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Dortmund bekommt eine gute Rechtsdezernentin

Rathaus Dortmund

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Mit Diane Jägers haben SPD und CDU eine gute Wahl getroffen. Jägers hat ihren Job in Bochum gut gemacht, auch die größeren Herausforderungen in Dortmund kann sie schaffen.

Als er noch Umweltdezernent war, musste das Skandalunternehmen Envio das Umweltamt an Überwachungen erinnern, auch als Rechtsdezernent machte er keine gute Figur: Ob der Streit um das Subrosa, die Sperrstunde oder die Probleme in der Nordstadt: Wilhelm Steitz (Grüne), der  ehemalige Lebensgefährte von NRW-Gesundheitsministerin Steffens, wirkte als  Dezernent zu jedem Zeitpunkt überfordert und konzeptlos.

Anders Diane Jägers in Bochum: Zwar waren die Anforderungen die an sie gestellt wurden nicht so hoch wie in Dortmund, ist Bochum insgesamt eine Stadt mit weniger sozialen Konflikten als Dortmund, aber ihren Job erledigte sie Skandalfrei. Wer mit ihr zu tun hatte, zum Beispiel  die Wirte im Bermudadreieck, lobten ihre pragmatische Art. Jägers ist engagiert, keine Ordnungsfanatikerin und sorgt trotzdem dafür, dass die Dinge nicht entgleiten – eine Idealbesetzung.

 

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2 Kommentare zu “Dortmund bekommt eine gute Rechtsdezernentin

  • #1
    Klaus Lohmann

    Ich hab Frau Jägers bisheriges Wirken zwar nicht verfolgt (das ist dann wohl auch ein gutes Zeichen für ein skandalfreies Arbeiten;-), aber denke auch, dass es hier im Rechtsamt mit der Ablösung von Steitz nur aufwärts gehen kann – *wenn* Jäger es auch schafft, solche versuchten Rechtsbeugereien wie die unglaublichen “Manöver” der Stadtspitze im Umfeld der Wahllügen/-wiederholung zukünftig schon im Keim zu unterdrücken.

    Es darf aber nicht so sein, dass mit seinem Abgang auch Steitz´”Wirken” als Umweltdezernent so einfach vergessen wird. Gerade der Envio-Skandal sollte die Augen geöffnet haben, mit welcher Chuzpe die Verwaltung und die Wirtschaftsförderung dieses Amt als “Pepperl” zur Gewissensberuhigung benutzten, während blindgläubige Industriehörigkeit viele Menschen zu Chemie-Opfern machte.

    Übrigens auch ein Skandal, der nicht erst mit der Übernahme der alten ABB-Tochter durch den nun angeklagten Dr. Neupert seinen Anfang nahm.

  • #2
    at

    Das kommt natürlich darauf an, wen man fragt, zum Beispiel in der Causa Bürgerbegehren Musikzentrum. Dort haben einige Beteiligte das Verhalten als bestenfalls grenzwertig bezeichnet – mit durchaus nachvollziehbarer Argumentation. Nähreres dazu findet man auf der Website der Aktivisten.

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