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Corona-Impfstoff: Wenn es nach den Grünen gegangen wäre, wäre Biontech nie gegründet worden

An der Goldgrube 12, Mainz-Oberstadt; Hauptsitz der BioNTech Foto: Epizentrum Lizenz: CC BY-SA 4.0

2008 gründeten Özlem Türeci und Uğur Şahin Biontech, das Unternehmen, das nun kurz vor der Zulassung des erste ersten Impfstoffs gegen Corona steht. Bereits 2001 hatte das Ehepaar Ganymed Pharmaceuticals gegründet. Beide Unternehmen nutzen Gentechnik für die Entwicklung von neuen  Medikamenten und Impfstoffen. Und sie haben damit Erfolg, wie das Beispiel des Corona-Impfstoffes zeigt.

Diesen Erfolg, der auf jahrelangen Forschungen und Vorarbeiten beruht, gibt es nur, weil sich die Grünen mit ihren Forderungen nach einem radikalen Verbot der Gentechnik nicht durchsetzen konnten. 1998 stoppte die SPD im Koalitionsvertrag den Wahn der grünen Fortschrittsfeinde, die damals noch Kellner und nicht Koch waren, was heute leider anders ist. Die hatten nämlich ein Jahr zuvor auf dem Kongress  “Gen-Medizin – Das Versprechen einer Gesellschaft ohne Krankheit und Behinderung”  in Berlin beschlossen: “Bündnis 90/Die Grünen lehnen Gentechnik grundsätzlich und für alle Anwendungsbereiche ab. Wir wollen deshalb die Gentechnik zurückdrängen.” Auch Forschung sollte nicht unterstützt werden. Das Ärzteblatt berichtete, in welchem Bereich nach Willen der Grünen mehr geforscht werden sollte: “Grünen-Sprecherin Gunda Röstel nannte “Homöopathie, zum Beispiel” als einen der alternativen Bereiche, auf den Forschungsgelder umgelenkt werden sollten.”

Wäre es nach dem Willen der Grünen gegangen, Özlem Türeci und Uğur Şahin hätten 2001 nie ihr Unternehmen in Deutschland gründen dürfen.

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14 Kommentare zu “Corona-Impfstoff: Wenn es nach den Grünen gegangen wäre, wäre Biontech nie gegründet worden

  • #1
    der, der auszog

    Bei aller Freude über einen Impfstoff, frage ich mich, ob dieser Umstand wirklich Anlass sein sollte, alte Rechnungen zu begleichen; in diesem Fall mit allem, was irgendwie grün ist oder kritisch gegenüber der Pharmaindustrie.

    Wenn jetzt schon Kamellen von 1998 wieder aufgewärmt werden, dann möchte ich gerne darauf hinweisen, dass das amerikanische Unternehmen Pfizer, das mit dem deutschen Unternehmen Biontech in Zukunft zusammenarbeiten wird, 1996, also zwei Jahre zuvor, in Nigeria illegale Tests ihres Antibiotikums Trovan (u.a. Zur Bekämpfung von Meningitisepidemien) an 100 Kindern vorgenommen hatte, Von den 100 Kindern starben 11, Fast ein Drittel der übrigen Probanden erlitt schwere Hirnschäden. Die illegalen Pfizer-Experimente mit Kindern in Afrika sind nicht nur Grund gewesen, das Unternehmen auf Milliarden schweren Schadenersatz zu verklagen, sondern auch die Grundlage für die Verschwörungstheorien auf die im gestern zum Thema veröffentlichten Text hingewiesen wurde. Zumindest schreibt die Welt davon: „ Die Pfizer-Affäre erschwert jegliche Gesundheitspolitik in Kano: Islamische Führer verbreiten in dem muslimisch dominierten Bundesstaat Verschwörungstheorien, wonach die Medizintests von 1996 Teil einer US-Verschwörung gegen den afrikanischen Islam seien. Mit der Folge, dass in Kano und im ebenfalls hauptsächlich muslimischen Bundesstaat Zamfara Impfkampagnen gegen Polio boykottiert werden – weil Gerüchte im Umlauf sind, wonach bei den Impfungen die Immunschwächekrankheit Aids übertragen werde.“ Ich weiß allerdings nicht, ob es sich bei der Welt um eine seriöse Zeitung handelt…Scherz beiseite, Was ich sagen will:
    Es gibt Gründe der Pharmaindustrie auf die Finger zu schauen (Sandoz-Katastrophe 1986; Contergan-Skandal 1960er Jahre, I.G.Farben, Schering Bayer und Co. im Nationalsozialismus) und würden sich einzelne Unternehmen nich immer mal wieder daneben benehmen, wäre vermutlich die Akzeptanz in Politik und Gesellschaft eine andere. Aber unter Umständen sind die toten und behinderten Kinder in Afrika Lediglich hinzunehmende Kollateralschäden auf dem Weg in eine schöne neue WeLT Im laurinschen Sinne.

    Hier gehts zum WeLT Artikel:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article921876/Pfizer-wegen-Versuchen-an-Kindern-verklagt.html
    Für alle die, die Welt nicht lesen auch was bei der FAZ:
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verdacht-auf-illegale-arzneimitteltests-nigeria-verklagt-pfizer-auf-schadenersatz-1438078.html
    und auch der Spiegel hat was zum Thema:
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-53621829.html

  • #2
    Emscher-Lippizianer

    #1
    Ich sehe es schon als wichtig an, daß die Fortschrittsfreundlichkeit der s.g. "Grünen" nicht in Vergessenheit gerät. Wenn ein Mensch wie Herr Habeck, der gerne Handwerkerrechnungen von der BaFin prüfen lassen möchte, in dieser Republik Verantwortung tragen würde, dann gäbe es sicherlich ein paar Globulis als Präventivmaßnahme gegen Corona. Und dann wären wir nicht mehr weit entfernt von der trumpschen Empfehlung, sich Desinfektionsmittel zu spritzen.

  • #3
    Wolfgang Wendland

    @der, der auszog
    Das Verbot einer Technologie ist nicht gleichzusetzen mit der, sicher sinnvollen staatlichen Kontrolle von Firmen bzw. eines entsprechenden gesetzlichen Rahmens. Insofern läuft Ihr Vergleich ins Leere.

  • #4
    der, der auszog

    @Emscher-Lippizianer (#2)

    Ich stimme mit Stefan Laurin in den meisten seiner Ansichten, die in seinen Texten zum Vorschein kommen überein, bin ihm sogar dankbar, dass er für Themen wie Beispielsweise Gentechnologie oder Atomkraft eine Lanze bricht, was sicherlich nicht immer einfach ist, weil es dem Mainstream widerspricht und viele seiner Berufskollegen lieber einfachen Parolen hinterherlaufen. Problematisch wird es für mich da, wo er versucht zu polarisieren, indem er, wie derzeit „Big Pharma“ als das unantastbare non-plus-Ultra darstellt und die Grünen als die ewig Gestrigen. An der Islamismusdebatte kann man erkennen, dass sich bei den Grünen derzeit etwas tut, zumindest machen die jüngsten Äußerungen Habecks diesbezüglich Hoffnung. Vielleicht hat die Impfstoffentwicklung einen ähnlichen Effekt und bringt den einen oder anderen Würdenträger in der Parteizum Nachdenken. Für mich lange noch kein Grund diese Partei zu wählen, aber auch keinen Grund sie für alles irgendwie verantwortlich zu machen, was schlecht ist oder schlecht hätte werden können.

  • #5
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @der, der auszog: Tatsache ist : Hätten die Grünen damals die Politik bestimmt, würde es heute Biontech nicht geben. Die Grünen bewegen sich? Ja, sie sind auch nicht mehr gegen Digitalisierung. Aber als sie erstmals auf der Tagesordnung stand, waren sie strikt dagegen.

  • #6
    Helmut Junge

    @dda, es gibt einen riesigen Unterschied zwischen den Erfindern bzw, Forschern und den Firmen, die eine Erfindung finanziell ausbeuten. Wenn vor 100 Jahren ein Erfinder manchmal noch auf eigene Faust die Vermarktung durchgeführt hat, ist das heute meist so teuer, daß es kaum noch jemanden gibt, der das könnte. Allein schon die Patentgebühren samt Anwälten, die sich um Widersprüche kümmern, sind ruinös hoch. Da bleiben fast nur noch Konzerne übrig, die das alles finanzieren können. Es geht ja dann erst los mit der Realisierung einer Idee.
    Also bitte Erfindung und Vermarktung nicht in einem Atemzug nennen.
    Soweit ich weiß, argumentieren die Grünen ähnlich wie du. Sie nennen die Vermarkter, aber sagen, daß sie schon gegen die Forschung sind, weil z.B. der mögliche spätere Vermarkter mehr oder weniger schlimme Methoden bei der Vermarktung angewandt hat. Sie bekämpfen aber oft bereits die Forschung, wie bei der Gentechnologie oder beim Versuchsreaktor für die Kernfusion. Da beim Letzteren auf absehbare Zeit keine Vermarktung stattfinden kann, sagen sie da, daß das Projekt so oder so niemals funktionieren wird und lehnen es deswegen als reine Geldverschwendung ab.
    Da geht es also direkt gegen die Forschung. Der neue Impfstoff wäre tatsächlich nicht entwickelt worden, weil die Grünen IMMER NOCH! gegen die Gentechnologie sind. Also auch zukünftige Impfstoffe gegen andere Krankheiten, wird es nicht geben, wenn es nach den Ansichten der Grünen ginge. Wenn den Grünen diese Kritik wehtun sollte, können sie ja umschwenken. Wenn sie nicht umschwenken, wird es weiter wehtun, weil weitere Artikel darüber geschrieben werden. Wir wollen schließlich alle leben, und wer sich da querstellt, wird öffentliche Kritik auf sich ziehen.

  • #7
    der, der auszog

    @Stefan (#5)

    Einverstanden. Am Beispiel der Digitalisierung fang ich an zu verstehen, worauf Du hinaus willst…

  • #8
    Walter Stach

    Und da die Folgen der Leugnung bzw. die der permanenten Relativierung der Ursachen und der Wirkungen des Klimawandels durch mich langfristig als wesentlich gravierender engeschätzt werden als die der Corona-Pandemie und unter den Parteien "die Grünen" die einzigen sind, die diese Problematik so sehen, so bewerten wie ich (als Sozi) und sie deshalb zu ihrem "Kernthema" als zweite bzw. dritte politische Kraft gemacht haben , wird es m.E. nicht gelingen, schon gar nicht hier bei den Ruhrbaronen, die Grünen wegen ihrer bisherigen Gen-technologie-Politik "ans Kreuz zu schlagen". Letzteres vermutet ich jedenfalls als Ziel des " einen oder anderen Kommentartors er bei den Ruhrbaronen -auch jetzt und hier. Diese Versuche scheitern m.E. vor allem dann, wenn sie immer wieder von denen gestartet werden -u.a. hier bei den Ruhrbarone-, zu deren jedermann bekanntem "Markenkern" es zu gehören scheint, permanent , aber bisher stets vergebens solche "Kreuzigungsversuche " zu starten.
    Was werden "diejenigen" wohl machen, wenn sie wegen ihrer vergeblichen Kreuzigungsversuche gegenüber den Grünen – jetzt aus Anlass einer Diskussion über den Corona-Impfstoff und die sog. Gen-technologie – "demnächst" z.B. in NRW und im Bund die Grünen als Koalitionspartner von CDU/CSU zu akzeptieren haben -nebst den grundsätzlichen gentechnolgischen und klimapolitischen Zielsetzungen der Grünen?

    Also…….
    Diskussionen zu Sachthemen nebst Benennung derjenigen, deren politische Positionierung seitens des jeweils Diskutierenden abgelehnt bzw. im nachhinein durchaus gut begründet angeprangert wird, sind das Eine, ,permanente Versuche, eine demokratische Partei, hier die Grünen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu diskreditieren, sind das Andere -legitim ist Beides.

    Der, der…und
    Helmut Junge,
    beim Schreiben dieses Textes seit nicht Ihr es gewesen, die mich "umgetrieben" haben.

  • #9
    abraxasrgb

    „Richtig glücklich ist ein Grüner erst, wenn er anderen etwas verbieten kann“ — Wiglaf Droste

    Balkonbiologen und Bionade-Biermeier*Innen at its best … kindlich, autoritäre Gemüter, die mental unreif geblieben, aber leider demokratisch wahlberechtigt sind … aber ich mag ihre hysterische Schnappatmung bei Konfrontation mit politischer Rationalität, die eskaliert, wenn man sie auf die dadurch verursachten erhöhte CO2 Emission aufmerksam macht. 😂

  • #10
    Helmut Junge

    Walter Stach, innerhalb der Partei der Grünen diskutieren einzelne Mitglieder oder Mitgliedergruppen manchmal heftigst über Fragestellungen, die dem Parteivorstand oft genug überhaupt nicht passen. Das kennst du nicht, und ich vermute, daß du als Sozialdemokrat, wenn du das erleben würdest, immer wieder vehement "Parteidiziplin" einfordern würdest. So wie du auch hier bei den Ruhrbaronen, wo es ja überhaupt um nichts anderes geht, als kontrovers zu diskutieren, auch häufig machst. Du magst das nicht, und solche Diskussionen sind in den traditionellen "Arbeiterparteien" auch nie geduldet worden. Trotzdem bist du auch hier schon lange dabei. Es scheint dir offenbar zu gefallen, obgleich du es nicht magst. Das Böse hat eben magische Anziehungskraft.
    Aber wenn du schreibst, daß daß ein "ans Kreuz schlagen" ist, liegst du völlig falsch. Eine lebendige Partei muß so sein. Tote Parteien dagegen verlieren sowohl Mitglieder als auch Wähler an lebendige Parteien, wie du an den Pateigeschichten deiner Partei und der der Grünen sehen kannst. Muckmäuschenparteien werden komplett aussterben, oder einfach im politischen Nichts landen.

  • #11
    der, der auszog

    @Helmut (#10)

    Ich nehme SPD und Grüne genau anders herum war als Du sie hier beschreibst. Themen, bei denen bei den Grünen ein innerparteilicher Streit von Nöten wäre, um Beispielsweise das Verhältnis der Partei zu Homäopathie/Medizin (Arzneimittel/Globoli) zu klären, werden geschickt unterbunden und bei jeder Gelegenheit vertagt. Da spielen dann auch wissenschaftliche Erkenntnisse, wie man sie im Zusammenhang mit Themen zur Klimapolitik immer wieder generiert, keine Rolle mehr. Innerparteilicher Schmusekurs ist angesagt.

    Die SPD hingegen zerfleischt sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit, was meiner Meinung nach ihren Untergang als Volkspartei beschleunigt hat. Da hetzt die Basis gegen die Führung in Berlin und beschädigt ihre Minister, indem sie der Bundespartei einen Parteihänsel und eine Parteigretel als Vorsitzende an die Seite wählt, die solange in die entgegengesetzte Richtung galoppieren, bis sie begreifen, dass die Partei, um Wahlen zu gewinnen nicht nur Parteimitglieder, sondern auch ganz normale Bürger braucht. Auf Kommunaler Ebene genau derselbe Quark. Reinhard Paß beispielsweise ist als OB in Essen bestimmt nicht gescheitert, weil sich in der SPD alle besonders lieb haben, Aber weil ich mit beiden Parteien derzeit nichts anfangen kann, auch nie Mitglied war und an entsprechenden Sitzungen teilgenommen habe, mag mich mein Eindruck als Außenstehender täuschen.

    Um mal wieder zum Thema zurückzukommen: Es bleibt auf jeden Fall spannend zu beobachten, wie die Politik in Deutschland in Zukunft mit dem Thema Gentechnologie umgehen wird. Es ist ja nicht nur ein die Menschheit bedrohendes Virus, welches sich mit dieser Technologie besiegen lässt, es soll ja auch Menschen geben, die immer noch an Hunger leiden….

  • #12
    Walter Stach

    Helmut Junge,
    wenn Du meine Meinungsäußerungen sinngemäß als "lebenslanges Produkt" von Parteidisziplin wertest, dann ist das Deine Sache.
    Ich will hier nicht langatmig "meine lebenslange" Praxis des Diskutierens erläutern, gestatte mir aber den Hinweis auf meine "Dikussionserfahrungen" außerhalb der SPD, z.B. mit jungen Menschen während deren Aus- und Fortbildung, in Schulen/Hochschulen , in andere Bildungseinrichtrungen oder mit Rats- und Fraktionsmitglieder aus allen Parteien , u.a. während meiner Zeit als städt. Verwaltungschef in CAS-R, oder mit Vertretern der komm. Bürgergesellschaft anläßlich bundeweit durchgeführter Bürgerforen der Bertelsmann-Stiftung, in denen ich für die BST aktiv war.

    Und gerade deshalb ist es in der Tat "meine Sache" -und die wird es bleiben-, vor allem immer dann -nicht nur hier bei den Ruhrbaronen- verbal "loszulegen", dann und wann heftig,, wenn ich den Eindruck gewinne, daß "man" Polemik, Hetze, Hass, Beleidigungen, persönliche Herabwürdigungen und Unwahrheiten zu verkaufen versucht als "Beitrag zu einem Diskurs." Insofern magst Du recht haben mit Deiner Bemerkung: "Das Böse hat eben magische Anziehungskraft". Ich bemühe mich, dieser Kraft zu widerstehen; klappt nicht immer, aber immer öfter..

  • #13
    Oberon

    Man muss immer wieder an die erwiesene Irrwitzigkeiten der Grünen erinnern, sei es vom naiv-gefählichen Biotech-Ausstieg über den milliardenteuren unsinnigen Atomausstieg bis hin zu den unsagbaren gesellschaftlichen Schandtaten wie zB. Unterstützung für Pädophilie, "wenn alles freiwillig ist".

    Nur durch die Kenntnis der Fehler der Vergangenheit kann es zur kritischen AUseinandersetzung mit dem Heute kommen. Und damit zur Einsicht, dass die Grünen bei ihren radikalen Klima-Forderungen heute wohl genauso schädlich agieren wie damals schon.

  • #14
    Helmut Junge

    @Oberon "Nur durch die Kenntnis der Fehler der Vergangenheit kann es zur kritischen AUseinandersetzung mit dem Heute kommen. Und damit zur Einsicht, dass die Grünen bei ihren radikalen Klima-Forderungen heute wohl genauso schädlich agieren wie damals schon."
    Die Grünen werden die Wirtschaft niemals gegen die Wand fahren! Keine ihrer Forderungen hat zum Leidwesen von Friday for future dafür das Ausmaß. Seit sie Habeck und Baerbock an die Spitze gewählt haben, haben sie sich, sehr zu meiner Freude, stark Richtung Realpolitik gewandelt. Und wenn sie erst einmal in einer Koalition sind, werden sie sich dem Koalitionspartner anpassen müssen. Das kann man in Österreich sehen.
    Wenn ich die Grünen kritisiere, was ich häufig tue, geschieht das, um ihnen eine Spiegel entgegen zu halten, damit sie merken, was woran sie noch an sich arbeiten müssen. Das hatte ich früher auch schon von innen heraus gemacht. Das tut ihnen und der Gesellschaft gut.

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