#1 | Nobby sagt am 1. Oktober 2009 um 12:24 Uhr

Das Ruhrgebiet, auch das nördliche, in dem es noch ein paar Bergwerke gibt, kann sich endlich auch mental vom Bergbau trennen und sich anderen, zukunftsträchtigeren Themen widmen.

In Grunde sollt jeder sich diesen Satz in aller Ruhe durchlesen und 5 Minuten einwirken lassen, und danach sich selber einige fragen stellen, ob wir immer von dem selben Ruhrgebiet reden. Im Süden des Ruhrgebiet, dort, no es den Stollenbergbau gab, oder wo die Kohle im Tagebau abgebaut wurde, hat sich die Bevölkerung die Frage vor 100 Jahren auch schon gestellt. Vor 100 Jahren gab es zwei Möglichkeiten: 1. Die Bevölkerung zog mit dem Bergbau mit nach Norden. 2. Die Bevölkerung wandte sich den zukunftsträchtigeren, im Ruhrtal verbreiteten Kleineisenindustrie, zu. Dieses führt zu der bis mentalen Unterschieden zwischen dem stark von Bergbau geprägten nördlichen Ruhrgebiet, und den mehrheitlich noch märkischen Ruhrgebiet in Süden.

Um so mehr sollte die Bevölkerung des nördlichen Ruhrgebiet auch mental vom Bergbau trennen, und den gleichen Weg gehen, den die Sesshaften im Südergebirge von 100 genommen haben.