Welt
Umland II: Nie war Warhol so wertvoll wie heute…Welt
Umland III: Warum will der HSK kein Sozialticket?…Zoom
Liebe Piratenpartei, braucht ihr noch eine Hymne?
Keine Partei ohne Hymne. Die Piratenpartei braucht auch eine. Hat die schon eine? Keine Ahnung. Aber Die Reise von Abwärts würde passen. Klar zum ändern 🙂
Blitz-Marathon: Wichtigtuer Reloaded

NRW-Innenminister Ralf Jäger will die groß angekündigte Blitzaktion vom vergangenen Freitag wiederholen.
NRW Innenminister Ralf Jäger schickte am vergangenen Freitag seine Truppen in eine Materialschlacht um die Verkehrssicherheit. Tausende Beamte hatten bei eisiger Kälte nach Angabe der Welt 456.000 Autofahrer überprüft. Jäger wichtigtuerisch: „Auf unseren Straßen sterben viel zu viele Menschen. Zu hohe Geschwindigkeit ist Killer Nummer 1“. Mag ja alles sein, aber die Ergebnisse des Blitzmarathons rechtfertigen den teuren und personalintensiven Großeinsatz nicht:
Obwohl die Kontrollen angekündigt waren, fuhren fast 17.200 Autofahrer zu schnell, teilte das Innenministerium mit. 250 Fahrer waren so schnell, dass ihnen ein Fahrverbot droht. Acht von ihnen mussten den Führerschein an Ort und Stelle abgeben. 31 Autofahrer waren alkoholisiert oder standen unter Drogeneinfluss. 307 hatten sich nicht angegurtet.
So Welt-Online. Klingt ganz doll schlimm. Aber wenn man mal nachrechnet, merkt man wie albern das alles ist. Mein Kumpel Andrej hat das gemacht und griff dabei zum Zaubermittel der Prozentrechnung:
3,77% waren zu schnell.
0,0673% ohne Gurt
0,0548% droht ein Fahrverbot
0,0068% waren berauscht und
0,00175% mussten den Lappen abgeben
Ehrlich gesagt sind das keine beeindruckenden Zahlen. Es sei denn man will, wie Jäger, unbedingt als harter Durchgreifer in die Medien. Dann sind die Zahlen egal.
In eigener Sache: Der Autor versichert, dass er beim Blitz-Marathon nicht erwischt wurde.
