Fukushima und das Karten-Orakel

Was man beim googeln alles so findet – zum Beispiel eine recht sportliche Theorie über die Reaktorkatastrophe in Fukushima.

Vor ein paar Tagen googelte ich aus Langeweile den Namen eines alten Bekannten, der vor zwei Jahren starb. Auf diesem Wege erfuhr ich nicht nur, dass er kurz vor dem Tod die „9/11-Truth-Bewegung“ unterstützen wollte – schon da fiel mir vor lachen die Kippe aus der Hand – sondern ich kam durch einen simplen Klick auf die Seite „Schall und Rauch“.

Dort beschäftigte sich ein Autor mit dem schönen Namen „Freeman“ mit der Frage „Wurde mit Japan die 7. Illuminati-Karte ausgespielt?„. Das machte mich dann schon neugierig. Fukushima ein Nebeneffekt einer Rude Verschwörungs-Skat? Nicht nur Fukushima, erfuhr ich:

Schon seit den Ereignissen vom 11. September 2001 wird das Kartenspiel „Illuminati – New World Order“ als eine erstaunliche Prophezeiung betrachtet. 1995 kam dieses Spiel heraus und es beinhaltete Karten, welche Ereignisse zeigt, die dann tatsächlich passiert sind. Ist mit dem Erdbeben in Japan wieder eine Vorhersage eingetroffen?

(…)

Aber erstaunlich ist die Karte 7. Diese zeigt mit der Überschrift „Kombinierte Katastrophen“ einen Turm und eine Uhrzeit darauf. Was in Japan geschehen ist und noch geschieht, ist tatsächlich eine Kombination von drei Katastrophen: Erdbeben, Tsunami und Atomunfall.
Am Freitag den 11. März (3/11 ist auch symbolisch) fand das Tōhoku-Erdbeben um 14:46 Uhr Ortszeit statt. Jetzt guckt euch die Uhrzeit auf dem Turm an, fast genau diese Zeit:

Jetzt wird es aber noch unheimlicher. Der abgebildete Turm entspricht genau dem Turm auf dem bekanntesten Kaufhaus in Tokyo, das Ginza Wako Gebäude:

Alles nur Zufall?
Wie konnte Steve Jackson den Illuminati-Plan so genau vorhersagen? Tatsächlich kannte er ihn so exakt, dass er einen überraschenden Besuch vom Secret Service erhielt, die dann versuchten ihn mundtot zu machen und die Veröffentlichung des Spiels zu verhindern. Er beschreibt den Überfall in seinen Worten wie folgt:
„Am Morgen des 1. März 1990 kam ohne Warnung eine bewaffnete Truppe von Secret Service Agenten, zusammen mit Polizeibeamten von Austin und mindestens einen ‚Experten‘ in Zivil von der Telefonfirma, besetzten das Büro der Firma Steve Jackson Games und begannen eine Durchsuchung. In das Haus vom Autor von GUPRS Cyberpunk wurde auch eingedrungen. Es wurde eine grosse Menge an Geräten beschlagnahmt, einschliesslich vier Computer, zwei Laser-Drucker, einige Harddisks und sonstige Hardware. Auf einem der Computer lief das Illuminati Bulletin Board System.“

Ich geh jetzt mal Spargel kaufen.In der Ried. In Herten. Wer weiß welche Katastrophe sich dei Illuminaten für morgen ausgedacht haben. Da ist es sicher ganz gut, vorher noch einmal Spargel mit Schinken gegessen zu haben.

 

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DAMerrick
DAMerrick
12 Jahre zuvor

Ich habe gelächelt, den Kopf geschüttelt und es beiseite geschoben.
Lasst uns das vergessen bevor die Verschwörungstheoretiker noch meinen hier auch noch ein Forum zu finden.

Helmut Junge
Helmut Junge
12 Jahre zuvor

„Wer weiß welche Katastrophe sich dei Illuminaten für morgen ausgedacht haben. Da ist es sicher ganz gut, vorher noch einmal Spargel mit Schinken gegessen zu haben.“
Das mag ja vorbeugend gegen Verschwörungstheorien gut wirken. Aber was ist, wenn es einen bereits erwischt hat?
Knoblauch? Vielleicht reicht sein Wirkungsspektrum auch dagegen.
Es muß etwas geben, sonst taumeln die Befallenen von einer Verschwörungstheorie direkt in die nächste, hilflos den Wechselfällen des Lebens ausgeliefert.

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