10

Dortmunder Kunsthasch: Aus Bierstadt wird Dopestadt

Lange Zeit war Dortmund für eher mässiges Bier bekannt. Das könnte sich ändern: Dortmunds wird in Zukunft die Stadt des Kunstdopes.

Kaum wird die Drogenpolitik sowohl auf Landes- als auf Bundesebene liberalisiert, kommt es zu technischen Innovationen. In Dortmund ist es Prof. Oliver Kayser von der TU gelungen, THC, den Treibstoff im Dope, künstlich herzustellen. Das Verfahren soll preiswert und einfach sein. Schreitet die Liberalisierung voran, könnte die künstliche Haschproduktion ja ein neuer Wirtschaftszweig in Dortmund werden. Wo früher Stahlwerke und Brauereien das Bild bestimmten  stehen  vielleicht schon bald riesige Haschfabriken.

RuhrBarone-Logo

10 Kommentare zu “Dortmunder Kunsthasch: Aus Bierstadt wird Dopestadt

  • #1
  • #2
    Thorsten Bachner

    Das mit dem mäßigen Bier kann man hier im tiefen Osten nur als gezielte Provokation auffassen. Stefan ist bestimmt ein heimlicher Kölschtrinker. Im Kreuzviertel wurden im übrigen schon Agenten und Abgesandte holländischer Coffeeshops gesichtet…

  • #3
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Thorsten: Pils. Aber Getränke wie DUB und DAB sind mir in ziemlich schlechter Erinnerung geblieben :-).

  • #4
    Helmut Junge

    Hab mir mal den Bericht auf de HP der Uni Dortmund durchgelesen.
    Der Prof. Kayser hat Mikroorganismen, die nicht genauer benannt werden, die für die THC-Bildung bei der Hanfpflanze zuständigen Gene zugefügt.
    Diese genetisch veränderten Mikroorganismen produzieren jetzt THC.
    Wer also in den Besitz solcher Mikroorganismen gelangt, kann in einer Petrischale im Wohnzimmer THC produzieren. Niemand muß mehr nach Holland fahren, oder im Keller immer die teure Beleuchtung für die heimlich gezüchteten Cannabispflanzen anhaben.
    Also das ist wieder mal ein positiver Beweis dafür, daß die Gentechnologie wirklichen Fortschritt bringt.
    Jetzt wäre der nächste folgerichtige Schritt, die Gerstensorten in der Dortmunder Umgebung genetisch so umzuformen, daß daraus ein vergleichbares Bier
    gebraut werden kann, wie es in einer Stadt im Westen des Ruhrgebietes, deren Namen ich jetzt aus urheberrechtlichen Gründen nicht nennen kann, schon lange gebraut wird.

  • #5
    Dortmunder

    @4:
    Schmeckt Köpi wirklich so gut?
    @Autor:
    Mittelmässiges Bier, nanana. Immer noch besser als die Miege von _iege 😉
    (Bitte ersten Buchstaben selbst ergänzen, so von wegen übler Nachrede und so. Aber der Plopp-Verschluss ist schon schön. Erinnert mich an die Zeit Mitte der 80er, da gabs auf jeder Fete „Flens“).
    @2:
    Wo denn im Kreuzviertel? Im Barrock, B-Trieb, Esquina, Uncle Toms, Lokales, El Mundo und Allegro hab´ ich bisher noch keine Kaaskopjes gesehen. Da gibts überall nur leckeres Kronen, DAB und Brinkhoffs. Und in manchen von denen ist ja sogar absolutes Rauchverbot „drinnen“.

    Werbeblock aus, ich gebe zurück ins Westfalenstadion….wo es morgen gegen den Angstgegner FK Qarabag Agdam nur alkoholfrei gibt. Das ist sowas ähnliches wie Kunsthasch.

  • #6
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Dortmunder: Mein Lieblingsbier ist ja Bitburger :-). Getreu dem Motto: Abends Bit, morgens fit !

  • #7
    Helmut Junge

    @5
    früher war es auf jeden Fall besser.
    Wikpedia schreibt: „Die Brauerei wurde am 1. Februar 2000 Tochtergesellschaft der Holsten-Gruppe. Der Holsten-Konzern wurde 2004 an die dänische Braugruppe Carlsberg veräußert, die diesen zerschlug und die König-Brauerei sowie die Licher Brauerei an die Bitburger Holding veräußerte.“
    Das könnte bedeuten: Das jeder, der heute Köpi trinkt, eigentlich Bitburger,
    oder umgekehrt jeder, der wie Stefan Laurin glaubt, Bitburger zu trinken, eigentlich Köpi trinkt.
    Ich selber trinke eine Sorte, die etwas bitterer schmeckt. Da bin ich konservativer als Sie,(vermute ich)
    Sie sind mir übrigens immer noch die angekündigten Zahlen über die Höhe des Kulturhaushaltes schuldig.

  • #8
    Michael Kolb

    Ach ja, das Dortmunder Bier, das mochte Stefan noch nie so wirklich, aber es gleich „mäßig“ schimpfen? Nur mal so am Rande, wenn Du dich noch erinnern kannst, wie mäßig es gewesen ist, dann war es mindestens ein Bier zuwenig; bei Gefahr der Erinnerung einfach noch ’ne Hülse knacken und die Sache mit dem Gedächtnis ist am nächsten Morgen kein Thema mehr.

    Schon interessant, in dem Artikel geht es um THC, gesprochen wird jedoch über Bier… da komm einer mit. Egal! Ich habe noch nicht gelesen, worum es den Wissenschaftlern in Dortmund ging, aber ich frage mich, warum die Leute a las baricadas stürmen, wenn es um genmanipuliertes Gemüse geht, hier sich aber scheinbar freuen, wenn sie nun endlich im Keller das Licht ausmachen dürfen. Bestimmt wird sich bald eine Slow-Dope-Smoke-Bewegung bilden, alles homegrown und homebrewed.

    @ Dortmunder

    Ja, Qarabag Agdam klingt angsterfüllend… und ich werde mich mit einem Kronen-Damenlikörchen-Export beruhigen. Was Flens angeht… da werden bei mir ganz andere Erinnerungen getriggert… zu fünft auf der Stube in der Briesen Kaserne… brrrrrrrr… allerdings habe ich dort, im Ort, auch meine erste Begegnung mit dem Gedeck für den Herrn gemacht.

  • #9
  • #10
    Wähler

    In anderen Firmen werden akkurat die Kaffeetassen hingestellt, hier wohl Bong an Bong… *grins*

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.