Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet gestiegen

Im Vergleich zum Oktober 2022 ist die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 1.613 Personen zurückgegangen, was einer Abnahme von 0,6 Prozent entspricht.

Die Stagnation am Arbeitsmarkt hängt dabei eng mit der eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Lage zusammen: Es werden zwar einerseits weniger Menschen arbeitslos, aber gleichzeitig werden auch weniger Stellen als in den vergangenen Jahren geschaffen, was zu weniger Abgängen aus der Arbeitslosigkeit führt.

Die Arbeitslosenquote ist leicht rückläufig und liegt im Ruhrgebiet aktuell bei 9,3 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen dabei unverändert die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (14,1 Prozent) und Duisburg (12,6 Prozent). Mit 6,2 Prozent weist der Kreis Wesel ruhrgebietsweit die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Unter den kreisfreien Städten sind es Bochum (8,5 Prozent), Bottrop (7,2 Prozent) und Hamm (7,9 Prozent).

Auch in NRW ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent auf 675.382 Personen leicht gesunken. Damit sinkt die Arbeitslosenquote in NRW im November 2022 ebenfalls minimal und liegt nun bei 6,9 Prozent.

 

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