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Ebola in Liberia: Drohender Genozid durch Aberglaube

Engagiert sich seit 6 Jahren für Liberia, seit 4 Jahren als Attaché: Tobias Huch (Foto: Tobias Huch)

Engagiert sich seit 6 Jahren für Liberia, seit 4 Jahren als Attaché: Tobias Huch (Foto: Tobias Huch)

Vor einiger Zeit interviewte ich Tobias Huch (32) zum Thema „FDP Liberté„. Dabei führte er aus, dass er seit mehr als 4 Jahren als ehrenamtlicher Diplomat (Attaché) für Liberia tätig sei und maßgeblich die Ständige Vertretung (Mission) Liberias bei den Vereinten Nationen in Genf wieder aufgebaut habe.

In dem westafrikanischen Land mit knapp 3,5 Mio. Einwohnern grassiert derzeit das Ebola-Virus, mehr als 700 Menschen sind daran bereits verstorben. Ein großes Problem bei der Bekämpfung dieser tödlichen Erkrankung ist der Aberglaube. In einem Gastbeitrag für die Ruhrbarone analysiert Huch die aktuelle Situation.

 

von Tobias Huch

Die Brutalität eines afrikanischen Krieges

Liberia hat in den letzten Jahrzehnten eine Menge durchmachen müssen. Ende der 80er Jahre begann ein gnadenloser Bürgerkrieg zwischen diversen Warlords und der Regierung, der zum Teil auch die Nachbarstaaten erfasste. Man muss hierbei wissen, dass der Begriff  „Krieg” in einem afrikanischen Staat fast alles in den Schatten stellt, was wir uns in Europa unter einem Krieg vorstellen. Auf konkrete Beispiele der unsäglichen Grausamkeiten und Menschenverachtung verzichte ich an dieser Stelle, empfehle aber für interessierte Leser das Buch „Blutsbrüder“ von Michael Jentzsch und Benjamin Zahn.

Wie in vielen afrikanischen Ländern gab – und gibt – es auch in Liberia kein gesellschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl im Sinne eines nationalen Bewusstsein; statt dessen war nur das jeweilige Dorf oder die vor Ort dominierende Miliz bzw. Rebellengruppe wichtig. Moral und Ethik, verbunden mit Gottesglauben und den daraus resultierenden Folgen, existieren nicht in der Form, wie wir es im aufgeklärten Christentum kennen. Man vertraut auf Naturreligionen, und diese haben bis heute, trotz großen Zulaufs der boomenden Freikirchen des Baptismus und Methodismus, aber auch der katholischen Kirche, einen enormen Stellenwert; weniger in der Hauptstadt Monrovia, aber tief verwurzelt besonders in den ländlichen Regionen des Flächenstaats Liberia.

 

Zunächst vielversprechende Entwicklung in Liberia

Bis heute, also über 10 Jahre nach dem verheerenden Bürgerkrieg, hat sich Liberia recht gut von den Folgen erholt und entwickelt. Investoren sind im Land. Der Stahlkonzern Accelor Mittal hat Milliarden investiert, Chinesen bauen Straßen (auch wenn diese nach wenigen Jahren wieder kaputt sind), und vor allem Libanesen bauen allmählich eine touristische Infrastruktur auf, indem sie vor allem im gehobenen Hotelsegment (4- und 5-Sterne) und in gute Gastronomie investieren. Auch politisch ist die Zeit der Kriegstreiber Geschichte: Die amtierende Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf, die von ihren Bürgern nur Ma’Ellen gerufen wird, erhielt vor zwei Jahren gar den Friedensnobelpreis für ihre herausragende Friedensarbeit. Kurzum: In Liberia verstand man es, einen Staat aus dem Nichts wieder aufzubauen – durchaus auch unter Einbeziehung der Menschen, die noch vor 15 Jahren schwerste Kriegsverbrechen begangen haben: Eine zum Zweck der Aufarbeitung eigens gegründete “Wahrheitskommission” setzte sich schonungslos mit den Bürgerkriegsgreueln auseinander, nicht um Rache zu üben oder einseitige Schuldzuweisungen zu erheben, sondern um eine Versöhnung der einst verfeindeten Gruppen zu erreichen und sich der eigenen Geschichte zu stellen, um einen gemeinsamen Neuanfang zu ermöglichen. Vergebung ist die größte Leistung Liberias, an der Ma’Ellen aktiv mitgewirkt hat.

 

Ebola wurde nicht als Gefahr wahrgenommen

So positiv die Entwicklung des Landes im Vergleich zu vielen anderen afrikanischen Staaten war, so schrecklich wirkt sich daher aktuell eine gänzlich neue Krise auf die liberianische Gesellschaft aus, deren Folgen noch gar nicht abzusehen sind: Der Ausbruch der hochsteckenden Seuche Ebola ist für Liberia eine Katastrophe, wie man sie in der mittlerweile erreichten Dimension nicht für möglich gehalten hätte. Diesmal sind nicht Warlords und brandschatzende Marodeure eine Gefahr für Leib und Leben der Menschen, sondern ein Virus. Immer wieder hatte es zwar in Westafrika Ausbrüche dieser tödlichen und aggressiven Erkrankung gegeben, die aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate und der Abgeschiedenheit der Ausbruchsherde jedoch meist von selbst wieder verschwand. Daher sah man die ersten Ebola-Fälle Anfang des Jahres zunächst noch sehr gelassen; Infizierte wurden unter Quarantäne gestellt oder auf den Isolierstationen der Klinik untergebracht. Wie sich jedoch bald zeigte, war die Epidemie diesmal weit gefährlicher. Sie trat an verschiedenen Stellen des Landes auf, die Infektionszahlen explodierten geradezu und bald war klar, dass an eine Eindämmung des Virus nicht mehr zu denken war. Inzwischen, sechs Monate später, muss man Ebola in Liberia als “außer Kontrolle” bezeichnen. Die Gegenmaßnahmen sind drastisch und haben weitreisende Folgen für Wirtschaft und Lebensalltag der Menschen. Anfang dieser Woche hat Liberia alle seine Grenzen geschlossen, das Land kann nur noch nach einem medizinischen Check betreten werden. Man schottet sich ab.

 

Blick auf Strand und Slum der Hauptstadt Monrovia (Foto: Tobias Huch)

Blick auf Strand und Slum der Hauptstadt Monrovia (Foto: Tobias Huch)

Natur- und Aberglaube kontrollieren die Landbevölkerung

Eine entscheidende Ursache, warum die Seuche bei so massivem Auftreten wie in der jetzigen Ausbruchswelle fast unmöglich in den Griff zu bekommen ist, liegt im Urglauben der vor allem ländlichen Liberianer. Man vertraut auf alte schamanische Traditionen – und nicht der westlichen Schulmedizin, der man traditionell ohnehin misstraut: Die Isolierstationen, die eine kompromisslose Trennung der Kranken von ihren gesunden Angehörigen erzwingen, von die Menschen als furchteinflößend und grausam empfunden. Seit Urzeiten ist es Brauch, Kranke nicht auszustoßen, sondern sich im im Krankheitsfall in den engsten Familienkreis zurückzuziehen und den „Dorfzauberer”, eine Art Medizinmann, zur Hilfe zu rufen. Die Betroffenen halten sich in ihrer Verzweiflung an ihrem Naturglauben fest und ignorieren wissenschaftliche Erkenntnisse des Infektionsmedizin; so entfloh eine mit Ebola infizierte Frau beispielsweise vor fünf aus ihrer Quarantäne, bestieg ein in Liberia typisches Sammeltaxi (besetzt mit 4-9 weiteren Passagieren!) und fuhr mit diversen Zwischenstopps in ihr Dorf, um bei ihrer Familie zu sein. Fast 40 weitere Personen kamen so mit der hochinfektiösen Patientin in Berührung, was einer Ausbreitung der Seuche Vorschub leistete; schließlich musste ihre gesamte Großfamilie gewaltsam isoliert werden.

Das Beispiel ist kein Einzelfall. Die meisten Menschen wissen nicht mit dem Virus umzugehen. Die Zeitungen der Hauptstadt, wie etwa der “Daily Observer”, informieren zwar umfangreich und detailliert, wie man sich zu verhalten hat – aber die meisten Liberianer können nicht lesen. Mittlerweile, wenn auch spät, ist man endlich dazu übergegangen, die Bevölkerung in der Provinz mittels Radioübertragung zu informieren; Entwicklungshelfer und internationale Ärzteteams gehen von Dorf zu Dorf und leisten Aufklärungsarbeit. Aber trotz dieser Maßnahmen ist das Misstrauen hoch, die Menschen vertrauen eher ihren jahrtausendealten naturreligiösen Erklärungen. Erst kürzlich wurde eine Gruppe von „Ärzte ohne Grenzen“ aus einem Dorf voller Ebola-Infizierter gewaltsam verjagt, weil die Dorfbewohner der Überzeugung waren, die Helfer würden den Tod bringen.

 

Hilfe zur Selbsthilfe tut Not

Für mich, der sich während der letzten fünf Jahre im Rahmen meines diplomatischen und karitativen Engagements intensiv mit den Verhaltensstrukturen der Liberianern befasst hat, war die nun von der Regierung verhängte Schließung der Grenzen ein Alarmsignal. Mich hat die Entwicklung leider nicht überrascht. Eine geplante Reise nach Monrovia hatte ich schon vor längerem abgesagt und stattdessen meinen engen liberianischen Freunden angeboten, dass sie nach Europa kommen und hier bleiben sollen, bis die Seuche unter Kontrolle gebracht ist, weil ich befürchtet hatte, dass die Mitwirkung der dort lebenden Menschen bei der Erfüllung westlicher Seuchenbekämpfungsstandards viel zu gering sein würde, um eine Ausweitung der Seuche zu verhindern. Meine liberianischen Freunde lehnten mein Angebot mit einem Lächeln abgelehnt – sie hielten meine Sorgen für übertrieben. Heute weiß ich, dass ich leider Recht hatte.

Für Liberia und auch die anderen betroffenen westafrikanischen Staaten hilft jetzt nur ein harter und umfangreicher Maßnahmenkatalog. Jeder Bürger muss auf für ihn verständliche Weise über die Seuche, ihre Ursachen und ihre Gefahren informiert werden. Dazu muss man zunächst auf die Dorfoberhäupter (Häuptlinge) zugehen und ihnen – stets mit Respekt für ihre Traditionen und Gebräuche – die Situation klar machen. Das Vertrauen der Menschen in das jeweilige Dorfoberhaupt ist weit größer als das in die Zentralregierung, in irgendeine Zeitung, eine Radiostation oder gar einen westlichen Arzt. Dennoch gilt es, zusätzlich über alle Kommunikationswege und Medien die Menschen zu erreichen: Warnungen über Radio, TV, Zeitung, per Handzettel und über Lautsprecherdurchsagen sind zwingend notwendig. Auch das Verbot bestimmter Lebensmittel, die mit der Seuche in Verbindung gebracht werden, ist mittelfristig zur Verhinderung neuerlicher Ausbrüche notwendig (z.B. Affen- oder Fledermausfleisch).

Mit solchen Piktogrammen wird die Aufklärung über das tödliche Virus probiert. (Foto: Screenshot bei http://femmelounge.ng/how-not-to-catch-ebola-a-pictorial-guide/)

Mit solchen Piktogrammen wird die Aufklärung über das tödliche Virus probiert. (Foto: Screenshot bei http://femmelounge.ng/how-not-to-catch-ebola-a-pictorial-guide/)

Neben dieser innerhalb Liberias zu treffenden präventiven Maßnahmen ist selbstverständlich auch verstärkte internationale Hilfe unausweichlich, zumal in einem derart armen Land. Internationale Helfer, vor allem Ärzte ohne Grenzen und andere medizinische Hilfsdienste, leisten Übermenschliches, bringen sich durch ihr Engagement oft selbst in Lebensgefahr und verdienen dafür den allergrößten Respekt. Durch meine aktive Hilfstätigkeit als Sponsor einer liberianischen Krankenhausstiftung weiß ich jedoch aus eigener Anschauung, dass eine effiziente medizinische Versorgung mit Gerätschaften und Medikamenten zur Eindämmung von Ebola nicht gegeben ist und die vorhandenen Mittel bei weitem nicht ausreichen.

Die internationale Staatengemeinschaft muss jetzt handeln, um nicht am Ende eine ganze Region Afrikas zu destabilisieren und ins Chaos zu stürzen. Es wäre fatal, wenn einem Virus das gelänge, was selbst einer der blutigsten Bürgerkriege der jüngeren Geschichte nicht zustande brachte – die Auslöschung einer ganzen Bevölkerung.

Langfristig braucht es für die betroffenen Länder einen vernünftigen und nachhaltigen Entwicklungsplan. Die Zeiten, da man nur Säcke voller Nahrungsmittel nach Afrika schickte, sind vorbei. Die Menschen in diesen Ländern brauchen Aufklärung, Bildung und Wissen, und sie sind dankbar für jede Hilfe zur Selbsthilfe. Ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und Respekt entgegenzubringen ist der Schlüssel für die notwendige Akzeptanz einer echten “Entwicklungs”-Hilfe.

Diese ist in Zeiten von Ebola wichtiger denn je.

 

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12 Kommentare zu “Ebola in Liberia: Drohender Genozid durch Aberglaube

  • #1
    keineEigenverantwortung

    Zu oft gab es auch in den letzten Jahren Berichte, die kritisierten, dass viele Pillen, Medikamente etc. in vielen Anwendungsbereichen Schwierigkeiten haben, den Placebo-Effekt zu übertreffen.
    Deshalb gehe ich auch davon, dass auch die traditionellen und modernen Heiler, die jenseits der Schulmedizin arbeiten, Erfolge erzielen.
    Placebo-Erfolge durch Selbstheilungskräfte.
    Die Isolation und das fehlende Eingehen auf die Patienten wird ja an der westlichen Medizin immer wieder kritisiert.

    Bei Infektionen ist dies vermutlich ein falscher Weg. Leider ist die Sterblichkeitsrate bei Ebola wohl so hoch, dass es auch schwierig ist, die Leistungen der westlichen Medizin als überlegen darzustellen.

    Ein schwierige Situation, in der es zu hoffen bleibt, dass es weiter engagierte Ärzte etc. gibt, die sich der Herausforderung stellen. Ein Eindämmen der Übertragungswege scheint die wichtigste Waffe zu sein.

    Hier ist auch die Weltgemeinschaft gefragt, damit auch die seltenen Krankheiten aus den ärmeren Ländern behandelt werden können. Es ist ja nur eine Frage der Zeit, bis sich die Infektion in der vernetzten Welt weiter ausbreitet.

    Auchh hier wird wieder auf die Hilfe zur Selbsthilfe hingewiesen. Das ist richtig.
    Warum etablieren wir in den ärmeren Vierteln unserer Städte dieselben Nahrungsmittelgaben, die wir bei der Entwicklungshilfe als wenig erfolgreich ablehnen?

  • #2
    Nansy

    Guter Beitrag! Als Jugendlicher habe ich Liberia noch vor dem Bürgerkrieg kennengelernt. Aberglaube und mangeldes gesellschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl sind die größten Hindernisse für die Entwicklung dieses Landes….

  • #3
    Helmut Junge

    Wenn ich das richtig verstehe, ist Ebola zur Zeit unheilbar. Die üblichen Hygienemanahmen reichen offenbar auch nicht, wie man dan den erkrankten Ärzten sieht. Dann gilt die Quarantäne für Erkrankte und deren Umfeld als letzte Maßnahme.
    Quarantäne ist um so wirksamer, je kürzer die Inkubationszeit einer Krankheit ist.
    Das ist bewiesen.
    Wenn Quarantäneanweisungen nicht befolgt werden, breitet sich die Krankheit aus, und alle, die mit den Kranken in Berührung kommen, sind ansteckungsgefährdet.
    Also auch und vielleicht gerade die „Dorfzauberer“, die zu den Kranken hinzugerufen werden. Weil darüber aber bisher nicht berichtet wurde, daß Medizinmänner massenhaft an Ebola erkrankt sind, ist die „Aufklärung“ die die Bevölkerung seitens der westlichen Schulmediziner angeboten wird, nicht besonders wirksam. Außerdem können sie den einmal erkrankten Personen medizinisch selbst nicht helfen. Das war bei anderen Krankheiten bisher anders.
    „Abergläubisch“ waren die Menschen auch schon zu Zeiten von Albert Schweitzer, aber der konnte wirklich die damaligen Krankheiten heilen. Das können die heutigen Schulmediziner mit Ebola aber nicht. Das ist aus meiner Sicht der Casus knacksus. Auch wenn Ebola nach Europa kommt, gibt es keine Heilung. Auch hier bliebe einzig die Quarantäne, um die noch nicht angesteckten zu schützen. Die Erkrankten sterben großteils, ob mit oder ohne Quarantäne. Wir sollten uns da nichts vormachen.

  • #4
    Dave

    @keineEigenverantwortung ein Problem der westlichen Medizin ist ja das bei ebola nur die Symptome bekämpft werden können, weil westliche pharma Konzerne nicht gegen Krankheiten forschen die nur in den ärmsten Regionen der Welt auftreten. Fehlende Profitabilität…
    Und bei so hoher Sterblichkeit gäbe es sicher auch in Deutschland fluchten vor der Quarantäne

  • #5
    Nansy

    Ist zwar schon fünf Jahre her, aber der Bericht eines Polizisten in internationaler Mission in Liberia kann einen flüchtigen Eindruck von den Problemen in diesem Land vermitteln:

    http://www.main-netz.de/nachrichten/region/wertheim/wertheim/art4003,785008

  • #6
    Helmut Junge

    Zu dem vorher Gesagtem fällt mir nach der Lektüre der bei Ebola anfangs auftretenden Symptome, die fast wie bei einem normalen grippalen Infekt, oder bei einer Grippe aussehen, noch ein, daß ich viele Menschen kenne, die damit nicht zu einem Arzt gehen würden. Diese Leute sind aus anderen Gründen als Aberglauben, nämlich aus beruflichen Gründen, weil sie wichtig sind, aber auch, weil sie im Krankheitsfall eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigen, erst mal in der Firma, wo sie andere Mitarbeiter infizieren, oder in den Arztpraxen zu finden, wo sie alle anderen Patienten anstecken. Und wer von denen, die infiziert sind, geht dann freiwillig in die Quaratäne? Falls Ebola bis nach Deutschland kommen sollte und nicht sofort unter Kontrolle gebracht werden kann, hat diese Krankheit, wegen ihrer scheinbar harmlosen Symptome gute Chancen eine Epidemie mit hoher Todesrate zu werden.

  • #7
    Heinz Kämpe

    Der Beitrag bringt viel. Nur die Überschrift „Drohender Genozid durch Aberglaube“ ist falsch. Es müsste heißen: „Drohender Genozid durch Glaube“

  • #8
    Ines Armagedon

    Wie in vielen afrikanischen Ländern gab – und gibt – es auch in Liberia kein gesellschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl im Sinne eines nationalen Bewusstsein;

    Und genau das passiert derzeit in Europa-hier fängt es dann allerdings damit an die die Strassen udnHäsuer vermüllt sind und keiner kümmert sich drum,die nächst Phase wird sein das jeder soviel Schwarz arbeitet wie er kann denn warum soll ich für Menschen arbeiten mit denen ich nichts zu tun habe?Dann wird der Staat weniger Geld haben,weniger Bldung etc. und in 100 Jahren ist Europa Balkanisiert.

    Schön gemacht!

  • Pingback: Ebola und Aberglaube @ gwup | die skeptiker

  • #10
    paule t.

    hu. braucht ein genozid nicht irgendwie, na, täter? statt einfach unwissenheit und misstrauen als hindernis bei der seuchenbekämpfung?

    ansonsten schöner, informativer artikel.

  • #11
    Hank

    @Ines Armagedon
    Sie schlagen aber eine gewagte Brücke von Afrika nach Deutschland.
    Fehlendes Nationalbewußtsein in afrikanischen Staaten liegt schon in ihrer Entstehung mit ihrer Grenzziehung durch europäische Machthaber sowie der Rückführung amerikanischer Sklaven nach Liberia usw usf. Die Geschichte ist bekannt.
    Bleibt zu hoffen das die Weltgemeinschaft kompetent umd effizient handelt.

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