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Duisburg: Besetzer-Aktionswoche geht weiter

Die Duisburger Gruppe Du it yourself setzt auch nach der Räumung am Samstag wie angekündigt ihre Aktionswoche fort.

Nach der Räumung ist vor dem Protest: Nach einer erfolgreichen Diskussionsveranstaltung am Montag und gab es am Abend des selben Tages  beim Spiel MSV-Duisburg gegen Fortuna Düsseldorf eine Solidaritätsaktion. MSV-Fans entrollten im Stadion ein Transparent mit der Aufschrift: “ “Duisburg 3.12: Repression statt Kultur?!”

Für den kommenden Samstag ruft Du it yourself nun zu einer Demo in Duisburg unter dem Motto  „Jetzt erst
recht! Sozio-kulturelle Freiräume erkämpfen!“ auf. Los geht es vor dem Hauptbahnhof. Mehr Infos gibt es hier.

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7 Kommentare zu “Duisburg: Besetzer-Aktionswoche geht weiter

  • #1
    Katharina

    Mal eine Frage:
    „Welche Rolle spielte Herr Reifegerste am Montag.
    Ist er als Unterstützer, als Beobachter oder als Maulwurf dabei.
    Ist er als Vertreter von Herrn Janssen dabei gewesen?
    Gehört er zum Kulturdezernat? Wenn ja, hat er das offen gesagt?
    Wenn nein, in welcher Funktion ist er da?
    Ist er offizieller Unterstützer oder Verhandlungspartner der Initiative?“
    Seine Rolle ist mir etwas suspekt.

    Noch etwas ist mir aufgefallen. Naive Nachfrage, bin ja nicht vom Fach.
    In der WAZ stehen jeden Tag Autounfälle.
    In Laar, Scholtenhofstr./Emscherhüttenstr. hat es auch geknallt.
    Erscheint nicht in der WAZ.
    Erscheint gar nichts über Laar? Findet dieser Stadtteil überhaupt Beachtung in Duisburg? Oder ?

    Klasse, daß es weitergeht. Werde am Samstag kommen.

  • #2
    Katharina

    Habe jetzt die Berichterstattung über das Fußballspiel am Montag
    in der WAZ,NRZ und RP gesichtet.

    Steht da was über das Transparent: „Duisburg 3.12.Repression statt Kultur“

    Vielleicht habe ich es ja übersehen, überlesen?

    Freue mich über die Jugend, die was bewegen will. Klasse.
    Hoffentlich bleibt alles überparteilich.

  • #3
    Thomas

    #1 – Katharina:

    >Welche Rolle spielte Herr Reifegerste am Montag.

    Oder sonst?

    Olaf Reifegerste ist es immerhin gelungen, seit Dekaden in der Duisburger Kulturverwaltung und ihren ausgelagerten Instituten unterzukriechen – um darin Veranstaltungen vom Diffikultitätsgrad eines Provinz-Schützenfestes zu organisieren.

    Nu schafft er schwer pro domo – und will Duisburg-Ruhrort als Kreativitätsquartier unter die Leute posaunen. Das ist ja ganz niedlich.

    http://www.duisburgfans.de/duisburg/artikel/20111114-startconference-2011-ortswechsel-willkommen-in-duisburg-ruhrort-gespraech-mit-olaf-reifegerste-teil-2/

    Ruhrort ist ja wirklich ganz niedlich, jedoch sind die besseren Rheinpromenaden bzw stromnahen Altstädte in den Nachbarstädten Nijmegen, Emmerich, Düsseldorf und Köln.

    Daß Reifegerste in Ruhrorts einzigem sich dem einzigen Establishment verweigerndem Laden, der Punkeria,

    http://punkeria.blogsport.de/

    jemals erschienen wäre, hab‘ ich noch nie gehört.

    Reifegerste favorisiert in seinen FB-Auftritten den doofen Claim ‚I heart RuhrYork‘.

    http://iheartruhryork.blogspot.com/

    In meiner Stammkneipe kann man Taschen für den Biertransport vom Büdchen kaufen – mit der Aufschrift:

    I fart Ruhr York.

    https://www.facebook.com/ifartruhryork

    Soweit dieses.

    (:

  • #4
    Katharina

    Wollte nur eine Info.
    Er war am Montag im Cafe Zentral und mir ist nicht klar, in welcher Funktion?
    War er als Repräsentant der Stadt da?
    Oder hatte er einen Beobachterstatus?

    Ich finde das wichtig für die Aktivisten. Sie müssen von der Stadt offen und ehrlich behandelt werden.

    Oder sonst? Damit kann ich nichts anfangen. Ist das eine Drohung?

  • #5
    Thomas

    #4 — Katharina:

    >Er war am Montag im Cafe Zentral und mir ist nicht klar, in welcher Funktion?
    War er als Repräsentant der Stadt da? Oder hatte er einen Beobachterstatus?

    Ich war nicht dorten; aber ich habe gestern, beim Fußballabend, mit Leuten gesprochen, die irgendwie dabei sind.

    Man habe, aus den üblichen Gründen, Eschhausens Ende, einstige Besetzung Wörthstraße, Struggle um die Etablierung des Hundertmeister, dessen folgerichtiger Untergang, kein historisch induziertes Vertrauen in Stadt und Politik, wäre aber bereit, um einer historischen Chance und eines herzuleitenden gemeinsamen Interesse willens, es wieder mal zu versuchen.

    Die Soziokulturellen haben ihre Hausaufgaben gemacht, fraglich ist, wie die Stadtverwaltung zukünftig reagieren wird.

    Allein der Umstand, daß Wesen wie Reifegerste (SPD) und der Duisburger Kulturdezernent Karl Janssen (CDU) sich seit Monden nicht zu Zwischennutzungen leerstehender kommunaler Liegenschaften – und davon gibt’s ne Menge – äußern, läßt mich, ausschließlich als parteiischer Beobachter, positiv besonnen, auf eine gewisse Unentschlossenheit schließen.

    Schaun wir mal – die beiden Jungs werden ihren Arsch noch retten müssen:

    Duisburg hat nix mehr.

    Die Akzente sind gestorben, die Traumzeit hat keinen Sponsor mehr, die Stadt ist im Haushaltsregime, kommunale Kulturausgaben sind freiwillig, also für DU nicht zahlbar

    – an deren Stelle, würd‘ ich meinen, sollte man den Soziokulturellen doch einfach ein paar Schlüssel für leerstehende Buden in die Hand geben, damit die mit Enthusiasmus selbst was machen.

    Selbst mit dem Kollateralschaden, daß es imagemässig der sterbenden Stadt nutzt.

    (;

  • #6
    Olaf Reifegerste

    Hallo Katharina, hallo Thomas,
    wie sagte einst der große Kabarettist Hanns-Dieter Hüsch: „Der Niederrheiner weiß nichts, kann aber alles erklären“. Ich denke, das trifft zuweilen auch auf Nicht-Niederrheiner zu. Nur gut, dass man recherchieren und sich informieren kann – siehe hier: http://www.ruhrbarone.de/duisburg-kein-kontakt-zu-den-besetzern-stimmt-nicht
    Gruß von Olaf Reifegerste

  • #7
    Thomas

    #6 (Olaf Reifegerste).

    Olaf, daß wir Dich wegen Deiner Rolle als kommunaler Kulturverweser ein wenig hart ran nehmen – geschenkt.

    Zu dem Umstand mit den Besetzerkids ist es aber so:

    Es gibt immer noch keinen Kontakt zu Rohde bzw der Stadt Duisburg und ihren Körperschaften und denen.

    Habense mir vorgestern noch in unserer gemeinsamen Stammkneipe, Du weißt schon, so triftig und erweislich erzählt.

    Und sie sagten noch, sie wären im Nachgang zu ihrem Gesprächsansinnen, das auch noch per Strompost und Snailmail, nämlich per Einschreiben rausgangen wäre, beim telefonischen Nachfassen abgewimmelt worden.

    Olaf, den schwarzen Peter hat die Stadt. Also Dein Laden.

    Und Olaf, zu Hüsch oder wie der heißt:

    Henscheid zu Hüsch:

    „Die dumme Sau vom Niederrhein.“

    (:

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