
Die ExtraSchicht macht am 27. Juni wieder die Nacht zum Tag und öffnet Hallen, Parks und Quartiere für Musik, Akrobatik, Lichtinszenierungen und Humor. An 40 Orten in 18 Städten zeigen Künstlerinnen und Künstler, wie eng Tradition und neue Ideen im Ruhrgebiet zusammengehören. Gestern wurde das Programm in Gelsenkirchen vorgestellt.
Bei der langen Nacht der Industriekultur zeigt sich die Region von ihrer spektakulären Seite – etwa im Landschaftspark Duisburg-Nord mit der Flic Flac Motorbike-Show und mit dem Feuerzirkus Relight my Fire im BernePark Bottrop. Auch der Humor kommt bei der ExtraSchicht 2026 nicht zu kurz: Im LWL-Museum Zeche Hannover bestreiten Helmut Sanftenschneider, René Steinberg und Kevin O’Neil das Comedyprogramm, auf Rheinpreußen Schacht IV in Moers treffen Chöre und das Comedy-Duo Emmi & Willnowsky aufeinander .
Lichtkunst und Pyroshows locken zum Beispiel ins Deutsche Bergbau-Museum
Die ExtraSchicht 2026 gewinnt mit vier neuen Standorten weitere Facetten hinzu. Das sind die Galerie Ruttkowski;68 in Bochum, der Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen, die Gelsenkirchener Heilig Kreuz Kirche und das Theater Oberhausen. Nach einer Pause kehren sieben Spielorte zurück, die die ExtraSchicht über viele Jahre mitgeprägt haben: der Zechenbahnhof Mooskamp in Dortmund, die Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck, der Zechenpark Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort sowie Schlägel & Eisen in Herten. In Mülheim feiern gleich drei Orte ihr Comeback: die Stadthalle, die Wolfsburg und das Theater an der Ruhr.