Grüne in der Kritik: Was die Situationen in Lützerath und Datteln gemeinsam haben

Demo am Kohle-Kraftwerk in Datteln im Jahre 2010. Archiv-Foto: Brigitte Patzwaldt

Es sind verstörende Bilder, die heute aus Lützerath zu uns allen kommen. Angebliche Klimaschützer, die vielfach eher an Krawalltouristen erinnern, verteidigen dort ein längst geräumtes Dorf, gegen die anrückende Polizei. Das weckt große Emotionen bei jedem, der diese Szenen zu sehen bekommt. Egal auf welcher Seite man dabei steht.

Für mich, der sich jahrelang in den Reihen der Kritiker des Kohlekraftwerks ‚Datteln 4‘ engagiert hat, sind es heute sehr widersprüchliche Erinnerungen und Gedanken, die das Geschehen im Braunkohlerevier bei mir auslöst.

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Zahl der Erwerbstätigen im Ruhrgebiet leicht gestiegen

Sitz des Konzerns in Essen Foto: Wiki05 Lizenz: CC0

Die Zahl der Erwerbstätigen im Ruhrgebiet ist 2021 um 0,12 Prozent auf knapp 2,46 Millionen gestiegen. Davon waren 315.500 marginal beschäftigt (minus 12.300). Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilt, hatten im Ruhrgebiet die meisten Erwerbstätigen ihren Arbeitsort in Essen (339.100) und Dortmund (332.800). In neun der 15 Kreise bzw. kreisfreien Städte stieg die Erwerbstätigenzahl. Die

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Ökonomen aus Essen und Halle prüfen Wirkung der Kohlemilliarden

Zeche Pluto in Herne Wanne-Eickel (Foto: Roland W. Waniek)

Werden die Milliarden-Hilfen für die drei großen Braunkohlereviere und die Regionen mit Steinkohlekraftwerken sinnvoll eingesetzt? Dieser Frage gehen die beiden Leibniz-Institute für Wirtschaftsforschung in Essen und Halle, RWI und IWH, in einer groß angelegten Evaluierung nach. Die Untersuchung läuft bis 2026 im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

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Beim Wasserstoff lässt Schwarz-Grün die wichtigste Industrieregion in NRW hängen

Stephan Guht Foto: Laurin


Wann der Neubau der Rahmedetalbrücke fertig sein wird, steht in den Sternen. Bei der Förderung von Wasserstoffprojekten geht die Industrie leer aus. Ignoriert die Landesregierung mit Südwestfalen die wichtigste Industrieregion in NRW?

Stephan Guht steht auf der Terrasse des Besprechungsraums einer der beiden Fabrikgebäude von A + E Keller in Arnsberg und zeigt auf ein vom Schneeregen weiß gefärbtes Feld. „Hier liegt eine Gasleitung, die nicht mehr genutzt wird, aber sich für den Transport von Wasserstoff eignet. Sie sollte mehrere Industrieunternehmen mit Wasserstoff versorgen. Daraus wird jetzt wohl erst einmal nichts mehr.“ Überraschend hatte die Landesregierung Ende November entschieden, das einzige Wasserstoffprojekt in Südwestfalen nicht zu fördern. Hydronet sollte eine elf Kilometer lange Wasserstoffleitung von Balve bis zu A + E Keller in Arnsberg werden, über die durch weitere Pipelines Unternehmen der Region Zugang zu Wasserstoff hätten bekommen sollen. Ein Vorzeigeprojekt, das ist im besten Fall bewiesen hätte, wie die Wasserstoffrevolution in der Industrie, die von Politikern nahezu aller Parteien und auch von der schwarz-grünen Landesregierung gefordert wird, in der Praxis aussehen könnte.

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Dein Weihnachtsgeschenk für die Ruhrbarone

Freunde Foto: Southerly Clubs Lizenz: Gemeinfrei

Ob Sprit für den Dodge RAM, Abmahnanwälte oder Europaabgeordnete: In diesem Jahr ist alles teurer geworden. Da kann man eine paar Freunde gut gebrauchen. Deswegen würden wir uns freuen , wenn ihr Weihnachten auch an unser freundlichen Blog denkt und

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Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet gestiegen

Im Vergleich zum Oktober 2022 ist die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 1.613 Personen zurückgegangen, was einer Abnahme von 0,6 Prozent entspricht.

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Es gibt eine Alternative zum Gas aus Katar: Fracking in Deutschland

Fifa-Chef Gianni Infantino und Katars WM-Chef Hassan Al-Thawad Foto (Ausschnitt): Palácio do Planalto Lizenz: CC BY 2.0)

Durch die Fußballweltmeisterschaft haben viele Menschen Katar näher kennengelernt. Das Land ist islamistische Sklavenhaltergesellschaft, die Terroristen unterstützt, autoritär regiert wird, antisemitisch und schwulenfeindlich ist. Die wenigen katarischen Staatsbürger die es gibt leben nur im Wohlstand, weil andere Menschen für sie die Arbeit erledigen. Die Haupteinnahmequellen des Landes sind Gas und Erdöl. Katar hatte das Glück, auf Bodenschätzen zu sitzen.

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