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Festival für die Freiheit der Kunst

Volker Beck. Foto: Thomas Vogt

Volker Beck. Foto: Thomas Vogt [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons


Kunst verbindet, Boykott trennt. Was darf die Kunst? Alles. Was darf sie nicht? Sich selber boykottieren. Warum? Weil Kunst dialogisch ist.

Und doch ist es immer wieder so, dass Künstler boykottiert werden — wenn sie aus Israel kommen. Als ob die Freiheit der Kunst für alle gälte außer für sie. Ebenso boykottiert werden Künstler, die in Israel auftreten wollen. Als ob Kunst alle Menschen miteinander verbinde außer mit Juden.

BDS nennt sich diese Kampagne gegen Kunst, sie ist antisemitisch. Das hat der Bundestag nachdrücklich erklärt: Wer boykottiert, will brandmarken. Wer die Freiheit feiert, will Kunst. Ein Festival unter anderem mit  Sabine Leutheusser-Schnarrenberger | Antisemitismusbeauftragte NRW, Volker Beck | Bürgerrechtler und vielen Künstlerinnen und Künstlern, u.a.

Vladimir Mogilevsky

„Der Ausnahme-Pianist.“ „Das Klavier-Genie.“ „Die Weltklasse.“ Der 49-Jährige ist auf dem Weg, zu einem der ganz Großen zu werden.

Seit 15 Jahren gastiert er regelmäßig in der Philharmonie Berlin und im Großen Saal des Konzerthauses Berlin, er konzertiert in der Elbphilharmonie Hamburg und spielt überall in Europa und der Türkei, in Mexiko und China, Südafrika und Israel. Preisträger diverser internationaler Wettbewerbe, nach seinem Erfolg beim Liszt-Klavierfestival in Bonn 2002 schrieb ein Kritiker:

„Es war, als wäre Liszt persönlich anwesend gewesen.“

Einhellig das Urteil der Musikkritik über Mogilevskys Spiel: technisch perfekt, leidenschaftlich, durchdacht. Seine Interpretationen würden sich jenes Maß an Eigensinn bewahren, das es braucht, ein Werk zu beseelen  —  „ein Hauch Seligkeit“, so der WDR.

Woher dieses besondere Moment stammt? Mogilevsky hat eine Leidenschaft für Jazz, für die Improvisation, die Sinngebung der Klassik. Für diese Art des Spiels steht vor allem der Name von Oscar Peterson: Der legendäre Pianist, 2007 verstorben, hat den jungen Valdimir noch spielen gehört  —  und war sichtlich beeindruckt.

Beim Festival in der Christuskirche wird Mogilevsky nun Frédéric Chopin interpretieren: Auch Chopins Musik stellt sich tot, wenn sie nur nachgespielt wird, zum Leben erwacht sie dann, wenn sie auf Leidenschaft stößt.

AUSZUG AUS DEM PROGRAMM 

18:00 h
Volker Beck

18:30 h
Vladimir Mogilevsky

FESTIVAL FÜR DIE FREIHEIT DER KUNST

» Sonntag 15. September 2019 | 14 — 21 Uhr
» VVK 16 €
» Tickets in allen VVK-Shops bundesweit
» Weitere Infos unter: Jüdische Kulturinitiative

Der Erlös des Festivals geht an ISRAEL TRAUMA COALITION zugunsten der Opfer des Terrors gegen Israel

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