Der Befreiungsschlag für das Iranische Volk – Wie Israel eine 2.500 Jahre alte Schuld beglichen hat

F-35I Adir Foto: Major Ofer, Israeli Air Force Lizenz: CC BY 4.0


Am 28. Februar 2026 starteten die USA und Israel eine koordinierte Offensive gegen das iranische Regime – nur wenige Tage vor dem Purimfest, das an die Rettung des jüdischen Volkes vor der Vernichtung erinnert. Ziel der Operation: Irans Raketen- und Atomprogramm stoppen und ein Signal der Stärke für Freiheit und Sicherheit senden. Von unserem Gastautor Andreas Wolf.

Das Purimfest wird am 14. oder 15. Tag des Monats Adar des jüdischen Kalenders gefeiert. Dieses Jahr fielen die Feierlichkeiten auf den 3. März. Purim erinnert an den hierzulande gefeierten Karneval. Auf den Straßen sind verkleidete ausgelassene Menschen zu sehen, es gibt Aufführungen, Umzüge und Darstellungen, und der Alkohol fließt in Strömen. Letzteres geht darauf zurück, dass der Talmud ein Trinkgebot enthält, in dem es heißt, dass Erwachsene bei den Feierlichkeiten so viel Wein trinken sollen, bis sie nicht mehr zwischen „Verflucht sei Haman“ und „Gesegnet sei Mordechai“ unterscheiden können. Doch wer sind diese beiden Personen?

Im Buch Esther steht geschrieben, dass Haman der höchste Regierungsberater des persischen Königs Xerxes I. war. Er nutzte sein Amt selbstsüchtig aus und befahl dem obersten Rabbiner der Juden, Mordechai, vor ihm niederzuknien. Als dieser sich weigerte, plante Haman aus Rache, alle Juden im persischen Reich zu töten, und überzeugte den König mit einer Intrige. Der genaue Zeitpunkt, der 13. Adar, wurde durch das Los bestimmt – daher auch der Name Purim, der „Auslosung“ bedeutet. In dieser Not sandte Mordechai seine Stieftochter Esther zum König, um ihn zu bitten, sie und ihr Volk zu verschonen. Da bereits erlassenes Gesetz nicht widerrufen werden durfte, erlaubte der König den Juden die Gegenwehr. So nahmen die jüdischen Gemeinden Rache und töteten je nach Lesart entweder 75.000 ihrer Feinde oder 75 ihrer Anführer. König Xerxes sandte einen Brief an die jüdischen Gemeinden in allen Provinzen und forderte sie auf, ihre Rettung und die Treue zu seiner Herrschaft in Zukunft mit einem Fest zu begehen. Das Purimfest war geboren.

Wie damals Haman das jüdische Volk bedrohte, ist das iranische Volk in jüngster Zeit durch seine Regierung bedroht. Am 28. Februar 2026 verkündete US-Präsident Trump, die Vereinigten Staaten hätten gemeinsam mit der israelischen Luftwaffe Angriffe auf den Iran gestartet. Die von den amerikanischen Streitkräften „Roaring Lion“ und von den Israelis „Epic Fury“ (מבצע שאגת הארי) genannte Operation hatte zum Ziel, die iranischen Raketen- und Militärkapazitäten zu zerstören, den Erwerb von Atomwaffen zu verhindern und letztendlich das Regime zu stürzen.

Vorausgegangen waren Proteste und Demonstrationen der iranischen Zivilbevölkerung gegen das islamische Regime. Im Dezember 2025 begannen Massendemonstrationen und Streiks, die auf die anhaltende Wirtschaftskrise im Iran und die damit verbundene Unzufriedenheit mit der Regierung zurückzuführen waren. Unter dem Befehl des Obersten Führers Ali Khamenei und hochrangiger Beamter setzte eine brutale Repression gegen die Protestierenden ein. Unter der Verwendung von scharfer Munition kam es zu Massakern, bei denen Tausende von Demonstranten getötet wurden. Schätzungen gehen von mehr als 30.000 Todesopfern und 300.000 Verletzten aus.

Außerdem hatte der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 erhebliche Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Israel und Iran, da das iranische Regime einer der wichtigsten Geldgeber, Waffenlieferanten und ideologischen Unterstützer der Hamas ist. Bereits seit der Islamischen Revolution 1979 erkennt der Iran das Existenzrecht Israels nicht mehr an, und die Zerstörung des jüdischen Schutzraumes wurde zur Staatsdoktrin.

Bei den Angriffen der US Air Force und der israelischen Luftwaffe wurden der oberste „Revolutionsführer“ Khamenei sowie Verteidigungsminister Asis Nassirsadeh, der Anführer der Revolutionsgarde Mohammed Pakpour, der Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrats Ali Schamchani und der Generalstabschef Abdolrahim Mousavi eliminiert.

Wie die „The Times of Israel“ am 2. März 2026 berichtete, waren 30 der beteiligten Piloten und des Bodenpersonals Frauen. Das dürfte eine besondere Kränkung der klerikalfaschistischen Führung Irans darstellen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel haben dem iranischen Volk die Tore zur Freiheit geöffnet. Die Israelis haben sogar einige Tage verfrüht zum Purimfest die Schuld beglichen, in der sie beim iranischen Volk standen.

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