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Aktuelle Forsa-Umfrage: Linke drin

Es gibt eine neue Forsa-Umfage: Danach verliert die SPD ein Prozent  und die Linkspartei käme knapp in den Landtag.

Die Ergebnisse der aktuelle Forsa-Umfrage für NRW: CDU 39 (+1), SPD 33 (-1), Grüne 10 (+1), FDP 7 (-1) Linke 6 (+/- 0).

Die Forsa-Zahlen für den Bund haben wir auch: CDU 36, SPD 24, Grüne 14, Linke 11 und FDP 8.

Für NRW bedeutet das: Keine Mehrheit für Rot-Grün oder Schwarz-Gelb. Schwarz-Grün, die große Koalition oder Rot-Rot-Grün sind wie seit Wochen die drei wahrscheinlichsten Konstellationen.

Im Bund hat Schwarz-Gelb nach wie vor keine Mehrheit mehr. Auch dort würden außer Dreibündnisse nur eine große Koalition die notwendige Mehrheit bekommen.

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12 Kommentare zu “Aktuelle Forsa-Umfrage: Linke drin

  • #1
    PeterM

    Im Vergleich zur letzten FORSA-Umfrage ist die SPD nur um 1% abgesunken dafür die Grünen +1%). Bitte berichtigt doch diesen Fehler. Dann ist allerdings auch der sensationelle Aufmacher des Artikels hier unnötig.

  • #2
  • #3
    Bert

    Gibt es eine Umfrage, wieviele Wähler in NRW noch unentschlossen sind, wen sie wählen würden ? Vielleicht gibt es ja doch eine kleine Überraschung am 9.Mai 🙂

  • #4
  • #5
    Dirk Schmidt

    Hat eigentlich schon mal irgendwer die Rolle von Überhangmandaten abgeschätzt? Bei einem derartigen Ergebnis und einem regionalen Gegensatz zwischen Ballungsräumen und „ländlicheren“ Gebieten könnte die Struktur des Wahlergebnisses entscheidend für eine Koalitionsbildung sein.

    Oder anders gefragt: Wie viele Überhangmandate muss die CDU holen, wenn CDU+FDP 46% der Stimmen einfahren?

  • #6
    Olaf

    @ Dirk Schmidt
    Bei NRW Landtagswahlen hat die Zahl der Überhangmandate doch mehr oder weniger keinen Einfluss auf die proportionale Sitzverteilung. Erhält eine Partei Überhangmandate kriegen die anderen dafür entsprechend Ausgleichsmandate.

  • #7
    Jens

    @Dirk:
    Als MdL-Kandidat der CDU solltest Du doch wissen, dass es für Überhangsmandate im nordrhein-westfälischen Wahlrecht Ausgleichsmandate gibt.

  • #8
    Dirk Schmidt

    @Jens
    Ich hab mich damit noch nicht befassen müssen 🙂

    Wenn das mit Ausgleichsmandaten zur Korrektur zu vieler direkt geholter Wahlkreise läuft, dann beudeutet das ja, dass die Struktur des Wahlergebnisses äußerst stark die Größe des Parlamentes beeinflusst – mehr noch, als wenn es nur Uberhangmandate gäbe. Da wird dann auf einigen Listen mancher um seinen Einzug ins Parlament lange bangen müssen, bis der Landeswahlleiter das vorläufige Ergebnis verkündet hat.

    Ich halte das für sehr wahrscheinlich, dass das Parlament bei diesem Ausgleichsverfahren erheblich wächst. Den Anteil von 128 Direktwahlkreisen gegenüber ener Mindestgröße des Parlaments von 181 halte ich für zu groß. Bei der Verkleinerung des Landtags senerzeit hätte ein Verhältnis von 50:50 statt 70:30 angestrebt werden sollen. Ich halte dies auch für die regionale Zusammensetzung des Landtags insgesamt für schlecht.

    Wird das ein Thema am Wahlabend?

  • #9
    Paolo

    Spektakuläre Meldung! Bisher gab es nur eine einzige Umfrage in den letzten zwei Jahren, die die LINKEN bei knapp unter 5% sahen: http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/nrw.htm

  • #10
  • #11
    Jens

    Ja, das Parlament wird wohl anwachsen. Das hätte man vielleicht besser regeln können. Und man hätte auch gleich weitere Fehler korrigieren müssen, die ähnlich wie in S-H zu merkwürdigen Situationen führen könnten.

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