„Egal, hat aber nicht gestört…“

Das Europäische Entwicklungszentrum des Blackbery Herstellers Research in Motion (RIM)  wurde heute Nachmittag in Bochum offiziell eröffnet.

Foto: Görges

Heute wurde in Anwesenheit von NRW Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Bundestagspräsdident Norbert Lammert und RIM-Gründer Mike Lazaridis das Europäische Entwicklungszentrum von Research in Motion eingeweiht. Neben den üblichen, weihevollen Reden, Thoben lobte den Standort, Lazaridis RIM, stach die Rede von Lammert hervor. Auch er hatte bemüht, RIM für den Standort Bochum zu interessieren. Das blieb nicht ungewürdig: "Als alles gelaufen war hat sich RIM bei mir bedankt. Meine Engagement für Bochum, so RIM, hätte sie bei der Wahl des Standortes bestärkt.  Ich weiß wie man das übersetzt: Was sie gemacht haben wa egal, hat aber nicht geschadet."

RIM will nach und nach bis zu 500 Jobs in Bochum schaffen. Die 150 Mitarbeiter, mit denen RIM im Juli gestartet sein Entwicklungszentrum neben der ruhr Uni gestartet hat, waren  fast alle früher bei Nokia. RIM hat quasi die gesamte Multimedia-Entwicklung von Nokia-Bochum übernommen. 

 

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Arnold Voß
Arnold Voß
15 Jahre zuvor

Das lässt hoffen. Produktionsbezogene Dienstleistungen wie Forschung,Entwicklung und Vermarktung sind der wirtschaftliche Königsweg für Ruhr. Am besten in räumlicher Kombination mit der innovativen Produktion selbst. Das ist leider am Solarstandort Gelsenkirchen bis jetzt nicht gelungen. Da ist die zugehörige Forschung und Entwicklung in Holland gelandet und Ruhr, wie so häufig zur verlängerten Werkbank degradiert worden.

P.S. Und schön, dass es noch Politiker gibt, die über Stil und Selbstironie verfügen.

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