Einwohnerzahl des Ruhrgebiets sinkt leicht

Nordstadt: Bornstraße Blickrichtung Dortmund Innenstadt Foto: Lucas Kaufmann Lizenz: CC BY-SA 4.0

Zum 31. Dezemebr 2021 lebten im Ruhrgebiet insgesamt 5.094.817 Menschen. Die Region hatte Ende Dezember 2021 insgesamt 7.667 weniger Einwohner als am 31. Dezember 2020, dies entspricht einem Rückgang um rund 0,2 Prozent. Das hat das Statistik-Team des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet. Im langfristigen Vergleich ist die Einwohnerzahl heute aber höher als vor zehn Jahren: Zum 31. Dezember 2011 lebten im Ruhrgebiet insgesamt 5.055.769 Menschen. Die Einwohnerzahl ist seitdem um rund 0,8 Prozent gestiegen.

Mit Dortmund (586.852 Einwohner) und Essen (579.432 Einwohner) befinden sich die dritt- und die viertgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens in der Metropole Ruhr. Die bezogen auf die Einwohnerzahl kleinsten Kommunen im Ruhrgebiet sind Sonsbeck im Kreis Wesel mit 8.689 Einwohnern sowie Breckerfeld im Ennepe-Ruhr-Kreis mit 8.915 Einwohnern.

Im Vergleich zum Vorjahr haben fast alle kreisfreien Städte an Einwohnern verloren. Ausnahmen sind dabei Gelsenkirchen (+0,4 Prozent) und Hagen (+/-0,0 Prozent).

Am stärksten fiel der Rückgang in Essen aus (-0,5 Prozent) gefolgt von Oberhausen (-0,4 Prozent) und Bochum (-0,3 Prozent). Unter den kreisangehörigen Kommunen finden sich hingegen einige, die im Vergleich zum Vorjahr Bevölkerungszuwächse verzeichnen konnten. Zu den deutlichsten Gewinnern gehören hierbei Selm im Kreis Unna (+0,7 Prozent), Ennepetal im Ennepe-Ruhr-Kreis sowie Wesel (jeweils +0,6 Prozent). Insgesamt reichen die Zuwächse in den kleineren Kommunen jedoch nicht aus, um für eine positive Bevölkerungsbilanz der gesamten Region zu sorgen.

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