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Dorsten “supergeil”

Der Edeka-Werbespot mit dem Berliner Künstler Friedrich Liechtenstein sorgt gerade für Furore – auch in der kleinen Stadt Dorsten im nördlichen Ruhrgebiet. Doch da ist alles etwas anders…Via Meedia

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11 Kommentare zu “Dorsten “supergeil”

  • #1
    Markus Zurheide

    Nein, das ist nicht so geil. Das ist lupenreine PR – ein professionelles Auftrags-Video der Stadt Dorsten.

  • #2
  • #3
    Nansy

    Also, ich find es gut… oder gibt es vielleicht auch eine “Dorsten-Verschwörung”?

  • #4
    Franz Przechowski

    Das ist PR, die nach hinten losgeht. Idee geklaut, Umsetzung dilettantisch, inhaltlich nichts sagend. Was bitte schön, soll davon einen Menschen dazu bewegen, ein positiveres oder emotionaleres Bild von Dorsten zu entwickeln. Wird schwierig sein, weil der Clip nur das Gefühl von “Peinlichkeit” auslöst.

  • #5
    der, der auszog

    Als Mensch, der in Dorsten aufgewachsen ist, tue ich mich schwer damit, das Video schlecht, dilletantisch oder irgendwie peinlich zu finden. Stattdessen weckt es schöne Kindheits- und Jugenderinnerungen. Am Brunnenplatz in der Zechenkolonie haben meine Großeltern gewohnt, neben dem Schwimmbad steht meine alte Penne und neben dem Rathaus das Eiscafe, wohin man sich verkroch und seinen Kaffee trank, wenn man die Schule schwänzte. Mal was anderes als das kleinstädtische Schinderassabumm und der ganze Schützenfestquatsch, an den ich mich ebefalls erinnern kann und mit dem ich Dorsten früher in Verbindung brachte.

    @Frank Przechowski
    ich kann nicht erkennen, dass die PR, die da betrieben wird, irgendwie nach hinten los geht. Ganz im Gegenteil. Das Video steht gerade mal drei Tage auf Youtube und wurde schon über 12.000 mal geklickt. Wenn man “Dorsten supergeil” in eine Suchmaschine eingibt, dann stellt man fest, dass mitlerweile in unzähligen Zeitungen, selbst im tiefsten Bayern über das Video berichtet wird, von Bild und Co. ganz zu schweigen. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, so sicher auch bei diesem Video. Über den erhofften Effekt, den dieses Video auslösen sollte, nämlich als Stadt möglichst weiträumig ins Gespräch zu kommen, sicherlich nicht. Da ist das Ziel voll und ganz erreicht.

  • #6
    Franz Przechowski

    Möglichst weiträumig im Gespräch zu sein, muß nicht immer nur Gutes bedeuten. Menschen mit positiver Grundhaltung zu bestärken ist die eine Sache und recht einfach. Schwierig wird es mit denen, die keine vorgefasste Meinung und gar ein negatives Bild im Kopf haben. Ein schrullige “Alte” mit geklauter Idee und ungelenker Umsetzung ist dann vielleicht nicht hilfreich.
    Aber wie es auch immer sei, macht einfach.

  • #7
    Franz Przechowski

    Nur noch mal selber kurz recherchiert, lieber “der, der auszog” (…aus Dorsten vielleicht?)
    http://www.rp-online.de/digitales/internet/dorsten-macht-auf-edeka-superpeinlich-statt-supergeil-aid-1.4084407
    http://meedia.de/2014/03/04/dorsten-blamiert-sich-mit-supergeil-oma/
    und im tiefsten Bayern
    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/panorama/artikel/supergeil-cover-wird-zur-blamage/1027838/supergeil-cover-wird-zur-blamage.html

    Glückwunsche zur Blamage.

  • #8
    Nansy

    @Frank Przechowski
    …und was kommt als Nächstes? Dass es Dorsten gar nicht gibt… 😉

  • #9
    Sonja

    Jetzt wird die kleine Stadt aus dem Vest bekannt! Überall wird über den Spot berichtet. Er scheint enorm zu polarisieren.
    Ziel erreicht, oder?

    Schöne Grüße aus dem Vest.

  • #10
    Ein Recklinghäuser

    Hinter dem Video verbirgt sich eine Media- und Eventmanagementagentur, nicht die Stadt Dorsten.

    Leider scheinen das einige zu verwechseln.

    Über das Video kann man sicherlich streiten, die Geschmäcker sind da wieso oft sehr unterschiedlich.

  • #11
    Denise

    Ein nicht – “supergeiles” Video hätte wohl nicht wirklich solch eine Presse und eine solche Aufmerksamkeit gebracht … da hätte das nicht-geile Video noch so gut sein können … also ein voller Erfolg!!!
    … ist doch toll … bin gespannt, wie das weitergeht …

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