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Ein Prost auf die Prohibition

Ein Bild des Bösen: Alkohol in öffentlichen Räumen. (Foto: Sebastian Bartoschek)


Ein Alkoholverbot in Fußballstadien, wie jüngst in Hannover, steht für eine Bevormundungspolitik, die Getränke zu Unrecht zum Sündenbock abstempelt. Von unserem Gastautor Christoph Lövenich.

Beim Fußballspiel Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig am Ostersamstag wurde im Stadion nur alkoholfreies Bier ausgeschenkt – aus Sicherheitsgründen, wie es hieß. „Alkohol ist bei öffentlichen Großveranstaltungen wie Fußballspielen eine Seuche“, urteilte bereits  im vergangene Jahr Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), „und deswegen ist es richtig, dass mein französischer Kollege ein Alkoholverbot für die Stadien ausgesprochen hat.“ Damit steht er in der langen Tradition derjenigen, die Fehlverhalten auf das Wirken einer Substanz zurückführen, statt die Verantwortung des Einzelnen ernst zu nehmen. Gewalt, Kriminalität, Familienelend oder auch Verkehrsunfälle werden pauschal auf den Alkohol geschoben.

Doch der behauptete kausale Zusammenhang von Suff und Verbrechen lässt sich nach wie vor nicht belegen. In den USA der vorletzten Jahrhundertwende engagierten sich christliche Frauenverbände für die Alkoholprohibition, weil sie sich nicht trauten, die häusliche Gewalt durch prügelnde Männer zu thematisieren. Und aus Schlägern wurden Opfer des Trunks, bemitleidenswerte hilflose Kreaturen statt selbstbestimmter Individuen, die man auf ihr Handeln ansprechen und sie dafür zur Verantwortung ziehen kann.

Heute sind es besinnungslose Jugendliche und Suchtklinikinsassen, die man den Sündenböcken Bier, Schnaps und Wein die Schuhe schiebt. Umgekehrt werden die positiven Wirkungen des Konsums unter den Tisch gekehrt und sollen in der Wahrnehmung möglichst überschattet werden vom Randphänomen des Alkoholismus, um dadurch der Alkoholbekämpfung Auftrieb zu verleihen.

„Preiserhöhungen führen nicht zu weniger Alkoholismus.“

Dem amerikanischen Abhängigkeitsexperten Stanton Peele zufolge führen aber gerade in „alkoholfreundlicheren“ Ländern, etwa im südlichen Europa, die kulturellen Akzeptanzmuster von Kindheit an zu einem kompetenteren und weniger gesundheitsgefährdenden Umgang mit alkoholischen Getränken. Preiserhöhungen führen denn auch nicht zu weniger Alkoholismus, vielmehr hatten Preissenkungen in skandinavischen Ländern weniger Probleme zur Folge. Die Dämonisierung des Alkohols, so sein Fazit, schadet mehr als sie (vermeintlichen) Nutzen bringt.

In Deutschland lassen sich paternalistische Vorschriften aus der Heimat von de Maizières calvinistischen Vorfahren, wie beim Trinken in Fußballstadien, nicht so ohne weiteres dekretieren. Aber es zeigt sich eine ähnliche Tendenz: Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen und in Nahverkehrsmitteln, Verbote von Flatrate-Tarifen in Gaststätten, paternalistische Präventionskampagnen, Debatten über Null-Promille-Grenzen für Autofahrer oder Forderungen nach Maßnahmen gegen „Koma-Saufen“.

Immerhin sieht der Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg die Abschaffung einer landesweiten Einschränkung vor: Der Verkauf alkoholischer Getränke im Handel nach 22 Uhr, z.B. an Tankstellen, soll wieder erlaubt werden. Als dies untersagt war, sei einer Studie zufolge dadurch die Zahl der Alkoholvergiftungen bei jungen Leuten um sieben Prozent zurückgegangen – kurioserweise waren aber bundesweit, also nicht nur im Ländle, 2013 die einschlägigen Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen um 13 Prozent gesunken. Davon abgesehen: Bei dem überwiegenden Teil dieser Krankenhauseinlieferungen handelte es sich um Vollräusche, die der Nachwuchs früher noch einfach zu Hause ausgeschlafen hat.

„Gefährlich ist nach dem Stand der Forschung die Totalabstinenz.“

Weit unterhalb der Rauschschwelle liegen die als gesundheitlich unbedenklich empfohlenen Mengen reinen Alkohols. Solche Leitlinien existieren in vielen Ländern. Für Deutschland setzt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) das Limit bei täglich 20 Gramm für Männer fest, Frauen sollen sich mit zwölf Gramm begnügen. Selbst die puritanischen USA gewähren mit 28 Gramm eine größere Menge. In Spanien kommt es auf den Standort an: Für Kastilien mit der Hauptstadt Madrid gilt ein Wert von 30 Gramm, während für Katalanen (aus der Gegend um Barcelona) selbst 70 Gramm unproblematisch sind.

Der Volksgesundheits-Apparat in staatlichen Behörden und akademischen Elfenbeintürmen operiert ansonsten mit „Einheiten“ Alkohol, die ebenfalls umständliche Kalkulation erfordern. Dabei wird zeigefingerschwingend mitgeteilt, wie viel noch gerade so gestattet ist und mit ein paar Gläsern an einem Abend ist man schnell ein „Binge-Drinker“ (früher: jemand, der auch mal ein Gläschen trinkt), der nicht „risikoarm“ konsumiert. Trinkfreude soll durch Einheitenzählen ersetzt werden wie Essgenuss durch Kalorienzählen. Gefährlich ist nach dem Stand der Forschung aber die Totalabstinenz, da sie mit einem gegenüber maßvollen Konsumenten höheren Sterblichkeitsrisiko einhergeht. Demzufolge müssten konsequenterweise gesundheitlich erforderliche Alkohol-Mindestmengen festgelegt werden. Oder man sieht ein, dass mündige Menschen für die einfachen Dinge des Lebens keiner amtlichen Anleitung bedürfen.

Hinter dem Feldzug gegen das Trinken stehen oftmals Organisationen mit einschlägiger Kontinuität: Etwa der Guttempler-Orden, eine Abstinenzlersekte, die bereits ab dem 19. Jahrhundert in den USA tätig war und im Hier und Jetzt Einfluss auf die politischen Vorstellungen z.B. der staatlich geförderten Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ausübt. Die DHS war vor mehreren Umetikettierungen ursprünglich als „Reichsstelle gegen die Alkohol- und Tabakgefahren“ unter dem Reichsgesundheitsführer Ende der 1930er Jahre gegründet worden.

„Wie beim Tabak wird eine ‚Denormalisierungs‘-Strategie gefahren.“

Restriktive alkoholpolitische Vorhaben aus dieser Ecke fanden vor ein paar Jahren Unterstützung beim Drogen- und Suchtrat der Bundesregierung. International vernetzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) diverse einschlägige Organisationen, wie die Guttempler, EUROCARE (mit Beteiligung der DHS und Subventionen der EU), Verbände gesundheitswirtschaftlicher Akteure und weitere Lobbyorganisationen. Dabei wird die Taktik fürs globale Vorgehen und in den einzelnen WHO-Mitgliedsstaaten beraten. Es werden Resolutionen gefasst, die politischen Druck auf die Nationalstaaten ausüben sollen.

Das totale Werbe- und Sponsoring-Verbot für alkoholische Getränke, ein Verbot des Automatenverkaufs, Warnhinweise auf Getränkebehältnissen und deutlich höhere – nach Alkoholgehalt ansteigende – „Spritpreise“ stehen in diesem Zusammenhang auf der Wunschliste. All dies erinnert an die Bekämpfung des Tabaks, dessen Erfolge Vorbildcharakter für die Trockenheitsapostel haben. Wie beim Tabak wird eine „Denormalisierungs“-Strategie gefahren, die zumindest bestimmte Konsumformen, letztlich aber auch den Genuss alkoholischer Getränke insgesamt, zum abweichenden, minderwertigen Verhalten deklassieren will.

Dabei geht der Alkoholkonsum seit Jahrzehnten zurück, auch bei Jugendlichen. Die Zahl der Verkehrstoten im mutmaßlichen Zusammenhang mit Alkoholkonsum sinkt ebenso seit Jahren. Nicht eine tatsächliche Problemlage, sondern der Hang zur immer kleinteiligeren Einmischung in das individuelle Privatleben leitet die Politik. Ohne Rücksicht auf nüchterne Fakten regiert man sich in einen Rausch der Bevormundung hinein.

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13 Kommentare zu “Ein Prost auf die Prohibition

  • #1
    Irene

    <i>„Gefährlich ist nach dem Stand der Forschung die Totalabstinenz.“</i>

    Quelle?

    Wenn man statistisch zählt und vergleicht, wer gar keinen Alkohol trinkt und wer wie lange lebt, dann erfasst man indirekt mit, dass unter den Abstinenten etliche Kranke sind, die nichts trinken dürfen, z.B. wegen ihrer Medikamente oder ihrer Leber. Wenn diese Menschen früher sterben sollten, beweist das aber nicht, dass man mit Alkohol länger lebt. Eine Korrelation ergibt noch keine Kausalität.

    <i>Weit unterhalb der Rauschschwelle liegen die als gesundheitlich unbedenklich empfohlenen Mengen reinen Alkohols.</i>

    Wenn bestimmte Mengen als gesundheitlich unbedenklich gelten, heißt das nicht, dass der Konsum *empfohlen* wird. Schon gar nicht für Frauen, die nicht sicher wissen, dass sie nicht schwanger sind.

    http://www.sueddeutsche.de/news/gesundheit/gesundheit-die-unterschaetzte-gefahr-alkohol-in-der-schwangerschaft-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-150909-99-02825

    Übrigens ist nicht alles, was irgendeine Institution scheinbar empfiehlt, eine Leitlinie. Medizinische Leitlinien findet man auf http://www.awmf.org

  • #2
    Michael

    Der Artikel ist tendenziös. Vermutlich direkt von den Profiteuren des Alkoholkonsums bezahlt. Mit Aufklärung oder gar wissenschaftlichen Erkenntnissen hat dieser Erguss nichts zu tun.

    Fazit: Fake News am Tag der Pressefreiheit.

  • #3
    Klaus Lohmann

    "Umgekehrt werden die positiven Wirkungen des Konsums unter den Tisch gekehrt"

    Ach, deshalb gibt es ja auch keine Bierreklame mehr… Fehlt dem Autor da mehr "Wumms" für ordentliche Besäufnisse?

    "..kulturellen Akzeptanzmuster von Kindheit an" – Sie meinen den von Erwachsenen ausgeübten "Kulturzwang", sich schön einen zu kippen, der Junge muss ja mal erwachsen werden? Den gibt es auch hierzulande immer noch überreichlich. Wundere mich eigentlich, dass de Maizière das nicht in seine Liste aufgenommen hatte…

    Sorry, aber das ist ziemlich gefrickelt, dieses "Prost".

  • #4
    Irene

    > Fazit: Fake News am Tag der Pressefreiheit.

    Wie unterscheidet man eigentlich PR und Fake News? 😉

  • #5
    Tilleulenspiegel

    Liebe Redaktion,

    es wäre doch sicherlich angemessen, einen Sponsorenbeitrag (irgendein Saufartikelherstellerverband) auch als solchen zu charakterisieren?

    Oder ist das ein satirischer Beitrag?

    Für den Fall, dass der Beitrag Ernst gemeint ist, sei dem Autor empfohlen, erst einmal den Rausch auszuuschlafen und sich dann mit Schriften der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auseinandersetzen.-Oder einfach mal an einem Samstag Nachmittag so ab 12.00 Uhr mit den diversen REs durchs Ruhrgebiet zu fahren-das soll auch auf gwradezu biblische Art heilsam sein, in dem es die Augen öffnet und Blinde wieder sehen lässt

    O

  • #6
    Bernd Wiebus

    Naja. Irgendwie geht dieser Beitrag am Kern vorbei, ich verstehe die Argumente nicht wirklich.

    Dafür habe ich meine eigenen:

    1) Eine totale Prohibition führte in den USA der 20er Jahre zu einem enormen Erstarken der Mafia. Nach Ende der Prohibition blieb die Mafia immer noch da und ging auch nicht mehr weg….nicht das es nicht vor der Prohibition nicht auch schon eine Mafia in den USA gegeben hätte, aber dadurch, das man eine totale Alkoholprohibition einführte, verstärkte man sie enorm.

    2) Genau diese Prohibition führte nicht zu einer Verringerung von Alkoholismus. Nach meiner persönlichen Meinung ist ein Hang zu Suchterkrankungen ein psychisches oder auch Gehirnorganisches Problem, dass durch Verbote nicht verhindert werden kann.

    3) Bei künstlichen Verknappungen durch Gesetzte steigen die Gewinnspannen für illegale Beschaffung. Darum haben solche Kreise oft ein besonderes Interesse an einer verschärfung der Gesetzteslage. Es wird nur eine Doppelmoral gefördert.

    Ich bin übrigens Nichttrinker und Nichtraucher seit meiner Kindheit. Aber eine zwangsweise Einführung von Abstinenz alte ich für abwegig und kontraproduktiv.

    Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

  • #7
    thomas weigle

    #5 Nun sind die verschiedenen Bundeszentralen natürlich längst in den Händen dogmatischer Apostel einer Gesundheits-und Verbotsdiktatur, wie man als aufmerksamer Leser der Ruhrbarone weiß, so dass deren Schriften natürlich nicht zu einer objektiven Urteilsfindung in Sachen Konsum vielleicht eventuell gesundheitsschädlicher Nahrungs- und Genussmitteln herangezogen werden können.

  • #8
    Norbert Krambrich

    Zur These Totalabstinenz sei medizinisch gefährlich, möchte ich auf zwei Studien verweisen, veröffentlicht im British Medical Journal.

    http://www.bmj.com/content/349/bmj.g4164
    http://www.bmj.com/content/350/bmj.h384

    Erstere aus 2014 beschäftigt sich mit den Auswirkungen auch geringer Mengen Alkohols auf das Herzkreislaufsystem, die zweite Studie verweist auf die massiven methodischen Fehler bisheriger Studien zur Mortalitätsrate von Abstinenzlern/Nichtabstinenzlern.

    Eine kurze Anmerkung als trockener Alkoholiker (durchgehend seit 1988 infolge konsequenter Abstinenz), davor 12 Jahre nasser Alkoholiker mit typischer Suchtkarriere:
    Vom Saufen hat der Autor keine Ahnung

  • #9
    Axel-Rainer Schmitt

    Seit Jahrzehnten befinden sich die westlichen Gesellschaften – und nicht nur sie – im Griff der Krake Puritanismus. Und ihr Griff wird jedes Jahr härter. Wie an den Kommentaren hier zu ersehen ist: im allgemeinen wird der Druck als angemessen und wohltuend empfunden. Die Krake hat sich offenbar bereits in vielen Köpfen eingenistet und prägt das Empfinden.

  • #10
    Nansy

    Es ist die typische, reflexartige Reaktion von Alkoholgegnern, dem Autor Sponsering durch die Industrie zu unterstellen. Diese Abwehrhaltung ist nicht neu – schon im dritten Reich hat die "Großloge der Guttempler den Kampf gegen das „Alkoholkapital“ auf ihre Fahnen geschrieben und noch heute wird auf der gleichen Grundlage argumentiert ("Wie die Alkoholindustrie Gesetze beugte, um während der UEFA EURO 2016 für Alkohol zu werben") Der Buhmann und das Feindbild die „Alkohollobby“ wird von den Abstinenzlerverbänden also weiterhin gepflegt.

    #7: Die deutsche Stelle für Suchtfragen ist nicht längst "in den Händen" der Abstinenzlerverbände, wie Sie so schön sarkastisch angemerkt haben – diese Verbände haben aber als Mitglieder Einfluß auf die Arbeit der DHS. Zu diesen Abstinenzlervereinen gehören die Guttempler in Deutschland e.V., das Blaues Kreuz in Deutschland e.V. (Die Enthaltsamkeitserklärung ist Voraussetzung für die Mitgliedschaft) und der Kreuzbund e.V. (Katholischen Verein gegen den Missbrauch „geistiger Getränke).

    #2 und #4: es hilft nicht wirklich, unbequeme Zusammenhänge als "Fake News" abwehren zu wollen….

  • #11
    b

    Ein Bundesliga-Spiel und Alkohol als Aufhänger für eine Diskussion um restriktive Drogenpolitik? Tut mir leid, das ist eher normativ als liberal… kommen sie doch bitte wieder wenn sie z.B. über Cannabis reden wollen.

  • #12
    thomas weigle

    @ Nansy So wirklich erfolgreich waren die GTer in den 1000 Jahren nicht, bei den Nazis wurde gesoffen, bis der Arzt nicht mehr kam, wie man nicht nur der Laufbahn des "Reichstrunkenboldes" Ley entnehmen kann. Diktaturen sind in der Regel in einem freigiebig: Alkohol gab`s immer, so wurde laut Kershaw in DAS ENDE an Bombengeschädigte ein übelschmeckender Eierlikör ausgegeben, von der SU brauche ich hier nicht zu reden und in der DDR war Hochprozentiges stets in den Regalen zu finden.
    Mein Beitrag#7 war nicht sarkastisch, sondern ironisch. Ich finde, dass die RBe in der causa Verbote und Einschränkungen oftmals nicht mal ein Scheunentor treffen, sprich: nicht nur knapp am Ziel vorbeischrammen.

  • #13
    Christoph Lövenich

    Sorry für mein spätes Erscheinen hier als in Rede stehender Gastautor .
    – Stimme Nansy und Axel-Rainer Schmitt zu.
    – Stimme den Argumenten von Bernd Wiebus zu.
    – Der Post von Michael zeigt mal wieder, dass gerne diejenigen "Fake News" schreien, die selber welche verbreiten (in dem Fall darüber, wer den Artikel bezahlt haben soll). Motto: "Haltet den Dieb!"
    – Tilleulenspiegel: Na, wenn die Bundeszentrale für gesundheitliche Volksaufklärung schon als seriöse Quelle bei sowas herhalten muss…
    – Norbert Krambrich: Diese einzelnen Studien sagen für sich noch nicht wahnsinnig viel aus. Und vom Saufen verstehe ich zu wenig? Ich brauche nun wirklich nicht die persönlichen Erfahrungen eines Alkoholikers zu machen, um mich zu dem Thema äußern zu können.
    – Irene: Sicherlich sollte man bei Studien genau hinschauen. Und der Forschungsstand kann sich ändern. Ich ziele an der Stelle eher auf die Inkonsequenz bestimmter Kreise ab, die sonst beliebige epidemiologische Studien gerne als vermeintlich seriöse Grundlage für Ratschläge nutzen, aber keine Empfehlungen gegen die Totalabstinenz abgegeben haben.
    – Zu verschiedenen Aspekten der Diskussion verweise ich auf folgende Artikel: https://www.novo-argumente.com/artikel/alkoholismus_wissenschaftler_regulierungstrunken und https://www.novo-argumente.com/artikel/schleichende_prohibition_wie_man_uns_trockenlegen_will

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