Maria Taylor, Sonntag, 26. Juni, 20.00 Uhr, Gloria, Köln
Der Ruhrpilot
Dortmund: Anklage im Envio-Skandal auch gegen Dirk Neupert…Ruhr Nachrichten
NRW: Sozialminister Schneider für soziales Pflichtjahr…Focus
NRW II: Schulgipfel – Probleme eines Annäherungsversuchs…Post von Horn
Grimme Online Award 2011: Dieter Gorny, der schlechteste Preis-Pate…Pottblog
Grimme Online Award 2011 II: Videos von der Preisverleihung…Pottblog
Bochum: Repression gegen den Schulstreik…Bo Alternativ
Bochum II: Iranische WM-Fotografin kam nie an…Ruhr Nachrichten
Bochum III: Rotunde etabliert sich als Spielort…Der Westen
Bochum IV: Im Gedenken an homosexuelle Opfer der Nazis…Der Westen
Bochum V: Förderung für Wohnbauland ist gescheitert…Ruhr Nachrichten
Bottrop: Ab in die Röhre…Welt
Dortmund II: Rote Karte für Umweltzone…Ruhr Nachrichten
Dortmund III: Quartiersmanagement Nordstadt will Akzente setzen…Der Westen
Duisburg: „Lady-Gaga-Parcours“…Der Westen
Essen: Mut zur Idee im Kreativdorf…Der Westen
Gelsenkirchen: …verliert immer mehr Einwohner…REL
Gelsenkirchen II: Es rappelt in der Kiste…Gelsenkirchen Blog
Oberhausen: „Ruhr in Love“ lockt Techno-Fans in den Olga-Park…Der Westen
Umland: Die Bayernpartei übt Internet…Kaffee bei mir
Umland II: Das Oversum in Winterberg…Zoom
Datenschutz: Die Polizei zurücküberwachen…Netzpolitik
Internet: WWF – der Panda im Shit-Storm…Indiskretion Ehrensache
Geschichte: Innovationen von Saab…Frontmotor
Nachruf auf Peter Falk

„Wenn ich den Täter habe, werden Sie der erste sein, der es erfährt. Das verspreche ich Ihnen.“ Hundertmal gehört und gesehen, so kommt es mir jedenfalls vor. Dabei gibt es nur 69 Folgen von Columbo, und ich bin nicht ganz sicher, ob Peter Falk diesen Spruch in jeder Episode zum Besten gegeben hatte. Ich nehme an, in den Folgen mit einem Mörder, für den oder die man zumindest etwas Verständnis aufbringen konnte, kam dieses „Versprechen“ nicht vor.
Andererseits: einige Columbo-Filme habe ich zweimal gesehen, recht viele sogar. Manche sogar dreimal. Insofern könnte „hundertmal“ tatsächlich hinkommen. „Wenn ich den Täter habe, werden Sie der erste sein, der es erfährt. Das verspreche ich Ihnen.“ Immer wieder ein Schenkelklopfer! „So Freundchen, das hast Du jetzt davon!“ freuten wir uns; denn wir wussten nicht nur, dass es der Mörder war, der sich dieses Versprechen anhören durfte.
Schulstreit: Röttgen will nicht mit den Linken — diesmal nicht
Nein! Norbert Röttgen will nicht. Nicht mit den Linken. Auch der CDU-Fraktionschef im Landtag, Laumann, will nicht. Nicht mit den Linken. Laut tönend machte der gewichtige Führer der größten Opositionsfraktion im Düsseldorf Landtag klar, dass er an dem Gipfeltreffen am Freitag mit SPD, Grünen, FDP und den Linken zur Zukunft der Real- und Hauptschule nicht teilnehmen wird.
„Die CDU“, so Laumann, „sei nicht bereit, mit den Feinden der Demokratie über ein wertegebundenes Schulsystem zu verhandeln.“ Und sein NRW-Parteichef, sonst eher in den Weiten der glamourösen Berliner Republik zu finden als bei der politischen Krämerarbeit zwischen Rhein und Ruhr, betonte, in der „Rheinischen Post“: „Wir machen keine Politik mit Altkommunisten und Sektierern.“ Das Bollwerk gegen die rote Front innerhalb der Christdemokratie schien damit gefestigt — blöd nur, dass die Realität ganz anders aussieht.
Kristofer Åström
Kristofer Åström, Samstag, 25. Juni, 20.30 Uhr, Gleis 22, Münster
Der Ruhrpilot
NRW: CDU bleibt beim Schulgipfel draußen…Borkener Zeitung
Energie: RWE findet Käufer für Stromnetz…RP Online
Wirtschaft: WestLB-Eigner und Bund einigen sich über Kosten…Ruhr Nachrichten
Bochum: Zeltfestival vermeldet bisher größte Nachfrage…Der Westen
Dortmund: Bund hilft im Kampf gegen Rechts…Der Westen
Dortmund II: Freier kurven durch die Nordstadt…Der Westen
Duisburg: Lehmbruck-Museum zeigt 44 Kunstwerke zum Loveparade-Katastrophe…Der Westen
Essen: Gericht setzt die Versteigerung von Schloss Baldeney an…Der Westen
Umland: Abgeordnetenwatch will kommunal werden…Zoom
Medien: Krise bei der WAZ-Gruppe…taz
Medien II: J.K. Rowling stellt im Video neues Projekt aus der Welt von Harry Potter vor…Pottblog
Ruhrbarone #3 – Release-Party: Das Ende der guten Sitten!
Ein neues Ruhrbarone Heft muss gefeiert werden. Und das passiert heute. Gleich. Und Ihr seit alle herzlich eingeladen.
Das dritte Printding ist erschienen und das ist ein Grund zum feiern. Und wo feiern wir? In der offiziellen Lieblingskneipe der Ruhrbarone natürlich. Das ist der Intershop in Bochum, Viktoriastraße 43a. Und wirklich: Diesmal sind auch ausreichend Hefte da. Gestern wurden sie beim Klartext-Verlag abgeholt, wo man sie auch bestellen kann. Also: Wir freuen uns auf Euch und auf uns sowieso. Lasst uns Spaß zusammen haben und das Ende der guten Sitten einläuten. Heute ab 20.00 Uhr.
Und das alles ist im Heft drin:
Seemannserinnerungen, Heimerfahrungen, Männergruppen und dem dahingeschiedenen Straßenstrich in Dortmund. Wir werden Einblicke geben, die sonst verborgen bleiben: Auf was legen Freier mehr Wert – Schluckvermögen oder festes Fleisch? In welche geheimen Zirkel begibt sich die Generation Fünfzig plus, um ihre verloren gegangene Männlichkeit wiederzufinden? Wie ist es, wenn der Sex im Terminkalender steht, weil sich das Gefühl nicht entscheiden kann? Und was durchlebt ein Mensch, wenn seine große Liebe an Crack verreckt? Zwei weitere Blöcke der Ausgabe umfassen Politik/Ausland und Kultur. Männerwelten sind strukturiert. Das Raue fließt in klaren Bahnen.
Telekom: „Kann ich Warteschlangen einbinden?“
Die Telekom will mit dem Angebot „Deutschland LAN“ die gesamte Kommunikation von Unternehmen übernehmen. Das wirft natürlich Fragen auf.
Und wenn immer die gleichen Fragen auftauchen, stellt man eine FAQ-List online. Diese Frage zum Beispiel:
Klar, wenn es um Warteschlangen in Telefonhotlines geht, ist man bei der Telekom an der richtigen Adresse.
Des netten Herrn Röslers Versuch der Lieferung

Fronleichnam, oder wie wir als Rotzbengel in krasser Fehlübersetzung der Vorsilbe zu formulieren pflegten: Happy Kadaver. Wie auch immer: es gibt auch welche, die sind schon tot, bevor sie ihre in Aussicht gestellten Wunderwirkungen auch nur im Ansatz entfalten können. Der nette Herr Rösler zum Beispiel kann da ein Lied von singen. „Wir werden liefern“, sprach der Herr und meinte damit: „Ich werde liefern.“ Irgendetwas in der Art einer wundersamen Brotvermehrung, zeitgemäß verpackt als Paket namens Steuersenkung. Der nette Herr Rösler kommt mit einem Steuersenkungspaket. Ja, das wäre es doch gewesen!
Die Auferstehung zum Greifen nah. Herr Rösler seine Osterbotschaft. Zu Fronleichnam, was theologisch insofern überhaupt kein Problem darstellt, weil doch Fronleichnam
Pro NRW: Berufsstudent Kevin Gareth Hauer sorgt sich um Steuerzahler
Er ist kein Freund regelmäßiger Erwerbsarbeit und macht sich gerne wichtig. Jetzt sorgt sich Berufsstudent Kevin Gareth Hauer um die Gelder der Steuerzahler, die angeblich für Griechenland verschwendet werden.
Er ist über dreissig und widmete sich laut WAZ noch im Februar dem Studium der Pädagogik: Kevin Gareth Hauer, Minderleister und Ratsmitglied der extrem rechten Partei Pro NRW in Gelsenkirchen. Nun ist Hauer in einer seiner aufgeblasenen Pressemitteilungen ein kleiner Fehler unterlaufen:
„Es kann nicht sein, dass ständig deutsche Steuergelder missbraucht werden. Die Stadt Gelsenkirchen ertrinkt in Schulden. Anstatt die klammen Kommunen zu unterstützen, werden Milliarden in andere Länder gepumpt. So soll der deutsche Anteil für das neue Hilfspaket für Griechenland bei mindestens 6 Milliarden Euro liegen. Wir werden den Menschen verdeutlichen, wie die Damen und Herren der Altparteien mit unseren Geldern umgehen!“
Hauer, das „unsere“ ist Fehl am Platz. Als jemand der noch im vergangenem Jahr als einzige Einkommen die paar Euro angab, die man als Ratsmitglied bekommt gehören Sie nicht zu den Leuten die sich an der Finanzierung dieses Gemeinwesens aktiv beteiligen. Im Gegenteil: Sie ziehen hier die Kohle ab. Und zwar das Geld von Leuten die morgens aufstehen. Zur Erklärung: „Morgens“ nennt man die Zeit, bevor auf RTL II die Serien über Grenzdebile laufen. Und machen Sie sich mal keine Sorgen um meine Steuergelder. Und suchen Sie sich gefälligst einen Job. Denn ich habe keine Lust, Sie bis an Ihr Lebensende durchzufüttern
