Documenta: Und noch ein BDS-Fan in der Reisscheune

ruruHaus, Kassel, 2021, Foto: Nicolas Wefers/Documenta


Heavy Metal rettet Leben, so heißt es heute in der HNA , die die Death-Metal-Band Hazeen und deren Musiker Safdar Ahmed als member des Lumbung der documenta 15 vorstellt. Was qualifiziert einen Death-Metal-Musiker auf der sogenannten Weltkunstausstellung präsentiert zu werden? Von unserem Gastautor Jonas Dörge. 

Safdar Ahmed sei vielseitig talentiert und politisch engagiert also präsentiert er für die documenta 15 im Stadtmuseum ein multimediales Paket. Seine Band sei als „antirassistische muslimische Death-Metal-Band“ gegründet worden. Lesen wir Mal, was der talentierte Mr. Ahmed sonst so zu sagen hat: „To be clear: we support the Palestinian struggle for dignity, autonomy and human rights and condemn Israel’s practices of settler-colonial occupation, home demolition, arbitrary arrest, land expropriation and apartheid over Palestinian lives. […] 50+ year military occupation, the brutalisation and murder of thousands of innocent people, legalised

mass incarceration, the interrogation and torture of Palestinian children, the theft of natural resources, the destruction of Palestinian Arab culture, the apartheid wall, military checkpoints, home demolition, curfews, the support of radical Zionist settlers (armed religious fundamentalists) who attack and kill Arabs, poison their Olive trees and literally push people out of their homes, all with the permission of the state […] BDS is necessary, precisely for empowering individuals and grassroots organisations to come together and circumvent the inaction of our political leaders. Ordinary people can stand with Palestinians in defence of human rights, which is exactly why the recent boycott of the Sydney Festival was so inspiring and effective. Look to the example of South Africa and think about the legacy of the late Desmond Tutu, who memorably pointed out (for South Africa but also on Palestine) that if you choose inaction in the face of injustice you’re actually aiding the oppressor.“

 

 

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thomas weigle
thomas weigle
6 Monate zuvor

Lernen die da in Kassel überhaupt nix dazu? Dieser ganze Krempel namens doc 15 gehört jetzt aber schnellstens auf den Müllhaufen der Geschichte..Und diese antisemitischen Lautsprecher schnellstens ausgewiesen oder wenigstens mit einem bundesweiten Auftrittsverbot bedacht.Es ist nur noch zum Knochen kotzen.

Wolfgang Heinrich Scharff
Wolfgang Heinrich Scharff
6 Monate zuvor

Super! Danke für all Ihre langjährige Aufklärungsarbeit, Herr Dörge, das muss an dieser Stelle Mal gesagt werden. Aber wann werden wir in Deutschland endlich von der Geisel des importierten (islamischen, indonesischen, antifanischen) Antisemitismus erlöst werden?

nussknacker56
nussknacker56
6 Monate zuvor

Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass die documenta dieselben Anziehungskräfte auf Antisemiten hat, wie ein frischer Hundehaufen auf Fliegen. Der Duft des Letzteren scheint wiederum in einer Korrelation mit den öffentlichen Geldern zu stehen, die bei solchen Hassevents weiterhin fröhlich mit der Gießkanne verteilt werden.

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[…] Documenta: Und noch ein BDS-Fan in der Reisscheune, Ruhrbarone, 30.07.2022. (Documenta: Und noch ein BDS-Fan in der Reisscheune | Ruhrbarone […]

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