Corona: Acht Seiten für ein Halleluja – Der Beschlussentwurf der Länder

Angela Merkel: Foto: CDU/Laurence Chaperon Lizenz: Copyright

Unternehmen sollen über die Feiertage schließen, auf Böller werden wir in diesem Jahr verzichten müssen und der Lockdown-Light wird bis zum 20. Dezember verlängert. Hier das Papier, über das am Mittwoch Bund und Länder diskutieren werden – und das zu einem großen Teil wahrscheinlich beschlossen wird:

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5 Kommentare

  1. #1 | ke sagt am 23. November 2020 um 09:58 Uhr

    Im Bereich Schule unkonkret, obwohl es immer häufiger insbesondere in den Brennpunkten zu Massenausbrüchen kommt.
    Es wird spannend, wann die Schnelltests dann auch real eingesetzt werden. In der Pflege etc. sind sie wohl noch nicht ausreichend verfügbar.

    Die Reise-Quarantäne hatte ein Gericht einkassiert. Warum soll man auch in Quarantäne gehen, wenn man aus einem Land kommt, das kaum Corona hat und dann womöglich in Herne oder Berlin wohnt.

    Hat irgendwer die Kontaktregeln verstanden?
    Wenn am Arbeitsplatz kein Mundschutz getragen werden muss, wenn der Abstand eingehalten wird, sollte zumindest bei größeren Gruppen immer wieder ein Schnelltest durchgeführt werden, um Ausbrüche zu erkennen.

    Wie schaffen es nur andere Länder, solche Verordnungen verständlich und zielgerichtet anzuwenden. Warum ist der Staat nicht in der Lage Schule, Busse/Bahnen zu sichern?

  2. #2 | Berthold Grabe sagt am 23. November 2020 um 15:30 Uhr

    Ich habe viel Verständnis für den bisherigen lockdown, doch die zukünftigen zusätzlichen geplanten Massnahmen werde ich definitiv nicht mittragen noch mich daran halten, weil sie völlig überzogen sind.
    Ich rufe diesbezüglich zum zivilen ungehorsam auf1

  3. #3 | Bochumer sagt am 23. November 2020 um 21:53 Uhr

    #2 Und diesen großartigen Aufruf starten sie ausgerechnet hier? Bravo. Das wird die Welt verändern.

  4. #4 | Susanne Scheidle sagt am 23. November 2020 um 22:21 Uhr

    @ Berthold Grabe
    Jeder, der einen nüchternen, will heißen von rosigen Illusionen befreiten Blick auf die derzeitigen Infektionszahlen wirft wird feststellen müssen, dass die derzeitigen Maßnahmen nicht ausreichen.
    Jeder, der sich der Mühe unterzieht, Ärzten und Pflegepersonal in den Krankenhäusern zuzuhören, wird feststellen müssen, dass die derzeitigen Maßnahmen nicht ausreichen.
    Jeder, der im Auge behält, wie unregelmäßig inzwischen die Zahlen von den Gesundheitsämtern an das Robert-Koch-Institut weitergegeben werden – ich beobachte das seit einiger Zeit für die Zahlen aus Gelsenkirchen, weil ich zufällig dort wohne – beschleicht eine Ahnung, dass den Mitarbeitern dort aus Überlastung die Übersicht völlig entgleitet, was wohl heißt, dass die derzeitigen Maßnahmen nicht ausreichen.
    Und wenn die derzeitigen Maßnahmen nicht ausreichen, dann kommt man nicht umhin, einen Zacken zuzulegen.
    Sich dem zu widersetzen ist kein ziviler Ungehorsam, sondern sowas wie eine Geisterbahnfahrt auf der Autobahn.

  5. #5 | Rainer Kirmse , Altenburg sagt am 24. November 2020 um 11:03 Uhr

    CORONA UND KEIN ENDE

    Das Raumschiff Erde in Not,
    Wir alle sitzen mit im Boot.
    Ein Virus treibt sein Unwesen,
    Begleitet von steilen Thesen;
    Der R-Wert und die Inzidenz
    Für manche einfach Nonsens.

    Geschlossen Cafes und Kneipen,
    Wir sollen zu Hause bleiben.
    Abstand halten ist angesagt,
    Jede Diskussion ist gewagt.
    Wir meiden Umarmung und Kuss,
    Es wachsen Ärger und Verdruss.

    So schwindet langsam das Vertrau'n
    In Sinn und Nutzen des Lockdown.
    Uns ist versagt jedes Event,
    Vermummt geh'n wir in den Advent.
    Lasst uns besteh'n den Härtetest,
    Damit retten das Weihnachtsfest.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

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