Duisburg: Mit Dierkes und Hammer und Sichel gegen Israel

Wenn es in Duisburg gegen Israel geht, darf er nicht fehlen: Auch heute war Hermann Dierkes, der Fraktionsvorsitzender der Linkspartei  Duisburger Rat dabei, als gegen Mittag in Marxloh knapp 20 Leute unter Hammer und Sichel- und Palästina-Fahnen versammelten, um gegen das Recht Israels sich gegen den Beschuss von Hamas Raketen zu wehren zu protestieren. Im Aufruf der Demo hieß es gewohnt großspurig:

Wir rufen alle fortschrittlichen Kräfte in Duisburg und Umgebung dazu auf gegen den imperialistischen Angriff zu demonstrieren und sich mit dem von der Vernichtung bedrohten palästinensischen Volk zu solidarisieren.

Nun ja, auch die „fortschrittlichen Lräfte“ scheinen an diesem schönen Herbsttag lieber einkaufen zu gehen.

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11 Kommentare

  1. #1 | Achim sagt am 17. November 2012 um 14:11 Uhr

    Nun ja die fortschrittlichen Kräfte scheinen sich wohl irgendwie an die fortschrittlichen Kräfte zu erinnern, die von Islamisten ermordet wurden.

    Möglicherweise kennen sie noch Bruchstücke des Textes der Internationale:

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,
    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
    Uns aus dem Elend zu erlösen
    können wir nur selber tun!
    Leeres Wort: des Armen Rechte,
    Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
    Unmündig nennt man uns und Knechte,
    duldet die Schmach nun länger nicht!

    Das Lied enthält klare theologische Aussagen.

    „Es rettet uns keinhöh’res Wesen, kein Gott,“

    Karl Marx bezeichnete Religion als
    „Opium des Volkes“

    Solche (richtigen) Aussagen werden im Machtbereich
    der Islamisten mit dem Tode bestraft, und
    häufig tut es auch richtig weh.

    Man muss schon von krankhaftesten Hass
    zerfressen sein, um sich als Kommunist
    für die Ausweitung islamistischer Machtbereiche
    einzusetzen.

    Die letzten Zeilen kann man auch auf die
    armen Hausangestellten in diversen reichen
    islamischen Ländern beziehen.
    Körperliche Züchtigung gehört da wohl
    zum üblichen „Sozial“verhalten der
    Reichen.

    Na irgendwann kommt die Sklavenbefreiung…

    Achim

  2. #2 | Schinken sagt am 17. November 2012 um 18:06 Uhr

    ich,glaube,herrmann dierkes ist erst in zweiter linie kommunist.sein hauptanliegen ist der dumpfe antisemitismus, daher fühlt er sich in der nähe von islamfaschisten sauwohl.

  3. #3 | HansPeter sagt am 17. November 2012 um 19:01 Uhr

    macht schon geile Fotos, so ein iPhone…

  4. #4 | discipulussenecae sagt am 17. November 2012 um 21:56 Uhr

    Besonders possierlich finde ich es immer wieder, wenn ausgerechnet die DDR-Nostalgiker von den Linken sich selbst als ‚fortschrittlich‘ bezeichnen. So kann man sich die Wirklichkeit auch schön schwafeln …

  5. #5 | Achim sagt am 17. November 2012 um 22:27 Uhr

    Anlässlich der Debatte über die Aufarbeitung der Love Parade
    bin ich über erschreckende Zustände in Duisburg gestossen.

    https://www.xtranews.de/2012/02/06/tuerkische-rechtsextreme-nationalisten-als-sauerlands-wahlhelfer/

    Sooo schrecklich der Dierkes ist, die CDU scheint noch schlimmer als fie
    Linkspartei zu sein.
    Immerhin ist die Linkspartei im Gegensatz zur CDU in
    eine antifaschistische Koalition gegen türkische Faschisten
    eingebunden zu sein.

    Bleibt die Frage nach den Ursachen zu soviel Selbsthass für einen Kommunisten…

    Achim

  6. #6 | Lisa Freuntlich sagt am 17. November 2012 um 22:49 Uhr

    Welch ein erbärmlicher antisemitischer Haufen. Schon die Altnazis glaubten sich im Überlebenskampf gegen die Juden. Die antisemitischen Mörder und ihrer Unterstützer haben kein schlechtes Gewissen, sondern stets ein gutes, da sie sich im Kampf um Frieden gegen das Böse, das sie auf Juden projizieren, wähnen. Beim Blick ins Fernsehen, in die Zeitungen, ins Internet und in die Fressen der Mehrheit der Deutschen, die gegen Israel hetzen, wird deutlich, dass es leider kein versprengtes Häufchen vermeintlicher Kommunisten ist, dass Israel angreift, um das eigene Triebleben zu befrieden.

  7. #7 | Addib sagt am 18. November 2012 um 01:52 Uhr

    zu #5:
    Die Teilnahme an einer „antifaschistischen Aktion gegen türkische Faschisten“ hindert die LINKEN nicht daran, gemeinsam mit eben diesen türkischen Faschisten gen Gaza zu schippern um die“völkerrechtswidrige“ Blockade zu brechen.
    A propo brechen ….

  8. #8 | Achim sagt am 18. November 2012 um 09:56 Uhr

    zu #7

    Es gibt da in der Linkspartei nicht nur verschiedene Flügel
    wie z. B.: den BAK Shalom
    https://bak-shalom.de/

    sondern auch „verschiedene Flügel“ in einer Person, also möglicherweise
    eine „Persönlichkeitsspaltung“.

    Nehmen wir mal die „Gaza-Hilfsflotte“. Nach Einschätzung vieler wichtiger Friedensfreunde ging es bei der von der Türkei organisierten „Hilfsflotte“ nicht
    nur nicht um reale Hilfslieferung und auch nicht um einen
    islamistischen Wahlkampf, sondern um die Erpressung des Westens um Geld für
    die türkische Atombome zu sammeln.

    Also etwa so: „Geld her für unsere Atombombe
    oder wir zicken herum und…“

    Ein pakistanischer Machthaber hatte einmal gesagt.
    „Wir brauchen die Atombome, auch wenn wir Gras fressen müssen…“
    Und er behielt recht. Allerdings wurde das Gras knapp…

    Aber bereits die türkischen Grossmachtpläne hinter der Gazaflotte
    waren offensichtlich.

    Die Friedensbewegung hielt sich deswegen von der Gazaflotte fern.

    Aber nehmen wir mal einen gewissen „Nordmann“.

    Vor vielen Jahren erhielt ich mal eine offizielle Einladung zu
    einem kurdischen „Friedenskongress“.

    Da stellte sich nur die Frage:
    Könnte dies eine Einladung der – damals
    noch in Deutschland legalen – PKK sein.

    Also fragte ich nicht Google sondern Altavista
    nach Infos über die PKK.

    Einer der ersten Treffer war ein Rechtsgutachten eines
    Völkerrechtsjuristen über die – von ihm bejahte –
    Zulässigkeit des bewaffneten Kampfes der PKK.
    (Die PKK wollte wohl gerade die türkische Wirtschaft
    durch bewaffnete Angriffe auf türkische
    Tourismusindustrie schädigen. Dies bedeutete
    natürlich die Gefährdung von deutschen Bürgern,
    und es gab eine Verbotsdiskussion.)

    Nun ich fand einen anderen Hinweis, das die PKK
    hinter der Einladung steckte und wir ignorierten
    die Einladung.

    Ich dachte mir meinen Teil über furchtbare Juristen…

    Und dann kam die Gazaflotte und der „Nordmann“ machte
    mit, unterstützte also als früherer „Hausjurist“ der
    PKK die türkischen Grossmachtbestrebungen.

    Ein wahrlich erstaunlicher Wandel.

    Vor ein paar Wochen habe ich nachgesehen.
    Jetzt ist er wieder oder noch? eher für die PKK.

    Da liegt der Vedacht einer
    „Persönlichkeitsstörung“ vor.

    Konkretere Hinweise fand ich in einem
    Veranstaltungsbericht auf einer „antideutschen“
    Webseite. Nun ja, ein Gemüt wie ein Schlachterhund
    hat nicht jeder und eine gemeinsame Schiffsreise
    mit ein paar Toten an Bord ist keine normale
    Schllandheimfahrt mit ein paar Schnarchern
    im Schlafsaal.

    Irgendwie scheint die Kriegsteinahme hier als ein gewisser
    „Kicklieferant“ zu dienen.

    Sollte er doch lieber Fallschirmspringen wie JWM
    oder ein mir flüchtigst bekannter älterer
    „Info-tv-krieger“.

    Achim

  9. #9 | Hans-Dampf sagt am 18. November 2012 um 21:26 Uhr

    Wenn Dierkes Antisemit ist, was ist dann dieser Politiker hier?

    https://twitter.com/dslawfox/status/270099373319389185

  10. #11 | EiligeIntuition sagt am 19. November 2012 um 05:18 Uhr

    Es ist erschreckend, was sich links von der Mitte alles an rechtsextremen Gedankengut findet.

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